Veranstaltungstipps
N E W S
Foto: Lindsay Best / Blue Man Productions, LLC.
Blue Man Group
1987 begannen Matt Goldman, Phil Stanton und Chris Wink, die für eine Catering-Firma in Manhattan arbeiteten, als Straßenkünstler, organisierten Happenings und absolvierten kurze Auftritte in Parks und Clubs. Ihre erste Show „Tubes“ produzierten sie im legendären La Mamma Experimental Theater Club. Danach zog das Trio als Blue Man Group ins Astor Place Theater um, wo sie bis heute, 25 Jahre später, erfolgreich gastiert. Von New York aus traten die Blue Man ihren Triumphzug rund um den Globus an.
In einem Gewirr von Röhren, den Tubes, agiert das Trio mit skurrilen Percussion-Instrumenten und obskuren Klangkörpern. So ist die Drumbone - abgeleitet vom englischen Trombone - eine Mischung aus Posaune und Trommel. Mehrere Rohre werden von zwei Akteuren übereinander gestülpt und verschoben, was Tonvariationen erzeugt. Gleichzeitig bearbeitet der Dritte im Bunde die Tubes mit Trommelstöcken. Dieses sechs Meter breite PVC-Röhrengeflecht lässt alle drei parallel agieren und basiert auf dem Prinzip eines Bambusinstruments. Die Big Drum mit ihrem Durchmesser von zwei Metern wirkt wie eine Kesselpauke. Mit den Airpoles, Ruten aus Kunststoff, werden „swoosh“-artige Töne durch Schwingen erzeugt.
Termine 2018:
Wien, Stadthalle F: 24. bis 28. Jänner
Bregenz, Festspielhaus: 30. Jänner bis 4. Februar
Hamburg, Mehr! Theater: 13. bis 18. März
München, Deutsches Theater: 21. März bis. 1. April
Frankfurt, Alte Oper: 3. bis 8. April
Mit ihrer Kombination aus Kunst, Musik, Comedy und modernster Technologie schafft die Blue Man Group ein unvergleichliches Live-Erlebnis, das sich unaufhaltsam zu einer ausgelassenen, knallbunten Party steigert.
www.blueman.com
www.facebook.com/bluemangroup
www.instagram.com/bluemangroup
www.youtube.com/bluemangroup


Foto: Klaus Reinelt
Liebe
Hagen Rether
"Wir können die Welt nicht retten? - Ja, wer denn sonst?“ An zentralen Glaubenssätzen westlicher "Zivilisation“ rüttelt Hagen Rether gründlich, sogenannte Sachzwänge gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel. Und er ruft dazu auf, dass wir uns von unserer vielfach instrumentalisierten Angst und Wut befreien.
Bis zu dreieinhalb Stunden plädiert der Kabarettist leidenschaftlich für Aufklärung und Mitgefühl, gegen Doppelmoral und konsumselige Wurstigkeit: Wandel ist möglich – wenn wir wollen.
Hagen Rether behandelt in seinem Programm zwar auch tagespolitische Themen, legt seinen Schwerpunkt jedoch eher auf gesellschaftspolitische Themen wie Religion, Massenmedien, Kapitalismus, Konsumismus und Globalisierung
Seit 2002 ist Hagen Rether Mitglied des globalisierungskritischen Netzwerks attac. Außerdem ist er Mitglied in der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
hagenrether.de
Termine in Österreich 2018:
14. April: St. Pölten, Bühne im Hof
27. April: Linz, Posthof
28. und 29. April: Wien, Konzerthaus
30. April: Salzburg, republic
Vorverkauf: oeticket.com und konzerthaus.at


Foto: Handwerker-promotion
John Cleese 
"Last Time To See Me Before I Die"
13. Juni 2018, 19:30 Uhr, Wiener Stadthalle F
Der britische Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor, legendäres Mitglied der "Monty Pythons", bekannt aus der Fernseh-Serie "Fawlty Towers“ oder Filmen wie "Ein Fisch namens Wanda", geht im Frühjahr 2018 mit seiner neuen und – zumindest lässt der Titel das vermuten -  letzten Show auf Tournee. In seinem Programm führt er das Publikum durch einen Mix seiner Klassiker und neueren Werke – natürlich wie gewohnt mit einer ordentlichen Prise trockenen Humors. 
www.facebook.com/events/569754053416434/


Foto: Musikfestival Steyr/P. Mayr
Chicago
Musikfestival Steyr 2018, Schloss Lamberg
Die Geschichte spielt im Chicago der 1920er-Jahre. Die Nachtclubsängerin Roxie Hart ermordet ihren Liebhaber. Im Gefängnis lernt sie die korrupte Mama Morton und Velma Kelly kennen, die ebenfalls Tänzerin und – mit Mortons Hilfe – ein Medienstar ist. Sie plant die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung. Der durchtriebene Staranwalt Billy Flynn soll sie aus dem Gefängnis boxen, plant dies allerdings auch für Roxie. Es beginnt ein undurchsichtiges Dreiecksspiel, bei dem die beiden Tänzerinnen um die Gunst Flynns buhlen. Als dann die Boulevardjournalistin Mary Sunshine dafür sorgt, dass Roxie als „Jazz-Mörderin“ zum Star wird, beginnt ein Verwirrspiel aus Tricks, Lügen und Eifersucht.
Die Uraufführung fand am 3. Juni 1975 im 46th Street Theatre, New York statt. Nach insgesamt 936 Vorstellungen fiel der letzte Vorhang am 27. August 1977. 2002 wurde „Chicago“ von Rob Marshall mit Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere in den Hauptrollen verfilmt und 2003 mit sechs Oscars ausgezeichnet, unter anderen als bester Film.
Nach dem Stück "Chicago" von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
Buch: Fred Ebb und Bob Fosse
Musik: John Kander
Songtexte: Fred Ebb
Regie/Choreographie: Susanne Sommer / Florian Hurler
Musikalische Leitung: Siegmund Andraschek
Bühnenbild: Georg Lindorfer
Kostüme: Caterina Visconti  in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Salzburg
Visuals: Martin Schiske
Orchester: Cross Over Orchestra Vienna
Tänzer: Europaballett St. Pölten
Premiere: Samstag 28. Juli, 20.30 Uhr
Vorstellungen:
So, 29. Juli
Do, 2. August
Fr, 3. August
Sa, 4. August
So, 5. August
Do, 9. August
Fr, 10. August
Sa, 11. August
im Schlossgraben (Berggasse 2, 4400 Steyr | Eingang: Blumauergasse 4, 4400 Steyr) oder bei wetterbedingter Verlegung: Stadttheater Steyr (Volksstraße 5, 4400 Steyr)
www.musikfestivalsteyr.at


Foto: Lukas Beck
Roland Düringer: „Der Kanzler“
Ab 17. Oktober 2017
Der Kanzler, einst Hoffnungsträger der Partei, wird am Abend nach verlorener Wahl der Politik den rückgratlosen Rücken kehren. Den Feind in den eigenen Reihen, eine hochbezahlte, aber unglückliche Markenpositionierung und eine dreibeinige Hündin - mehr brauchte es nicht für einen Erdrutschsieg. Und der Kanzler stand genau darunter - am Ende des Erdrutsches - dort, wo das Geröll und der übelriechende Schlamm zu liegen kamen. Politik ist eben ein beinhartes, ein schmutziges Geschäft. Und während der Kanzler am frühen Morgen über den Dächern der Stadt an seiner letzten Rede feilt, hört er wieder einmal die mahnenden Worte seiner Mutter: „Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann!“
www.kabarett.at/kuenstler/8/roland_dueringer/termine.html
www.facebook.com/RolandDueringerOfficial


Foto: Udo Leitner
GRÜNMANDL
oder
Das Verschwinden des Komikers

Andreas Vitásek begibt sich auf eine Reise in das Gedankenuniversum des Kabarettisten, Volksschauspielers und Schriftstellers Otto Grünmandl. In seiner Hommage an einen Meister des Absurden verbindet Vitásek Ausschnitte aus Grünmandls Bühnenprogrammen wie „Ich heiße nicht Oblomow“ mit Texten aus der Spätphase und weniger bekannten Gedichten zu einem Porträt dieses einzigartigen Tiroler Künstlers.
Termine:
www.vitasek.at/termine/
Karten: www.stromboli.at, www.rabenhoftheater.com, oeticket.com;
www.vitasek.at


Foto: Udo Leitner
Sekundenschlaf
Andreas Vitásek traumwandelt in seinem zwölften Soloprogramm auf dem dünnen Eis der Realität mit ihren Sollbruchstellen, Gewinnwarnungen und Paradigmenwechseln.
Auf seiner Tour de Farce durch die seelische Provinz trifft er Cerberus, den Höllenhund, versucht einen WLAN Verstärker zu kaufen, besucht seine Ahnen und Namensvettern, erinnert sich an sein Europa, pflanzt Wunderbäume, erklärt die richtige Art Harakiri zu verüben und verliert vorübergehend sein Herz.
Sekundenschlaf – eine kabarettistische Navigationshilfe zwischen Wirklichkeit und Traum, Gestern und Morgen, Himmel und Hölle, Mann und Frau, Mensch und Tier.
www.vitasek.at