Veranstaltungstipps
N E W S
„Pflanz der Vampire“ ab 17. Juli
Fotos: Sigrid Mayer
„Hotel Tschauer“ ab 12. Juni
TSCHAUNER BÜHNE
12. Juni bis 8. September 2018
In der Maroltingergasse 43 in 1160 Wien stehen neben dem altbewährten klassischen Stegreiftheaterbereich und zahlreichen Gastspielen von
- Kabarett: Thomas Maurer, Ludwig W. Müller, Gery Seidl, Omar Sarsam, Chris Lohner, Heilbutt & Rosen, Joesi Prokopetz, Weinzettl & Rudle, Verena Scheitz, Stefan Haider, Peter & Tekal, Steinböck& Strobl und die Kernölamazonen)
- über Musik: Monti Beton, Alexander Goebel, Michael Seida, Hans Theessink, Die Bluesschrammeln, Die Zuckerwattecombo, Birgit Denk, den Holy Boys mit Herbert Prohaska und Willi Resetarits & Stubnblues
- bis Sonntags-Matineen
- und Kinderprogrammen
- auch zwei brandneue Eigenproduktionen auf dem Programm.
Das Stegreifensemble unter der Spielleitung von Wolfgang Czeloth erfreut das Tschauner-Publikum mit beliebten Klassikern wie  „Das Freudenhaus vom Liebhartsthal“, „Mord in der Wurlitzergasse“, „Die Patentjungfrau“ und vielen anderen Stücken – darunter auch zwei neu adaptierte: „Überfall in Grünkirchen“ am 8. Juli und „Hurra es brennt!“ am 23. August.
Das Publikum sitzt im Freien und ist dank des mobilen Schiebedaches auch bei Regen auf der sicheren Sommertheater-Seite.
www.tschauner.at


Seefestspiele Mörbisch 
12. Juli bis 25. August
Die Geige gibt bei Emmerich Kálmáns Operettenklassiker „Gräfin Mariza" beim Operetten-Festival 2018 nicht nur im Orchestergraben den Ton an, sondern ist auch überdimensionaler - 45 Meter lang und 12 Meter hoch  -Bestandteil der Kulisse für die Liebesgeschichte zwischen der Gräfin und ihrem vermeintlichen Verwalter, dem Grafen Tassilo.
In dieser Inszenierung sind zu sehen: Vida Mikneviciute und Julia Koci als Gräfin Mariza, Horst Lamnek als Fürst Populescu, Andreas Sauerzapf und Christoph Filler als Baron Kolomán Zsupán, Alexander Geller und Roman Payer als Graf Tassilo, Katerina von Bennigsen und Rinnat Moriah als Lisa, Julian Looman als Karl Stefan Liebenberg, Melanie Holliday als Fürstin Božena, Franz Suhrada als Penižek, Peter Horak als Tschekko, Mila Janevska als Manja und Verena Te Best als lka von Dambössy.
www.seefestspiele.at


Foto: Lindsay Best / Blue Man Productions, LLC.
Blue Man Group
1987 begannen Matt Goldman, Phil Stanton und Chris Wink, die für eine Catering-Firma in Manhattan arbeiteten, als Straßenkünstler, organisierten Happenings und absolvierten kurze Auftritte in Parks und Clubs. Ihre erste Show „Tubes“ produzierten sie im legendären La Mamma Experimental Theater Club. Danach zog das Trio als Blue Man Group ins Astor Place Theater um, wo sie bis heute, 25 Jahre später, erfolgreich gastiert. Von New York aus traten die Blue Man ihren Triumphzug rund um den Globus an.
In einem Gewirr von Röhren, den Tubes, agiert das Trio mit skurrilen Percussion-Instrumenten und obskuren Klangkörpern. So ist die Drumbone - abgeleitet vom englischen Trombone - eine Mischung aus Posaune und Trommel. Mehrere Rohre werden von zwei Akteuren übereinander gestülpt und verschoben, was Tonvariationen erzeugt. Gleichzeitig bearbeitet der Dritte im Bunde die Tubes mit Trommelstöcken. Dieses sechs Meter breite PVC-Röhrengeflecht lässt alle drei parallel agieren und basiert auf dem Prinzip eines Bambusinstruments. Die Big Drum mit ihrem Durchmesser von zwei Metern wirkt wie eine Kesselpauke. Mit den Airpoles, Ruten aus Kunststoff, werden „swoosh“-artige Töne durch Schwingen erzeugt.
Termine Europa:
2018:
Prag: 20. bis 22. April
Monte Carlo: 26. bis 20. April
Köln: 11. bis 31. Dezember
2019:
Essen: 3. bis 6. Jänner
Bremen: 11. bis 13. Jänner
München: 16. bis 27. Jänner
Leipzig: 5. bis 7. April
Frankfurt: 16. bis 21. April
Mit ihrer Kombination aus Kunst, Musik, Comedy und modernster Technologie schafft die Blue Man Group ein unvergleichliches Live-Erlebnis, das sich unaufhaltsam zu einer ausgelassenen, knallbunten Party steigert.
www.blueman.com
www.facebook.com/bluemangroup
www.instagram.com/bluemangroup
www.youtube.com/bluemangroup


Schloss-Spiele Kobersdorf
„Arsen und Spitzenhäubchen"
3. bis 29. Juli 2019
Im fünfzehnten Jahr seiner Intendanz der Schloss-Spiele Kobersdorf präsentiert Wolfgang Böck die Kriminalkomödie von Joseph Kesselring und lädt damit zu einem makabren Vergnügen voll aberwitzigem Familienirrsinn jenseits von Gut und Böse ein.
Zwei betagte Schwestern haben ihre Bestimmung in praktizierender Nächstenliebe gefunden: Sie befördern Männer ohne Lebensfreude wohltätig ins Jenseits...
Es spielen (in alphabetischer Reihenfolge): Wolf Bachofner, Wolfgang Böck, Dagmar Bernhard, Alexander Jagsch, Andrea Köhler, Clemens Aap Lindenberg, Erika Mottl, Michael Reiter, Gertrud Roll und Lisa Stern.
Inszenierung: Werner Prinz
Bühnenbild und Lichtgestaltung: Erich Uiberlacker
Kostüme: Alexandra Burgstaller
Premiere: 3. Juli 2018.
Weitere Vorstellungen: bis 29. Juli 2018 jeweils von Donnerstag bis Sonntag: 5., 6., 7., 8., 12., 13., 14., 15., 19., 20., 21., 22., 26., 27., 28., 29. Juli 2018
Vorstellungsbeginn: 20:30 Uhr
7332 Schloss Kobersdorf, Schlossgasse
Tickets: 29 bis 51 Euro
Kinder-, Jugend- und Studentenkarte: 15 Euro
Telefon: +43 (0)2682/719 – 8000
www.kobersdorf.at


Foto: Musikfestival Steyr/P. Mayr
Chicago
Musikfestival Steyr 2018, Schloss Lamberg
Die Geschichte spielt im Chicago der 1920er-Jahre. Die Nachtclubsängerin Roxie Hart ermordet ihren Liebhaber. Im Gefängnis lernt sie die korrupte Mama Morton und Velma Kelly kennen, die ebenfalls Tänzerin und – mit Mortons Hilfe – ein Medienstar ist. Sie plant die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung. Der durchtriebene Staranwalt Billy Flynn soll sie aus dem Gefängnis boxen, plant dies allerdings auch für Roxie. Es beginnt ein undurchsichtiges Dreiecksspiel, bei dem die beiden Tänzerinnen um die Gunst Flynns buhlen. Als dann die Boulevardjournalistin Mary Sunshine dafür sorgt, dass Roxie als „Jazz-Mörderin“ zum Star wird, beginnt ein Verwirrspiel aus Tricks, Lügen und Eifersucht.
Die Uraufführung fand am 3. Juni 1975 im 46th Street Theatre, New York statt. Nach insgesamt 936 Vorstellungen fiel der letzte Vorhang am 27. August 1977. 2002 wurde „Chicago“ von Rob Marshall mit Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere in den Hauptrollen verfilmt und 2003 mit sechs Oscars ausgezeichnet, unter anderen als bester Film.
Nach dem Stück "Chicago" von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
Buch: Fred Ebb und Bob Fosse
Musik: John Kander
Songtexte: Fred Ebb
Regie/Choreographie: Susanne Sommer / Florian Hurler
Musikalische Leitung: Siegmund Andraschek
Bühnenbild: Georg Lindorfer
Kostüme: Caterina Visconti  in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Salzburg
Visuals: Martin Schiske
Orchester: Cross Over Orchestra Vienna
Tänzer: Europaballett St. Pölten
Premiere: Samstag 28. Juli, 20.30 Uhr
Vorstellungen:
So, 29. Juli
Do, 2. August
Fr, 3. August
Sa, 4. August
So, 5. August
Do, 9. August
Fr, 10. August
Sa, 11. August
im Schlossgraben (Berggasse 2, 4400 Steyr | Eingang: Blumauergasse 4, 4400 Steyr) oder bei wetterbedingter Verlegung: Stadttheater Steyr (Volksstraße 5, 4400 Steyr)
www.musikfestivalsteyr.at


Foto: Lukas Beck
Roland Düringer: „Der Kanzler“
Ab 17. Oktober 2017
Der Kanzler, einst Hoffnungsträger der Partei, wird am Abend nach verlorener Wahl der Politik den rückgratlosen Rücken kehren. Den Feind in den eigenen Reihen, eine hochbezahlte, aber unglückliche Markenpositionierung und eine dreibeinige Hündin - mehr brauchte es nicht für einen Erdrutschsieg. Und der Kanzler stand genau darunter - am Ende des Erdrutsches - dort, wo das Geröll und der übelriechende Schlamm zu liegen kamen. Politik ist eben ein beinhartes, ein schmutziges Geschäft. Und während der Kanzler am frühen Morgen über den Dächern der Stadt an seiner letzten Rede feilt, hört er wieder einmal die mahnenden Worte seiner Mutter: „Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!“
www.kabarett.at/kuenstler/8/roland_dueringer/termine.html
www.facebook.com/RolandDueringerOfficial


Foto: Udo Leitner
Sekundenschlaf
Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln.
Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz.
Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.
www.vitasek.at