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N E W S
Foto: Prosup
LapTop Dolly

Camera Support Granderath (CaSu) stellte im neuen Videobereich der Photo+Adventure 2017 in Wien unter anderem die neueste Version des handlichen klappbaren Broadcast Dollys vor.
CaSu und Prosup haben dem LapTop Dolly praktische neue Features verpasst, unter anderem die besonders für den OB-Bereich interessante Option, Pedestal-Säulen führender Pedestal-Hersteller aufzunehmen. Man kann somit entweder den Dolly mit Drehkreuz nutzen, ein Stativ mit Gummiziehhebeln direkt am Dolly-Boden montieren oder aber eine Pedestal-Säule auf der Schiene einsetzen. Dazu wird die Pedestal-Säule dem Pedestal entnommen und in einen speziell dafür entwickelten Dolly-Adapter eingesetzt. Will man ganz tief runter, gibt es beim neuen LapTop Dolly drei in den Dolly-Boden integrierte 100 Millimeter Schalen (bzw. 150 Millimeter via Adapter) zur Direktmontage des Fluidkopfes.
Basierend auf den Tangoschienen hat Prosup für seinen LapTop Dolly auch eigene Schienen in 1,50 Meter Länge auf den Markt gebracht, die sich mittig zusammenlegen lassen und somit beim Transsport nicht länger werden. Für Luftreifenfahrten auf dem Boden sorgt jetzt eine optionale Zwillingsbereifung für zusätzliche Laufruhe. Seit der Photo+Adventure ist der LapTop Dolly in Österreich unter anderem bei Bobo pictures (www.bobo.at) erhältlich.
www.casu.tv
Foto: Riedel
Bolero

Schon kurz nach seiner Verfügbarkeit wurde Bolero ausgezeichnet, unter anderem mit einem „Satis/Screen4All 2017“ Award in der Kategorie Produktion. Jurybegründung: „In den letzten Monaten hat sich das Intercom-Produkt als robustes und zuverlässiges Kommunikationssystem – insbesondere in anspruchsvollen RF-Umgebungen – bewährt.“
Ein nicht unwesentlicher Teil von Bolero wurde in Österreich entwickelt. Für Jürgen Diniz-Malleck, General Manager CEE RIEDEL Communications Austria ist Bolero „das Meisterstück des neuen Riedel-Produktmanagements.“ (Interview MEDIA BIZ #224).
Das DECT-basierte, lizenzfreie Intercom-System von Riedel Communications nutzt den 1.9-GHz-Frequenzbereich und ist daher ohne Registrierung einsetzbar, und zwar flexibel als drahtloses Beltpack, drahtlose Sprechstelle und auch als Walkie-Talkie.
Bolero lässt sich über Riedels AES67 Artist Client Card nahtlos in die Artist Intercom-Plattform integrieren und bietet höchste Sprachqualität. Die Antennen werden über ein AES67 IP-Netzwerk verbunden. Das System ermöglicht nahtloses Roaming und integrierte Punkt-zu-Punkt Intercom-Konnektivität. Dank mittels hochwertiger Sprach-Codecs optimierter Nutzung des RF-Spektrums können doppelt so viele Beltpacks pro Antenne für dieselbe Audio-Bandbreite eingesetzt werden wie bei anderen verfügbaren DECT-basierten Systemen. Der Codec mit minimaler Latenz besticht durch hohe Processing-Leistung, die zudem eine hervorragende Akku-Laufzeit ermöglicht.
Bolero ist mit der Riedel-exklusiven ADR (Advanced DECT Receiver)-Technologie ausgestattet, die die Empfindlichkeit bei Mehrwegeempfang/Reflexionen wesentlich reduziert und so auch den Einsatz in anspruchsvollsten RF-Umgebungen ermöglicht.
Die Nahfeldkommunikationstechnologie in Beltpack und aktiver Antenne  ermöglicht ein „Touch & Go“-Feature zur kontaktlosen Registrierung. Nutzer müssen ihr Beltpack lediglich an die Antenne oder ein weiteres Beltpack halten.
Über Bluetooth 4.1 kann das Beltpack komfortabel mit einem Bluetooth-Headset oder einem Smartphone verbunden werden. Angeschlossen an ein Smartphone, wird das Beltpack zur Freisprecheinrichtung. So können Nutzer auf ihrem Telefon bequem Anrufe empfangen und über ihr Beltpack-Headset hören und sprechen. Anrufe können ebenfalls getätigt und über die Intercom-Plattform ins System zugeschaltet werden. Ein Telefon-Hybrid ist also nicht mehr nötig.
Das Bolero-Beltpack aus hochwertigen Materialien wie schlag- und bruchfesten Kunststoff sowie Gummibeschichtung verfügt über sechs Tasten für jeden der sechs Intercom-Kanäle sowie über eine zusätzliche Antwort-Taste, über die Nutzer schnell und einfach auf den zuletzt eingegangenen Call antworten können.  Das aus Panzerglas bestehende Display bietet auch bei direkter Sonneneinstrahlung optimale Lesbarkeit und kann invertiert werden.
www.riedel.net
Foto: LockCircle
LockCircle Freestyle-Griff für Birdcage

LockCircle hat das Birdcage A7/GH4 System um den zweihändigen Griff namens BoomBooster erweitert. Montiert auf dem Cage ermöglicht er Freestyle Moves mit kompakten spiegellosen 4K Kameras. Verfügbar ist BoomBooster für die Sony A7, Sony A7R II und die Panasonic Lumix GH4.
Die geriffelten Griffe bieten sehr guten Halt und mit 80 1/4"-20 und 34 3/8"-16 Innengewinde maximale Anschlussmöglichkeiten für LEDs, Mikrofone und Zubehör. Alle Schrauben sind Sonderanfertigungen aus hochstabilem Titan.
Von CNC-Maschinen aus einem Aluminiumblock gefräst, bringt der robuste BoomBoster nur 200 Gramm auf die Waage, die zu den 100 Gramm des ultraleichten Birdcage dazu kommen.
P+S Technik ist seit Juli 2013 Händler und exklusiver Vertriebs- und Service-Partner für den deutschsprachigen Raum für alle Produkte des italienischen Herstellers LockCircle. BoomBoster ist ab 239 Euro erhältlich.
www.pstechnik.de
Fotos: Jünger Audio
Voice Audio Processor
für Studio- und Broadcast-Anwendungen

Der VAP von Jünger Audio vereint eine Vielzahl von Funktionen, die sonst unterschiedliche Geräte und mehrere Plug-Ins erfordern. Ein hochwertiger Vorverstärker bietet einen analogen Gain von bis zu 65 dB, der digital um weitere 20 dB angehoben werden kann. 85 dB Gain ergeben eine Verstärkung, die selbst für unempfindliche Bändchen-Mikrofone und sehr leise Sprecher mehr als ausreicht.
Mit 9 kOhm (Kilo-Ohm) Eingangsimpedanz eignet sich der VAP für alle Arten von Mikrofonen.
Je nach gewählter Interface-Ausstattung verfügt der Voice Audio Processor über zwei analoge Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung (48 Volt), analoge Ausgänge und bis zu vier digitale Ein- und Ausgänge (AES/EBU). Auch MADI und DANTE sind verfügbar, eine interne Routing-Matrix erleichtert die Signalverteilung. Insgesamt vier Audiokanäle können im Geräte verarbeitet und getrennt ausgegeben werden, wobei zwei Kanäle die Mikrofonsignale führen und zwei für Misch- und Monitoraufgaben eingesetzt werden können. Die AD- und DA-Wandlung im VAP erfolgt mit 24 Bit bei frei einstellbaren Samplingfrequenzen zwischen 44,1 und 96 kHz, wobei der interne, hochgenaue Takt auch als Wordclock ausgegeben wird. Die externe Taktung kann über Wordclock, digitale Audiosignale, DARS (AES-11) oder über Videoreferenz (Black-Burst oder Tri-Level-Sync) erfolgen. Die schaltbaren Samplerate-Konverter an den digitalen Eingängen unterstützen Abtastfrequenzen zwischen 32 und 192 kHz. Für den Einsatz in einer Videoumgebung sind optional sync-fähige SDI-Interfaces erhältlich, die alles zwischen SD und 3G-HD-SDI unterstützen.
Über die eingebaute Netzwerkschnittstelle lassen sich Steuerungsaufgaben wie etwa der Abruf von Presets ebenso erledigen wie der Anschluss eines Bedienpanels (X*AP RM1) oder die Anbindung eines WLAN. Die Steuerung erfolgt über SNMP, Ember+ oder Webbrowser. Moderatoren können ihre Presets bequem über ein Tablet in der Sprecherkabine oder per Computer in der Selbstfahrerregie abrufen. Auch GPIO (etwa für eine Räuspertaste) und RS-232 für einfachere Aufgaben sind mit an Bord.
Das Blockschaltbild zeigt umfangreiche Möglichkeiten zur Signalbearbeitung. In den Mikrofonkanälen finden sich zunächst Hoch- und Tiefpassfilter, eine M/S-Matrix und eine spezielle Funktion namens „Phase Rotator“. Letztere erkennt unsymmetrische Wellenformen, wie sie oftmals bei Sprachaufnahmen entstehen, und stellt die Signalsymmetrie wieder her, was zu hörbar druckvolleren Aufnahmen führt – und das ohne Signalkompression. Ein hoch wirksamer De-Esser und ein 5-Band vollparametrischer Equalizer werden von einer „fett“ ausgestatteten Dynamiksektion mit Upward/Downward Compressor, Expander/Gate und Soft-Limiter ergänzt. Auch automatisches Voice-Over sowie das Mischen von Signalquellen und Monitoring sind möglich.
Die Funktion namens „Spectral Signature“, vergleichbar mit einem mehrbandigen, dynamischen Equalizer, ermöglicht es, den Sound bestimmter Mikrofone oder Räume nachzubilden. Der eingebaute Leveler kann mit Hilfe von Level Magic II zu einem vollständigen Loudness Management nach EBU R 128 hochgerüstet werden– einschließlich kompletter Messung von Lautheit, True-Peak und Loudness Range. Ein spezieller True-Peak-Limiter (Multi-Loop, Look-Ahead) sorgt für präzise, aber unverfärbte  Einhaltung des zulässigen True-Peak-Wertes.
Die maximale Latenz des Gerätes liegt bei wenigen Millisekunden. Über die Funktion „Latency Management“ kann der Anwender zwischen kürzester Latenz in einzelnen Kanälen oder automatischem Latenzausgleich zwischen den Kanälen wählen.
Die Bedienung des VAP erfolgt entweder über das optionale Steuerpanel X*AP RM1, über Netzwerk, PC oder Tablet oder direkt aus der Workstation heraus. Für „Mission Critical“- Anwendungen ist der VAP mit einem redundanten Doppelnetzteil ausgestattet, nervige Lüfter sucht man vergebens.
www.artecast.com, www.junger-audio.com
Foto: Lawo
Waves SoundGrid Integration für Lawo mc²36 Mischpulte

Mit der Integration von Waves SoundGrid-Servern erweitert Lawo die Echtzeit-Signalverarbeitungsmöglichkeiten seiner mc236 Pulte. Damit steht die komplette Waves Plugin-Sammlung zur Verfügung, Reverbs, Multi-Tap Delays, grafische Equalizer und Multiband-Kompressoren können so direkt – ohne zusätzlichen Bildschirme oder Hardware - über Tastatur und Touch-Screen der Konsole gesteuert werden. Alle Plug-in-Einstellungen können mit den Mischpult-Snapshots gespeichert und abgerufen werden.
Das vollintegrierte Produktionsmischpult mc236 für Broadcast-, Install- und Live-Performance Anwendungen ist in fixen Konfigurationen mit 16, 24 und 40 Reglern erhältlich. Das DSP Micro-Core für bis zu 192 Kanäle ist direkt in der Pultoberfläche integriert. Erstmalig ist auch die komplette I/O in der Oberfläche integriert, es stehen 32 Mikrofoneingänge sowie 32 analoge Line-Ausgänge zur Verfügung, ergänzt um acht AES Ein- und Ausgänge. Zur Integration in die Produktionsumgebung setzt Lawo bei diesem Pult vor allem auf Ravenna. So stehen gleich drei AES67 konforme Schnittstellen zur Verfügung, um Stageboxen an das Pult anzuschließen oder Signale in das Produktionsnetzwerk zu übergeben.
Alle Pulte bieten integrierte Features wie AutoMix, Dynamikbearbeitung, oder Snapshots. PCs, Tablets und Laptops bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Live- und Offline-Konfiguration.
Das mc²36 ist umfassend für die Vernetzung mit anderen mc² Mischpulten vorbereitet und kann zusammen mit Lawo Nova Kreuzschienen betrieben werden. Lawo hat die ursprünglich für Broadcast-Anwendungen genutzte Lautheitsmessung seiner mc² Pulte für den Einsatz bei Live-Sendungen, und in Theatern und Kirchen weiterentwickelt. Diese Funktion bietet umfassende Loudness-Kontrolle nach ITU 1770 (EBU/R128 oder ATSC/A85) und sowohl separate als auch kombinierte Peak- und Lautheitsmessung. Neben den Summen kann die Lawo Lautheitsmessung auch einzelne Kanäle messen, was eine schnelle Mischung ermöglicht, beispielsweise von Background-Sängern oder bei Setups mit vielen Mikrofonen für Bläser, Streicher und Chöre.
www.lawo.de
Foto: Riedel
MediorNet MicroN

Das neueste Mitglied des Echtzeit-Netzwerks von Riedel Communications, ist ein vielseitiges High-Density Signal Interface für Produktionen jeder Größenordnung und Komplexität. Das kompakte und vielseitige Signal-Interface kann als kostengünstige Stand-alone Lösung, als Breakout- Box für einen MetroN Router oder im Zusammenspiel mit einem MetroN Router bzw. mit weiteren MicroN-Geräten verwendet werden.
Als kostengünstige Stand-Alone-Lösung für den Einsatz bei kleinen bis mittelgroßen Produktionen bietet MicroN die komplette Funktionalität für Broadcast- und Produktionsanwendungen. In Echtzeit-Mediennetzwerken arbeitet MicroN nahtlos mit dem MediorNet MetroN Core Router zusammen und verfügt als High-Density Signal Interface über eine breite Auswahl an Audio-, Video- sowie Daten-Anschlussoptionen wie 24 SD/HD/3G-SDI I/Os, zwei MADI optische, digitale Audioports, einem Gigabit Ethernet-Port, zwei Sync-Referenz I/Os, und acht 10G SFP+ High-Speed-Ports.
Das kompakte 19”/1HE-Gerät verfügt über integrierte leistungsstarke Funktionen zur Signalbearbeitung und unterstützt 10G High-Speed Video, 3G-SDI Video, MADI Audio, und Gigabit Ethernet. Das System umfasst einen integrierten Video-, Audio- und Datenrouter sowie Synchronisationsschnittstellen, inklusive Black Burst, Tri Level und Word Clock. Das umfangreiche Leistungspaket beinhaltet zudem Video- und Audiobearbeitungs-Features, einschließlich automatischer Formaterkennung, Frame Synchronizer und Frame Store an allen Videoausgängen, 16-Kanal Audio Embedder/De-Embedder, Test Pattern Generator, On-Screen und System VITC Displays, integriertem Sample Rate Converter und Audio-/Video Delaylines. MicroN besitzt eine redundante Stromversorgung sowie ein temperaturgesteuertes Lüftermodul.
Verbindet man MicroN-Nodes in einem vermaschten Netz, entsteht eine sehr skalierbare, dezentrale Video-Routing-Anwendung, die im Produktionsumfeld und in AV-Anwendungen kleine bis mittelgroße Kreuzschienen ersetzt. Bei Bedarf kann so die Router-Kapazität einfach durch weitere MicroN-Nodes im Netzwerk erweitert werden – in Bezug auf Signalkapazität und räumliche Ausdehnung.
Als alleinstehende Lösung dient MicroN als 12x12 Kreuzscheine und Audio Embedder/De-Embedder mit MADI SRC und Delay und bietet zudem Video Frame Sync sowie Delay.
Werden zwei MicroN-Einheiten in der Punkt-zu-Punkt-Variante genutzt, bietet diese Konfiguration zusätzlich Unterstützung für bis zu 12 bidirektionale SDI I/Os, zwei MADI I/Os, und einen Gigabit Ethernet-Link. Mehrere MicroN-Geräte übernehmen die Funktion einer zentralen Video-Kreuzschiene zur redundanten Verarbeitung von bis zu 192x192 HD-SDI-Signalen. Die jeweiligen Einheiten können zudem als dezentrale Video-Kreuzschiene mit verteilter Systemintelligenz eingesetzt werden können.
www.riedel.net
Foto: Sennheiser
Digitale AVX Funkstrecke von Sennheiser

Die drahtlose Mikrofonsystemen für Videokameras arbeiten im lizenzfreien 1,9-GHz-Bereich arbeiten. Steckt man den kompakten Aufsteckempfänger an den XLR-3-Eingang der Kamera, schaltet er sich zusammen mit der Phantomspeisung der Kamera ein und synchronisiert sich selbstständig mit dem Mikrofonsender. Das System passt den Aufnahmepegel automatisch an die Eingangsempfindlichkeit der Kamera an, sucht eine freie Sendefrequenz – und ist einsatzbereit. Taucht ein Störer auf, wechselt AVX unhörbar auf eine neue Frequenz.
Ausgestattet mit adaptiver Sendeleistung, ruft das System immer die Leistung ab, die für eine sichere Verbindung zwischen Mikrofon und Kameraempfänger benötigt wird. Somit bleibt die Verbindung stabil und der Akkuverbrauch wird optimiert.
Empfänger und Sender werden mit Lithium-Ionen-Akkupacks betrieben, die sich über USB aufladen lassen. Die Sender zeigen die verbleibende Akkulaufzeit an. Der Empfänger wird direkt auf den XLR-Eingang der Kamera aufgesteckt und ist drehbar, so dass er kein anderes Equipment behindert.
Im Lieferumfang enthalten sind ein Adapterkabel von XLR auf Miniklinke für DSLR-Kameras mit Klinkeneingang und ein Blitzschuh-Adapter für die einfache Montage des Empfängers an digitalen Spiegelreflexkameras.
AVX ist in drei Komplettsets erhältlich: mit Handsender (evolution-Mikrofonkopf MMD 835­1), mit Taschensender und Ansteckmikrofon ME 2 sowie in einer Profiversion mit Taschensender und Ansteckmikrofon MKE 2.
Alle Systemkomponenten sowie zusätzliche Module, wie Handsender mit Mute-Schalter, sind auch einzeln erhältlich.
www.sennheiser.com/avx, www.grothusen.pro
Foto: Rohde & Schwarz
Signalgenerator R&S CLGD
von
Rohde & Schwarz


Der Signalgenerator R&S CLGD ermöglicht es, Kabelbelegungen aus DOCSIS 3.1, digitalen (J.83/A/B/C) und analogen Fernsehsignalen im Downstream sowie DOCSIS 3.1 bzw. 3.0 im Upstream nachzubilden. Zu seinen Einsatzgebieten zählen die Entwicklung von breitbandigen Tunern für Kabelmodems, komplette Empfängertests oder die Qualifizierung von Verstärkern und elektrisch/optischen Wandlern mit DOCSIS 3.1-Signalen.
Mit einem Frequenzbereich für den Downstream von 47 bis 1218 MHz (optional 1794 MHz) kann der R&S CLGD gleichzeitig bis zu sechs 192 MHz DOCSIS 3.1-Kanäle oder bis zu 160 QAM-Kanäle erzeugen. Eine Kombination aus beiden ist möglich. Jeder einzelne Kanal wird dabei in Echtzeit kontinuierlich moduliert. Das erlaubt direkte BER-Messungen (Bitfehlerrate) in den Kanälen über den gesamten Frequenzbereich, ohne die Konfiguration ändern zu müssen. Für realistische Testbedingungen simuliert der Signalgenerator zudem typische Störeinflüsse wie weißes Rauschen (AWGN), Impulsrauschen, Mikroreflexionen (nach SCTE 40), schmalbandige Einstreuungen oder 50Hz/60Hz-Netzbrummen.
www.rohde-schwarz.com
Foto: Canon
Canon XEED-Projektor mit HDBaseT

Mit dem kompakten Installationsprojektor Canon XEED WUX500 mit WUXGA Auflösung und 5.000 Lumen, der im Vergleich zu seinem Vorgänger WUX450 zusätzlich über WLAN und HDBaseT verfügt, können alle Steuerungs-, Audio- und Videosignale in HD-Qualität über herkömmliche Netzwerkkabel (Cat 5e/6) bis zu 100 Meter übertragen werden. Zudem lässt sich der Projektor einfach kabellos mit zahlreichen WLAN-fähigen Geräten verbinden. Bei Meetings und Präsentationen können mehrere Teilnehmer ihre Bilder, Videos und Tonaufnahmen kabellos einbinden – direkt oder per WLAN-Router. Für eine PC-lose Präsentation lassen sich die Daten auch direkt von einem USB-Stick auf den XEED WUX500 übertragen. Die Edge-Blending-Technologie ermöglicht mit der 4-Punkt-Keystone-Korrektur zur Anpassung der Bildecken nahtlose Projektionen mit bis zu neun per LAN verbundenen Projektoren in vierzehn verschiedenen Anordnungen. Der XEED WUX500 eignet sich für Mehr-Projektoren-Anwendungen beispielsweise in Museen oder Besucherzentren.
Das Objektiv des XEED WUX500 bietet eine konstante Blendenöffnung über den gesamten Zoombereich. Dank LCOS-Technologie und dem optischen System AISYS (Aspectual Illumination System) von Canon ermöglicht der Projektor einen leistungsstarken Mix aus Helligkeit und Kontrast.
Mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von rund 365 Watt und direktem Zugriff auf den Lampenmodus und die Stromspareinstellungen über die Eco-Taste auf der Fernbedienung arbeitet der Projektor energiesparend und sorgt im Eco-Modus für eine lange Lebensdauer der Lampe. Der Projektor kann bis zu 5.000 Stunden betrieben werden, bevor die Lampe ausgetauscht werden muss. Die erweiterte Drei-Jahres-Garantie mit Austausch-Service umfasst im Reparaturfall den Verleih eines Ersatzprojektors am nächstmöglichen Werktag und den kostenfreien Tausch von bis zu drei Ersatzlampen.
www.canon.at
Foto: Arri
L10, der hellste seiner Klasse

Die L-Serie von Arri, die bislang mit dem portablen L5 und dem Modell L7 in den Varianten mit Farbtemperaturen von 3200 K (L7-T) und 5800 K (L7-DT) und frei einstellbar (L7-C) bei vielen Produktionen Aufwand und Kosten sparen geholfen haben, hat mit dem LED Fresnel Scheinwerfer L10 strahlenden Zuwachs bekommen.
Einfaches Handling, einfach an eine normale Steckdosen angesteckt, hohe Effizienz, ein L7-C zum Beispiel, der in etwa einer „alten“ ein Kilowatt Lampe entspricht, benötigt 200 bis 250 Watt, Dimmen von 0 bis 100 Prozent, Verstellen der Farbtemperatur von 2.800 bis 10.000 Calvin, ein Knopf für plus und minus Grün – damit sind die Vorzüge der L-Serie komprimiert einfach zusammenzufassen. Und – sie macht schönes Licht.
Der neue L10 vereint diese Vorzüge, verbraucht dafür rund 400 Watt, und kommt nicht nur als größtes und hellstes Modell der Serie sondern auch als einer der hellsten LED Fresnel Scheinwerfer auf dem Markt. Auch der L10 kommt wie die anderen Modelle in den drei Varianten L10-C (Color), L10-TT (Tungsten Tuneable) und L10-DT (Daylight Tuneable).
www.arri.de, www.LB-electronics.at
Foto: Solidyne
Radiofernsehen - AVRA (Audio and Video for Radio) von Solidyne

Das Audicom 9 Video HD Abwicklungssystem des 1960 gegründeten argentinischen Herstellers von Broadcast Equipment für den Radiobetrieb wird in den USA unter dem Markennamen AVRA (Audio and Video for Radio) vertrieben und ist in Österreich über Früchtl Acoustic verfügbar. Radiofernsehen - Radio mit Video, inklusive Social Media Anbindung, Skype Konferenz und mehr - ist in Latein-Amerika und Asien sehr beliebt, bei uns de facto noch nicht vorhanden. Viele Radiobetreiber scheuen den normalerweise eher hohen Aufwand, eine Radiosendung fernsehgerecht zu gestalten. Genau da setzt AVRA an, da es erfrischend unkompliziert einzurichten und extrem einfach zu bedienen ist. Die Kamerasteuerung und benötigte Videoeffekte sind bereits inkludiert, damit ändert sich für Moderatorinnen und Moderatoren nichts an ihren gewohnten Tätigkeiten. Eine bestehende Audicom Abwicklungssoftware kann ab Audicom 9.0 um die Multimediafunktionen erweitert werden. AVRA läuft unter Windows 7.
www.solidynepro.com, www.fruechtlacoustic.com
Foto: Rycote
Rycote Cyclone-Windkorb

Die konische Bauform des Windkorbes vergrößert das Volumen, der Verzicht auf den Einsatz von Fell verhindert unerwünschte Klangveränderung und verbessert zudem die Windschutzeigenschaften. Die patentierte Lyre-Aufhängung sorgt für eine nahezu vollständige Körperschallisolierung sowohl beim Mikrofon als auch beim Korb selbst. Magnet- und Drehverschlüsse ermöglichen eine einfache Montage. Der Korb ist mit strapazierfähigem 3D-Tex bezogen, das aufgrund seiner guten akustischen Transparenz einen flachen Frequenzgang mit +0 dB und -3 dB bei 10 bis 20 Hertz erlaubt. Wird der Bezug Nässe ausgesetzt, ist er nach rund 15 Minuten wieder trocken und einsatzbereit.
Der 590 Gramm leichte Rycote Cyclone eignet sich für den Einsatz mit gängigen Richtmikrofonen (19 bis 25 mm Durchmesser) bei Temperaturen von -20 bis + 38 Grad Celsius. Die beiden Schalen des Korbs werden mittels Magnet- und Drehverschlüssen einfach an der Halterung befestigt.
www.rycote.com, www.ton-eichinger.at, www.gruppe3.de
Foto: P+S Technik
K-Tek ProShot

Das multifunktionale 4-in-1 Rig lässt sich, ohne dabei die Kamera vom Rig nehmen zu müssen und ohne Einsatz von Werkzeug, rasch und einfach in eine Schulterstütze, ein Einbein-Stativ, einen Stabilizer oder High-Hat (Bodenstativ) für Aufnahmen aus der „Frosch-Perspektive“ verwandeln. Konzipiert für digitale Kamera-Setups mit bis zu neun Kilogramm bietet das ProShot Rig dank integriertem 1.7 Kilogramm Gewicht ausreichend Ausgleichmasse für die richtige Balance bei unterschiedlicher Positionierung.
Im Lieferumfang enthalten sind ein Monopod Schwenk-Neige-Kopf (mit 3/8" Schraube montiert), eine abnehmbare Schnellverschlußplatte und eine 1/4" und eine 3/8" Schraube. Ein DSLR 15mm Support Kit ist als Upgrade Kit verfügbar.
www.pstechnik.de
Foto: eyevis
eyevis 85‘‘ Ultra HD-Display für Broadcast und Digital-Signage-Anwendungen

Verlässlichen 24/7-Betrieb und lebendige Bilder und brillante Farben verspricht eyevis mit dem 85“ Ultra HD-LC-Display mit 50/60 Hz-Bildfrequenz, anpassungsfähiger Farbtemperatur und einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel.
Dank seiner hohen Helligkeit von 500 cd/m² bei einem Farbraum bis 100 Prozent NTSC, einem Kontrast von 3000:1 und der Local-Dimming-Funktion bietet das Display auch in hellem Umgebungslicht beste Bildeigenschaften bei Digital-Signage-Anwendungen. Hochwertige Komponenten und ein robustes Metallgehäuse erlauben einen verlässlichen 24/7-Betrieb. Zusätzlich kann das Display dank eines OPS-kompatiblen EPU-Slots mit einem Scaler ausgestattet werden, der einen 3G HD-SDI-Anschluss bietet. Für Digital-Signage-Anwendungen kann der Slot mit einer Standard-eye Processing-Unit ausgestattet werden.
Optional auch mit Multitouch-Oberfläche.
Sein komplettes Potenzial für Broadcast- und Digital-Signage-Anwendungen entfaltet das 85“-Display mit einem optionalen Multitouch-System auf Infrarot-Basis mit zwei, sechs oder 32 simultanen Touch-Punkten. Dort eignet sich das Display hervorragend für die Darstellung interaktiver Inhalte zur Information und Gruppeninteraktion mit mehreren Betrachtern. Durch die hohe Ultra HD-Auflösung bietet das Display auch dann ein klares Bild, wenn die Betrachter nur eine Armeslänge davon entfernt sind.
www.eyevis.de
Foto: Betz-Tools
Maxima MX30 Gimbal-Kamerastabilisierung

Die flexible Lösung, auf der IBC und der cinec erstmals vorgestellt, kommt dank seiner speziellen Konstruktion mit einem Hightech Edelstahlkugellager in der Rollachse mit geringer Bautiefe von 140 Millimetern und ermöglicht eine schnelle mechanische Justierung aller Kameras bis zu 30 Kilogramm (auch nach einem Objektivwechsel).
Hergestellt - Hard- und Software Made in Germany - von der FoMa Systems GmbH mit Sitz in Rückersdorf, liegt der Vertrieb in Deutschland und Österreich bei Betz Tools. Laut Hersteller ist Zittern und Nachziehen in allen drei Achsen ausgeschlossen und die Bedienung bzw. die individuelle Konfiguration über die Software sehr einfach. Der MX30 kann wie eine Handkamera mit stabilisiertem Horizont eingesetzt werden. Er verfügt über ein 1,5 Zoll OLED Display zur Statusanzeige, bidirektionale Funksteuerung für alle drei Achsen, Objektivsteuerung und über ein universelles Bus-System zur Adaptierung bestehender Stativ-, Handrad- oder Joysticksteuerungen für die Bildgestaltung. Zubehör für den professionellen Einsatz wird ständig neu- und weiterentwickelt.
Alle drei Achsen werden mit speziell für den MX30 entwickelten Motoren angetrieben. Die Steuerung übernimmt ein 32 Bit Multiprozessor, dessen Software von einer Hightech-Schmiede mit Sitz bei Nürnberg entwickelt wurde. Auch in Kombination mit leichteren Kameras zeigen sich deutliche Vorteile in Form von extremer Unempfindlichkeit gegenüber Stößen und Erschütterungen. Mit einer Akkuladung sind bis zu 2,5 Stunden Dauerbetrieb möglich.
www.foma-systems.de, www.betz-tools.com
Foto: Lawo
Virtueller Audio-Router JADE 2.0 von Lawo

JADE 2.0 greift alle auf dem PC ankommenden Signale ab und stellt diese auf einem virtuellen Mischpult als Fader zur Verfügung. Und das ohne zusätzliche Hardware. Das Radio-Software-Tool speichert Routings für unterschiedliche Aufgaben und stellt sie augenblicklich wieder her. JADE 2.0 bietet fortschrittliche Misch-und Pegelsteuerung mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und enthält eine ganze Reihe von Lawo Bearbeitungswerkzeugen, die in die Signalkette eingefügt werden können. Bei Newsroom-Anwendungen ermöglicht er die Produktion  auf mehreren Workstations gleichzeitig und deckt dabei unter anderem O-Ton-Bearbeitung, Aufnahme aus Internet-Livestreams, TV- oder Radioprogramme oder Telefoninterviews über VoIP ab, ohne dafür eine entsprechende Regie oder einen Schnittplatz zu benötigen. Für den mobilen Einsatz mit Laptops als mobile Audio-Workstations steht mit JADE 2.0 das gesamte Toolset mit dem vollen Funktionsumfang für die Audioproduktion zur Verfügung, egal, ob im Hotel, im Pressezentrum oder auch bei Sportveranstaltungen.
www.lawo.de
Wings AV Performance Monitoring
Foto: AV Stumpfl
Wings AV Update 1.4

Im Rahmen der Prolight + Sound 2014 stellte AV Stumpfl Version 1.4 seines netzwerkbasierten Multidisplay Systems Wings AV vor, in dem Komponenten wie Wings Vioso, Wings Touch und verschiedene IOboxen sowie Avio Service im Verbund miteinander kommunizieren können. Mit zahlreichen neuen Features bietet dieses System nun Möglichkeiten, die weit über jene konventioneller Medienserverlösungen hinausgehen, und zwar für die gesamte Visualisierung, vom Videoschnitt über die Audiobearbeitung bis hin zur Großprojektion und Showsteuerung.
Wings AV Performance Monitoring ermöglicht es, jede Show schon während ihres Entstehungsprozesses zu optimieren und zu jedem Zeitpunkt der Show die tatsächliche Auslastung der Hardware zu überprüfen. Der frei konfigurierbare Graph stellt systemkritische Werte wie CPU-Auslastung, Bildwiederholfrequenz oder Speicherauslastung farblich differenziert oder numerisch dar.
Mittels Avio Service können zeitlich individuell geplante Tasks zur  vollautomatisierten Steuerung der Installation über den Avio Scheduler erstellt werden.
Interaktive Steuergeräte wie radarTOUCH- oder LeapMotion-Geräte oder auch jedes andere Eingabegerät können einfach in das Avio Netzwerk eingebunden werden. Egal, ob es sich um einen riesigen LED-Touchscreen oder eine bewegungsgesteuerte Interaktion in einem Themenpark handelt. Wake-On-LAN-kompatible Hardware kann direkt, also ohne PC, von einer Wings AV IObox gestartet werden. Mit dem neuen Update sind alle IOboxen in der Lage, Wake-On-LAN-Befehle zu senden und die gesamte Installation „aufzuwecken“.
www.AVstumpfl.com
Foto: Lawo
Lawo V__pro8 für hochpräzise AV-Sync Messungen

Der kompakte Videoprozessor von Lawo, konzipiert als leistungsfähiges Werkzeug auch bei begrenztem Platzangebot, verbindet Signale verschiedener Formate sowie Audio und Video miteinander und bietet hochwertige Cross-Format Conversion, Color Correction sowie Embedding und De-Embedding. Mit zwei MADI Verbindungen werden einfach und effizient innerhalb der Studio-Infrastruktur Brücken zwischen Video und Audio geschlagen. Dank einer 8 x 8 Videokreuzschiene und einer 384 x 384 Audiokreuzschiene ist es möglich, alle relevanten Signale miteinander zu verschalten. Eine auf HTML5 basierende GUI bildet die Schnittstelle und ermöglicht eine einfache, intuitive Bedienung.
Mit dem neuen Release bietet Lawo im V__pro8 nun eine besonders präzise AV-Sync-Messung zum schnellen und einfachen Messen der Lippensynchronität, laut Lawo mit einer Genauigkeit von nur +/- 2 Audio-Samples. Dabei misst der Videoprozessor einerseits das EBU Testpattern und bietet zusätzlich ein von Lawo entwickeltes V__Line Testpattern an, das von jedem Video-Ausgang des V__pro8 generiert werden kann oder als mp4-File zur Verfügung steht.
Mit einem V__pro8 kann ein gesamter Signalpfad durch eine Produktionsstrecke innerhalb eines Studios oder Ü-Wagens oder zum MCR sowohl geprüft werden. Zudem können auch die notwendigen Video- oder Audio-Delays gleich im selben Gerät justiert werden.
Das V__pro8 kann automatisch alle 16 Kanäle eines SDI Signals messen und ermöglicht zudem die grafische und numerische Darstellung der Messergebnisse mit definierbaren Farbbereichen (grün, gelb und rot) für „frühe“ und „späte“ Signale. Die Zoomfunktion und der Zeitstempel der Messungen machen dabei die Bedienung der Funktion sehr einfach.
www.lawo.de
Foto: Panasonic
Cloud-fähiger ENG Camcorder AJ-PX270

Dank drahtlosem Workflow via optionalem Wireless-LAN-Dongle und ab Herbst 2014 auch mit einem 3G/4G/LTE-Dongle macht der neue Handheld Camcorder von Panasonic den traditionellen Video Uplink überflüssig. Somit eignet sich der AJ-PX270 P2HD optimal für Live-Stream-Übertragungen und den wachsenden Bereich der Freelance-Berichterstattungen. Die Kamera unterstützt einen kabellosen Produktions-Workflow über LAN – mit 3G- und 4G-Konnektivität ab Herbst 2014.
Der Camcorder mit integrierten microP2-Kartenslots und AVC-ULTRA-Aufzeichnung (nicht alle Formate) kann zusätzlich zum AVC-Intra100 Codec in AVC-LongG und optional auch in AVC-Intra200 aufzeichnen. AVC-LongG25 ermöglicht die Aufzeichnung von 1920 x 1080 10 Bit 4:2:2 Broadcast Qualität bei einer Bitrate von 25 Megabit pro Sekunde.
Das Objektiv ähnelt vom Funktionsumfang her dem des AG-HPX250 Camcorders: 22-facher Zoom (f=3,9 – 86 mm). Der Brennweitenbereich entspricht im Kleinbildvollformat einem Bereich von etwa 28 Millimeter bis über 600 Millimeter.
Die Schalter für Weißabgleich und Videoverstärkung befinden sich gut erreichbar unter dem 22-fachen Zoomobjektiv. Zudem ist der AJ-PX270 auf der Vorderseite mit einem Audio-Fader-Regler und einer Taste für den Aufnahmestart/-stopp ausgestattet.
Die beiden microP2-Kartenslots eignen sich für Relay-Aufnahmen (wenn eine Karte voll ist, wechselt die Kamera für eine unterbrechungsfreie Aufzeichnung nahtlos zur nächsten Karte) und simultane Aufnahmen, bei denen aus Backup-Gründen derselbe Codec gleichzeitig auf beiden Karten aufgenommen wird. Für eine noch größere Kosteneffizienz lassen sich in den microP2-Kartenslots auch standardmäßige SD-Karten zur Aufnahme von Codecs mit 50 Megabit pro Sekunde oder weniger verwenden.
Die Netzwerkfunktionalität der Handheld-Kamera rationalisiert den Produktions-Workflow und beschleunigt den Broadcast-Workflow von der Aufzeichnung bis zur Sendung.
Der AJ-PX270 ist seit Ende März 2014 zum empfohlenen Verkaufspreis von 5.840 Euro (zzgl. Mwst.) verfügbar.
http://business.panasonic.de/professional-kamera, www.avpro.at
Foto: D&R
D&R Axum

Das skalierbare Radio-Sendemischpult kann flexibel an fast alle Anforderungen angepasst werden und ermöglicht besonders kleinen Stationen einen Einstieg in professionelle Studiotechnik, ohne deren Budgetrahmen überzustrapazieren.
Aus Mainframe, DSP- und Interfacekarten sowie den unterschiedlichen Elementen der Bedienoberfläche kann man ein auf das jeweilige Anforderungsprofil angepasste Pult zusammenbauen. Wahlweise stehen ein Mainframe mit drei oder sechs Höheneinheiten zur Verfügung, wobei jeweils 21 bzw. 40 Einschübe bereit gestellt werden. Je fünf Einschübe werden für Netzteil und Engine-Card benötigt. Sollte der Mainframe rein als Router benutzt werden, steht eine Matrix, die bis zu 1280 x 1280 Schaltpunkte verwalten kann, zur Verfügung. Durch das Hinzufügen von bis zu vier DSP Karten können bis zu 128 Mischkanäle realisiert werden.
Alle Schalter der klar strukturierten Bedienoberfläche sind frei konfigurierbar. Benutzereinstellungen können zudem einfach auf einer persönlichen Smartcard gespeichert werden. Neben einer digital gesteuerten Eingangsverstärkung bei Mikrofonkanälen bietet das Axum alle üblichen Signalbearbeitungsmöglichkeiten wie einen sechsbandigen Equalizer, Kompressor, Limiter und erweitertes Voice-Processing im Pult.
Je nach Kundenanforderung besteht die minimale Bedienoberfläche aus vier Fadern und einer Studio/Monitor-Zentraleinheit, eine Erweiterung  bis zu 128 Fader ist möglich.
Alle Systemkomponenten werden mittels eigenen MambaNet verbunden. Dieses Ethernet-basierte Protokoll ermöglicht eine dezentrale Systemgestaltung ohne großen Aufwand und mit problemloser Systemintegration. Alle Systemeinstellungen und Systemkonfigurationen des Pultes lassen sich über das eingebaute Webinterface bedienen.
Das modulare Baukastensystem ermöglicht es, sich den System-Mainframe nach Bedarf individuell auszustatten. Zur Verfügung stehen die üblichen Interface-Karten für Mikrofonsignale, analoge Line-Pegel Ein- und Ausgänge und AES 3 Digital-Schnittstellen. Zusätzlich stehen bei Bedarf eine Steckkarte mit vier analogen Telefonhybriden zur Verfügung sowie eine CobraNet Karte.
Das System kann mittels Einschubkarte um ein 16-kanaliges Audiointerface erweitert werden. Mittels Firewire-Verbindung können bis zu 16 Audiokanäle, verpackt in acht Stereosignale, auf einem Rechner aufgezeichnet werden. Gleichzeitig können bis zu acht Stereokanäle ins Pult zurückgespielt werden, die dort als Eingangskanäle zur Verfügung stehen.
Einen ausführlichen Bericht von Georg Burdicek finden Sie in der März-Ausgabe (Nr. 193) von MEDIA BIZ.
www.fruechtlacoustic.com
www.d-r.nl
V4 U im Vergleichstest
Foto: Schoeps
Schoeps V4 U

Das im Design an das klassische CM51/3 aus dem Jahre 1951 angelehnte, vom Hersteller speziell für den Einsatz bei Vokalaufnahmen im Tonstudio entwickelte Mikrofon unterscheidet sich im möglichen Einsatzspektrum prinzipiell nicht von „normalen“ Nieren.
Im Mittenbereich zwischen 200 Hertz und zwei Kilohertz ist das Mikrofon absolut linear, darüber gibt es eine leichte Anhebung im Frequenzgang, der für strahlende, glänzende Höhen ohne den Hauch von Härte sorgt. Das Klangbild wirkt durchwegs transparent und sehr natürlich. Der Diffusfeld-Frequenzgang verläuft weitgehend parallel zum Frequenzgang auf der Haupteinsprechrichtung und fällt erst ab sechs Kilohertz zu den hohen Frequenzen hin sanft ab. Damit wird auch der umgebende Raum sehr neutral und verfärbungsfrei aufgenommen.
Dieses außergewöhnliche akustische Verhalten verdankt das Mikrofons dem Aufbau der Mikrofonkapsel. Hier setzt Schoeps auch weiterhin auf den Einsatz einer Kleinmembran-Kapsel, deren Verhalten durch einen aufgesetzten Ring modifiziert wird. Dieser Ring mit einem Durchmesser von 33 Millimetern vergrößert die akustisch relevante Fläche des Mikrofons, und das führt zu einer allmählichen Bündelung der Richtcharakteristik zu den hohen Frequenzen hin. Dieses Verhalten ist typisch für Großmembranmikrofone. Gleichzeitig erhält man sich aber die Vorteile der Kleinmembran, die vor allem in einem sehr ebenen Frequenzgang und gleichmäßigen Polardiagramm liegen. Die Kapsel selbst ist schwingend aufgehängt, so dass Körperschall zusätzlich effektiv unterdrückt wird.
In dem auffälligen Retro-Design Gehäuse verbirgt sich ein komplett neu entwickeltes Schaltungsdesign auf SMD-Basis, basierend auf einer Brückenendstufen-Schaltung. Diese Schaltung bietet bei geringer Strom- und Leistungsaufnahme eine sehr hohe abzugebende Leistung, was sich direkt in den technischen Daten des Mikrofons wiederspiegelt: Der maximale Schalldruckpegel beträgt beim V4 U 144 Dezibel (SPL), was einem maximalen Ausgangspegel von 4,8 Volt entspricht. Die Ausgangstufe ist ohne Übertrager aufgebaut. Dadurch und durch den Verzicht auf Ausgangskondensatoren wird eine sehr hohe Unsymmetriedämpfung bei einer sehr niedrigen und weitgehend frequenzunabhängigen Ausgangsimpedanz erreicht.
Die lückenlose Schirmung sowie ein effektiver EMV-Filter ermöglichen den Einsatz auch in elektromagnetisch verseuchten Umgebungen und bieten einen effektiven Schutz vor Einstreuungen aller Art.
Das Schoeps V4 U ist in Blau oder Grau erhältlich. Der Listenpreis liegt bei 2.050 Euro netto, wobei das Mikrofon im Set wahlweise mit elastischer Halterung oder Stativklammer geliefert wird.
Einen ausführlichen Test-Bericht von Georg Burdicek finden Sie in der März-Ausgabe (Nr. 193) von MEDIA BIZ.
www.schoeps.de
www.kainaudio.at
Aqflex

Mit dem patentierte AqFlex Absorber System, einem flexiblen und die Raumakustik an die jeweiligen Anforderungen anpassenden Akustiksystem, präsentierte Gerriets eine absolute Weltneuheit. Mittels Luftdruck werden 1,25 Meter im Durchmesser große Luftkammern gefüllt, um durch ein Gegenschwingungsprinzip (Membranabsorber als Masse-Feder-System) vor allem die unangenehmen Nachhallzeiten im tieffrequenten Bassbereich zu verkürzen.
Im aufgepumpten Zustand sorgt AqFlex für eine deutliche Verkürzung der Nachhallzeiten. Im luftleeren Zustand ist es akustisch neutral. Besonders effektiv wirkt AqFlex im niederfrequenten Bereich von 63 - 1000 Hz.
Die Nachhallzeit kann so flexibel an die unterschiedlichen Anforderungen beim Programmwechsel zwischen klassischer, unverstärkter oder elektronischer Musik angepasst werden.
Die Anwendungsmöglichkeiten von AqFlex reichen vom mobilen Einsatz über temporäre Einsätze – zum Beispiel in klassischen Konzerthäusern, die gelegentlich elektronisch verstärkte Musik im Programmangebot haben - bis zu permanenten Installationen mit „ON/OFF–Einsatz“, um sich den akustischen Anforderungen der unterschiedlichen Musikgenres anzupassen.
Bei temporären Einsätzen kann AqFlex an Drahtseilen, für dauerhafte Installationen an Gerriets-Schienensystemen montiert werden.
Auch vorab aufgeblasene (pre-inflated) AqFlex Absorber Systeme sind für temporäre oder mobile Einsätze lieferbar. Die Montage erfolgt rasch und unkompliziert, es ist kein Luftversorgungssystem vor Ort erforderlich, die Absorber werden am Boden aufgeblasen, zum Beispiel an einer Traversenkonstruktion aufgehängt, nach Konzertende abgehängt und zum Transport wird die Luft wieder entfernt.
www.gerriets.at
Foto: Joachim Hausleitner
Smoove

Das vom österreichischen Kameramann, Produzenten und Erfinder Joachim „Jokl“ Hausleitner entwickelte Kamerastabilisierungssystem Smoove ist in zwei verschiedenen Versionen erhältlich: Smoove DSLR und RED.
Smoove ist ein mobiles, flexibles und leicht zu handhabendes Kameragerüst aus Carbon, ausgestattet mit zwei vertikalen Griffen und einem horizontalen, mittleren Griff.
Die Kamera ist bei perfekter mechanischer Einstellung exakt im Schwerpunkt des Trägers und wird von drei Brushless Motoren bewegt und stabilisiert. Die unter der Kamera befestigten Sensoren halten die Kamera immer im Horizont, filtern Vibrationen und gewährleisten ein Bild, das ohne jegliche Computerstabilisierung auskommt.
Daher kommt auch der Name Smoove, von Move it smooth.
Mit Smoove lassen sich One-Shot Szenen, Kameraflüge durch verschiedene Öffnungen und auch Speed- und Actionszenen im Zwei-Mann-Betrieb, beispielsweise mit Rollerskates, realisieren.
Smoove RED (B 500 x H 480 x T 300) bringt 1,9 Kilogramm auf die Waage, ist
360° drehbar um die eigene Achse, Nick: +/- 90 Grad (auf/ab), Roll: +/- 70 Grad (links/rechts).


Kameraaufhängung: 6-Punkt-Ausrichtung, ausbalanciert in ca. fünf Minuten;

Elektronik:
3-Achs-Reglerboard, separate Steuerung aller Achsen, Fernsteuerung für Zwei-Mann-Betrieb, geräuschlose Brushless Motoren;
Stromversorgung: 4S LiPO Akku für Gimbal, LiPo Ladegerät für 4S Akku
Akkulaufzeit ca. drei Stunden.
Das in Schwanenstadt in der Steiermark ansässige Unternehmen AirWorX übernimmt den Einkauf der Hardware und montiert die Systeme, einschließlich Sensorkalibrierung, Verkabelung, Sender- und Softwareeinstellungen, Design der Transportkoffer, Adjustierung der Kamera und Tests unter realen Bedingungen.
Smoove DSLR ist zum Preis von 3.990 Euro, Smoove RED zum Preis von 5.990 Euro (jew. zzgl. 20% USt.) verfügbar (Vertrieb Österreich: AirWorX: www.smoove-gimbal.eu, pro.media: www.pro-media.at)
www.bananamovie.at
www.jokl.at
Foto: Kramer
VP-553 Präsentations-Scaler/Switcher

Auf der ISE 2014 präsentierte Kramer mit dem neuen VP-553 Scaler/Switcher eine umfassende signalverarbeitende Lösung für den Einsatz in Sitzungssälen, Konferenzräumen oder Klassenzimmern.
Der Präsentations-Skalierer/Switcher für HDMI, HDBaseT, VGA, CAT5, Audio und 4x1 USB Switcher bietet zwei integrierte Skalierer, USB-Umschalter und Audio-DSP und kann alle aktuellen Videosignale am Eingang verarbeiten und am Ausgang wieder digital ausgeben (HDMI und HDBaseT).
Eingangsseitig stehen folgende Anschlüsse zur Verfügung: 3x HDMI, 3x HDBaseT, 2x VGA, 2x VGA über CAT 5, 2x Composite Video, 4x USB 2.0 und zusätzlich zu allen Video-Eingängen auch analoge Audio-Eingänge sowie ein Mikrofoneingang. Als skalierte Ausgänge stehen zwei HDMI bereit, wobei einer davon gleichzeitig HDBaseT ausgeben kann, und zwei symmetrische Audio-Ausgänge.
Das Gerät wird per Webbrowser konfiguriert und kann, wie bei Kramer üblich, über Ethernet, RS232, IR-Fernbedienung oder Frontbedienung am Gerät flexibel gesteuert werden.
Das kompakte Gerät verfügt neben der Vielfalt an zu verarbeitenden Signalen zudem über erweitertes EDID-Management, Pix-Perfect Scaler Technologie, volle HDCP-Kompatibilität, Audio DSP und USB-Switch.
www.kramerav.at
Foto: Panasonic
Vier neue Projektoren der VW340-Serie von Panasonic

Die tragbaren LCD-Projektoren erreichen eine Helligkeit von bis zu 4.200 Lumen bei WXGA-Auflösung und ein Kontrastverhältnis von 4.000:1 - mehr als doppelt so viel wie beim Vorgängermodell. Die Modelle bieten eine längere Lampenlebensdauer von rund 6.000 Stunden im Eco-Modus sowie lange Laufzeiten ohne Filterwechsel von ebenfalls 6.000 Stunden.
Der PT-VW345N und der PT-VX415N sind die ersten LCD-Projektoren, die Miracast Wireless-Funktionen bieten. Dies ermöglicht eine ruckelfreie, drahtlose Darstellung von Inhalten einer Miracast-kompatiblen Videoquelle mit einer Zeilenauflösung von bis zu 1080p. Damit wird das Umschalten zwischen verschiedenen Videoinhalten bei Gruppenarbeiten, Vorlesungen oder Meetings wesentlich einfacher. Vorausgesetzt werden Miracast-zertifizierte Android-Geräte (Version 4.2 oder höher) oder Windows-PCs (Intel WIDI Version 3.5 oder höher).
Die beiden drahtlosen Modelle unterstützen darüber hinaus iOS und Android Applikationen, die kabellose Projektionen von statischen – nicht Miracast-zertifizierten – Bildinhalten ermöglichen. Computer mit Mac OS X werden ebenfalls unterstützt.
Mit der Memory Viewer Funktion in den Modellen VW345N und VX415N können Präsentationen auch ohne PC durchgeführt werden, da die Geräte diverse Dateiformate direkt von USB-Speichermedien wiedergeben. Unterstützt werden JPEG, BMP und Videodateien.
Die drahtlosen Modelle verfügen darüber hinaus über eine Easy-Setting-Funktion für schnelle und einfache Einstellungen.
Alle Projektoren der VW340-Serie sind standardmäßig mit einem 1,6 fachen Zoomobjektiv ausgestattet. Zudem lassen sich vertikale und horizontale Trapezkorrekturen (Corner Keystone) vornehmen. Die Modelle verfügen über einen direkten Ausschaltknopf, einen integrierten 10 Watt Lautsprecher, Crestron Connected- und AMX DD-Kompatibilität.
www.avpro.at, http://business.panasonic.de
Foto: Sennheiser
Surround-Mikrofonsystem Esfera von Sennheiser

5.1-Surround-Sound ohne aufwändige Mikrofoninstallation und mit nur zwei belegten Kanälen ermöglicht das erst kürzlich auf der IBC und dem Theatertag in Wien präsentierte Surround-Mikrofonsystem Esfera.
Das System besteht aus einer 19-Zoll-Basiseinheit und dem Stereokondensatormikrofon SPM 8000 mit zwei Hochfrequenz-Kondensatorkapseln in XY-Anordnung. Das Mikrofonpaar verfügt damit über alle Vorteile der HF-Kondensatormikrofone von Sennheiser: natürlicher, detaillierter Klang, hohe Klimafestigkeit und Robustheit. Dank extrem niedrigem Eigenrauschen bleiben auch feinste Klangdetails erhalten. Durch die symmetrisch aufgebauten Wandler ist die Verzerrung minimal. Eine störungsfreie Übertragung wird durch die hohe Spannung des Ausgangssignals und den symmetrisch erdfreien, übertragerlosen Mikrofonausgang (XLR-5) sichergestellt.
Die einfach zu bedienende Basiseinheit wandelt das Stereosignal an jeder beliebigen Stelle im Produktionsablauf in ein vollständiges 5.1-Signal. Dank der kompakten Mikrofoneinheit und der flexibel beschickbaren Basiseinheit lässt sich Esfera sehr einfach in bestehende Workflows integrieren.
Bei Broadcast-Kameras werden nur zwei der üblichen vier Audioeingänge belegt. So kann parallel zum Beispiel mit einem Ansteckmikrofon und einer Tonangel gearbeitet werden. Das Audiosignal ist während des gesamten Produktionsprozesses von Aufnahme über Schnitt bis zur Nachbearbeitung synchron mit dem Bildsignal und wird erst im letzten Produktionsschritt in das 5.1-Signal dekodiert.
Esfera ermöglicht erstmals, 5.1-Surround-Sound von einer drahtlosen Kamera einzufangen. Da das Mikrofon nur zwei Kanäle belegt, kann der Ton direkt mit dem Videobild übertragen und später – zum Beispiel im Ü-Wagen – in ein 5.1-Signal gewandelt werden. Esfera wird ab März 2014 verfügbar sein.
www.grothusen.pro
Foto: Riedel
Riedel Communications

ermöglicht mit der MN-ST-AL-2 MediorNet-Erweiterungskarte nun auch die Integration von Studer-Konsolen in die gesamte Signalverteilung. Dafür bietet die MN-ST-AL-2 zwei redundante Anbindungen über das  Studer A-Link Protokoll an Riedel MediorNet Modular Frames. Mit bis zu 384 Kanälen pro Verbindung bringt die Karte Kostenersparnis im Bereich Verkabelung und Infrastruktur, ohne die Flexibilität oder Signalqualität zu beeinträchtigen.  
Das Routing des Audio-Streams wird einfach und auch bei Änderungen in letzter Minute problemlos per Drag & Drop mit der intuitiven MediorWorks Steuer- und Kontroll-Software vorgenommen. Routing über ProBel-Kommandos oder das neue Ember+ Steuerprotokoll in MediorNet ist ebenfalls möglich. 
Die MN-ST-AL-2-Karte erlaubt kompakte und dezentrale Audiokreuzschienen-Anwendungen mit jeder erdenklichen Netzwerktopologie. Dafür werden zwei MediorNet High-Speed-Slots benötigt. Ein mit Studer-Interface-Karten ausgestatteter MediorNet-Frame ermöglicht Audiokreuzschienen mit 4.608 Eingängen und Ausgängen auf zwei Höheneinheiten. Die Karte unterstützt alle Studer Vista 5, Vista 9 und OnAir 3000 Mischpulte.
www.riedel.net
Foto: Panasonic
TH-55LFV5 Videowall-Display von Panasonic

Das für den Verleih- und Stagingbereich konzipierte IPS D-LED Display mit einer Rahmenbreite von nur 5,3 Millimeter bietet eine Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter. Die Anti-Reflexions-Oberfläche ermöglicht auch den Einsatz in hellen Umgebungen und bietet gute Bildqualität aus seitlichen Blickwinkeln. Das LED-Backlight-System sorgt für optimale Schwarzwerte, ein sehr gutes Kontrastverhältnis und für geringen Energieverbrauch (220 Watt bei 500 Candela pro Quadratmeter). Die Displays sind für eine einfache Installation bereits vorkalibriert. Farbinformationen können im internen Speicher gesichert und bei Neuinstallation wieder abgerufen werden.
www.avpro.at
Fotos: Kroma
Monitorserien von Kroma Telecom

Die QS-Monitorserie, die neben zahlreichen hilfreichen Features auch über eine integrierte Bildschirmuhr verfügt, besteht derzeit aus drei Modellen mit 17, 24 und 46 Zoll. Der QS24 mit einer Auflösung von 1920 x 1200 und einem Seitenverhältnis von 16:10 zeigt vier Videosignale gleichzeitig und bietet die Möglichkeit, direkt aus dem Bedienelement auf der Vorderseite zwischen den verfügbaren Signalen zu wählen.
Die acht PAL/SD/HD-SDI-Eingänge akzeptieren sowohl analoge als auch digitale Signale. Das Signalformat wird automatisch erkannt. Zudem sind die Monitore mit zwei DVI-Eingängen ausgestattet, die unterschiedliche Signale akzeptieren (VGA, Grafik-Modus DVI, Video-Modus DVI, HD YPbPr Komponenten).
Die neue LM4000 Serie basiert auf der erfolgreichen LM7000 Serie. Verfügbar sind die IPS-Monitore in 9 Zoll, 18,5 Zoll, 21,5 Zoll und 24 Zoll. Sie bieten PAL/SD/HD Ein- und Ausgänge und unterstützen die gängigsten Videoformate.
IPS-Monitore bieten einen größeren Blickwinkel als herkömmliche TN-Bildschirme und stellen Farben natürlicher und mit einer höheren Farbintensität dar. Bei TN-Panels (Twisted Nematic, verdrehtes Flüssigkristall) wird das polarisierte Licht schraubenförmig durch die Kristallschicht des Displays geleitet. Liegt eine Spannung an, drehen sich die Kristalle und weniger Licht passiert den zweiten Polfilter. Die Drehung verringert den Betrachtungswinkel. Bei IPS (In-Plane Switching, in der Ebene schaltend) entfällt die Schraubendrehung, was für einen größeren Blickwinkel sorgt.
www.TV-connect.at
Foto: Dejero
Nucomm Connect Live Transmitter von Dejero

Die gemeinsame Entwicklung von Dejero und Integrated Microwave Technologies (IMT) wird als kleine Einheit direkt an der Kamera befestigt und kann Live-Bilder in Sendequalität übertragen. Der unter anderem mit dem Pick Hit Award 2013 ausgezeichnete Transmitter bietet sich somit für kleine Reportageteams als Alternative zu Ü-Wagen an.
Das kombinierte Mobilfunk- und Hochfrequenz-Übertragungssystem basiert auf der orthogonalen Frequenzmultiplex-Technologie (COFDM) von Integrated Microwave Technologies und der adaptiven Bitraten-Streamingtechnologie von Dejero, die sich automatisch den jeweiligen Netzbedingungen anpasst. Der Transmitter, so die Hersteller, garantiert störungsfreie SD- oder HD-TV-Übertragungen auch bei schlechten Netzbedingungen.
www.avpro.at
Foto: Chrosziel
Funkfernsteuerung MagNum von Chrosziel

Die in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anwendern entwickelte Funkfernsteuerung MagNum vereint zahlreiche, von Profis gewünschte Qualitäten: Exzellente Ergonomie, absolut zuverlässige Kommunikation, einfache Handhabung durch Reduktion auf das Wesentliche sowie ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.
Die vollergonomische Schnittstelle zwischen Anwender und Objektiv mit intuitiver Nutzerführung mittels Folientasten und Farb-OLED Display sendet im 2,4 GHz Frequenzband und verfügt über vier frei belegbare Hotkeys. Die Funkfernsteuerung eignet sich auch für Linkshänder: auf Knopfdruck können Anzeige und Skalen um 180 Grad gedreht werden.
MagNum ist in drei Ausführungen erhältlich: dem Basismodell MN-100 Single Channel, MN-200 MagNum Extendable mit der Option eines Upgrades auf zwei Kanäle und MN-300 MagNum, die Zwei-Kanal-Version zur Steuerung von Schärfe und Blende.
www.chrosziel.de, www.jokl-peter.com
Foto: Panasonic
Panasonic AK-HC3500A Broadcast Studiokamera

Die Studiokamera für vielfältige Einsatzbereiche bietet Signaloptionen von 1080/29.97P, 1080/23.98P oder 25P, Cine-Gamma-Standard und fünf wählbare Modi. Sie verfügt über einen 2/3-Typ 2,2-Megapixel IT-3CCD mit hoher Lichtempfindlichkeit von F10 bei 1080/59.94i und F11 bei 1080/50i und über DRS (Dynamic Range Stretch) sowie eine Vielzahl von Bildeinstellmöglichkeiten.
Eine hohe Bildqualität erreicht die neue Kamera durch ein Signal-Rausch-Verhältnis von 60 Dezibel, Spatial-Offset-Verarbeitung und den neu entwickelten 16-Bit A/D-Converter mit digitaler 38-Bit-Signalverarbeitung.
Die neue Studiosystemlösung ist eine Kombination aus der Steuereinheit AK-HCU355A CCU und der Fernsteuerung AK-HRP935A ROP. Unkomprimierte HD-Signale und Spannungsversorgung können via Glasfaserkabel bis zu zwei Kilometer zwischen der Kamera und der CCU übertragen werden. Die AK-HCU355A hat vier Return-Eingänge (HD / SD SDI) sowie zwei Intercom-Eingänge. Der kompakte und leichte 7“-LCD-Farbsucher Panasonic AK-HVF70G mit einer Vielzahl von Hilfs-Funktionen rundet das Angebot ab.
http://business.panasonic.de, www.avpro.at, www.megatechnik.at
Foto: eyevis
70“-WQXGA-Cube von eyevis

Mit dem erstmals auf der IBC 2013 präsentierten Cube können steglose Videowände mit höchster Auflösung realisiert werden. Der EC-LWQX-1000-Cube mit WQXGA-Auflösung (2560x1600 Pixel), konzipiert für Einsatzbereiche, bei denen Display-Systeme mit höchster Auflösung benötigt werden, ist innovativer Cluster-LEDs um rund 30 Prozent heller als Cubes mit Standard-LEDs. Spezielle Rückprojektionsscheiben ermöglichen einen extrem weiten Einblickwinkel ohne gravierenden Farb- oder Helligkeitsverlust. Im Fernsehstudio ermöglicht dies auch die Installation von konkav gekrümmten Videowänden und Kameraaufnahmen aus verschiedenen Winkeln. In der Regie bietet sich der Cube dank seiner ultrahohen Auflösung als optimale Lösung an, um über die Ausgabe von Multiviewern mehrere Signale in höchster Auflösung auf einem Schirm darstellen zu können. Die  Langlebigkeit der LEDs mit mehr als 60.000 Betriebsstunden und das wartungsfreie Kühlsystem garantieren lange Wartungsintervalle sowie eine stabile Funktion.
www.eyevis.de
DPA d:facto Mikrofonsystem
Fotocredit: DPA
DPA d:facto II

Völlig unbelastet davon, kein eigenes Funkmikrofonsystem anzubieten, hat der dänische Mikrofonhersteller DPA ein modulares Mikrofonsystem geschaffen, das nicht nur kabelgebunden, sondern über Adapter mit gängigen Funkmikrofonsystemen, die Wechselkapseln erlauben, betrieben werden kann. Ein und dieselbe Mikrofonkapsel kann somit auf Funkstrecken von Sennheiser, Shure und Sony oder auch von Wisycom oder Lectrosonics genutzt werden. Bei Sennheiser werden sowohl die Serien 5000 und 9000 als auch Evolution Wireless, bei Shure so ziemlich alles zwischen PGX und ULX unterstützt.
Dieselbe Kapsel, die sich auf die verschiedenen Funkmikrofone adaptieren lässt, kann mittels Phantomspeise-Griff ganz einfach in ein klassisches kabelgebundenes Mikrofon verwandelt werden. Eines für alles, sozusagen.
Allen Adaptern gemein ist ihre hohe Stabilität: Griffige Gewinde, solides Metall, groß genug auch für Gröbstmotoriker. Das macht Hoffnung auf eine sehr hohe Systemlebensdauer.
Das akustische Herzstück des Mikrofons bildet die 4018V Supernieren-Kapsel, die sich vor allem durch ihre hohe Neutralität auszeichnet. Strahlende Höhen, knackige Tiefen und neutrale Mitten bestimmen das charakteristisch neutrale DPA-Klangbild, das auch bei diesem Mikrofon zu finden ist.
Der Lowcut ist ausreichend tief gesetzt, um den Gesamtklang nicht kastriert wirken zu lassen, und unterdrückt trotzdem hervorragend tieffrequente Störsignale, wie sie durch Handling oder Plosivlaute entstehen können.
Der Klangeindruck ändert oder verfärbt sich selbst außerhalb der Haupteinsprechrichtung kaum - bei Sängern oder Sprechern mit schlechter Mikrofontechnik ein nicht unwesentlicher Vorteil.
Die hohe Neutralität und Ebenmäßigkeit des Mikrofons über die gesamte Richtcharakteristik gewährleistet eine hohe Aussteuerbarkeit vor einer drohenden Rückkopplung (Gain before Feedback).
Durch den Einsatz dieser hochwertigen Kondensatorkapsel als Kernstück des d: facto Systems wird eine Detailtreue erzielt, die bei anspruchsvollen Beschallungen, aber auch bei Aufnahmen und Mitschnitten von Bedeutung ist. Da das Mikrofon keine ausgeprägte Eigenfärbung aufweist, ist es für fast alle Stimmtypen gleich gut geeignet.
www.studer.at
www.dpamicrophones.com
Foto: Panasonic
P2HD-Camcorder AG-HPX600EJ von Panasonic

Der kompakte, 2,8 Kilogramm leichte 2/3-Typ-Schulter-Camcorder punktet durch einfache Bedienung, geringen Stromverbrauch und erweiterbare Funktionen für eine optimale Anpassung an unterschiedliche Anforderungen. Die Standard 2/3-Typ-Objektivfassung ermöglicht die freie Verwendung zahlreicher gängiger Wechselobjektive.
Der P2HD-Camcorder unterstützt HD/SD-Codecs inklusive 1920x1080, AVC-Intra-Aufzeichnung in 4:2:2, 10 bit, und ist zwischen 60 und 50 Hertz für den weltweiten Einsatz umschaltbar.
Mit dem neu entwickelten MOS-Sensor wird bei 59,94 Hertz Blende 12 und bei 50 Hertz Blende 13 erreicht. Der S/N-Wert von 59 Dezibel reduziert das Rauschverhalten auf ein Minimum. Alle gängigen Codecs sind integriert: Multi HD/SD, AVC-Intra 100/50, DVCPROHD, DVCPRO50, DVCPRO und DV. Zudem sind viele weitere Funktionen optional erhältlich, beispielsweise zur Netzwerkanbindung oder zur Aufnahme mit variablen Bildraten (VFR). Die AG-SFU604G Software-Erweiterung ermöglicht die Playlist-Bearbeitung über PC, Mac oder Tablet mit und ohne Kabelanschluss.
Die AG-SFU601G Software-Erweiterung und das AJ-WM30 Wireless Modul ermöglichen sowohl kabelgebundene als auch kabellose Übertragung. Proxy-Dateien können über einen Standard-Web-Browser auf PC/Mac, Tablet oder Smartphone übertragen werden. Während der Übertragung können Metadaten zu den P2-Dateien hinzugefügt werden.
Der P2HD-Camcorder ist für künftige P2HD-Features wie den AVC-ULTRA-Codec und die microP2-Karte ausgelegt. Zu einem günstigen Einstiegspreis können mit dem AG-HPX600EJ vielfältige Broadcastanwendungen abgedeckt werden.
www.panasonic-broadcast.eu, www.av-pro.at, www.LB-electronics.at, www.megatechnik.at
Foto: Royer
15th Anniversary R-121 Bändchenmikrofon

Dave Royer, ein Selfmade-Mikrofonbauer, hat 1998, in einer Zeit, als Bändchenmikrofone fast schon in Vergessenheit geraten waren, seine Firma gegründet, um moderne Bändchenmikrofone zu bauen, die den Anforderungen der heutigen Technik entsprechen. Binnen kürzester Zeit haben seine Mikrofone international großen Anklang gefunden, und das trotz durchwegs hoher Zahlen auf den Preisschildern. Die Kombination aus modernster Produktionstechnik, aktueller Schaltungstechnik und Liebe zur Musik scheint eine für Musiker und Tonmenschen weltweit überzeugende Rezeptur zu ergeben. Das R-121 Studio-Bändchenmikrofon, das erste Produkt des Unternehmens, hat den Grundstein für Royer Labs gelegt und ist in den vergangenen fünfzehn Jahren bei unzähligen weltbekannten Aufnahmen – von Heavy-Rock bis hin zur Creme de la Creme aus Klassik und Filmmusik – zum Einsatz gekommen.
Seit Anfang Juni ist das 15th Anniversary R-121 Bändchenmikrofon weltweit in einer limitierten Auflage von 250 Stück mit dem originalen schwarzen Royer Labs Logo im Fachhandel zum UVP von 1708 Euro inkl. MWSt. erhältlich. Ausgeliefert wird es mit einem besonderen, von David Royer persönlich unterzeichneten Echtheitszertifikat.
Es besitzt einen flachen Frequenzgang und ein ausgewogenes Panorama-Klangfeld mit der Fähigkeit, Schalldruckpegel von bis zu 135 dB zu bewältigen. Damit eignet sich das R-121, ein durch und durch modernes Bändchenmikrofon für Tonstudios von heute, optimal für die Abnahme von Drums und Gitarren-Amps sowie einer Vielzahl von weiteren akustischen Instrumenten. Mit dem Sondermodell, das über die gleichen Stärken verfügt, die das ursprüngliche R-121 zu einem der weltweit gefragtesten Bändchenmikrofone gemacht haben, feiert das Unternehmen aus Burbank, Kalifornien sein 15-jähriges Jubiläum.
www.royerlabs.com, www.sea-vertrieb.de
Foto: Sennheiser
Sennheiser LSP 500 Pro

Die aktiven Lautsprecher des drahtlosen Kleinbeschallungssystems LSP 500 Pro bieten eine Einbaumöglichkeit von bis zu drei Funkmikrofonempfängern sowie die Wiedergabe von USB-Speichermedien und Bluetooth. Zusätzlich können mehrere Boxen in einem Verbund zusammengefasst werden, wobei die Signalübertragung zwischen Master und Slavebox ebenfalls drahtlos erfolgt. Gesteuert wird das ganze System über eine iPad-App, die alle Misch- und DSP Funktionen unterstützt und über die bis zu 20 Lautsprecher gleichzeitig gesteuert werden können.
Wird mehr als ein Lautsprecher eingesetzt, kann der Techniker einen beliebigen LSP 500 PRO als Master definieren und über eine Funkstrecke mit den anderen Lautsprechern als Slaves verbinden.
Jeder LSP 500 PRO kann drei Empfänger für drahtlose Mikrofone aufnehmen, verfügt über eine kombinierte Buchse für 6,3 mm Klinkenstecker und XLR3-Stecker für den Einsatz eines kabelgebundenen Mikrofons sowie einen AUX-Eingang und –Ausgang und über je eine Schnittstelle für USB und Bluetooth, die auch das direkte Abspielen von Songs über den eingebauten Music Player ermöglichen. Dieser verfügt auch über eine Aufnahmefunktion.
Der Lautsprecher nimmt zwar zwei Akkus auf, nutzt für die Energieversorgung jedoch jeweils nur einen Akku. Damit ist eine Laufzeit von bis zu sieben Stunden möglich, zudem kann einer der Akkus während des laufenden Betriebs zum Aufladen ausgetauscht werden. Die App zeigt kontinuierlich den aktuellen Ladestand beider Akkus eines Lautsprechers an und sendet kurz vor der Entladung einen Warnhinweis.
Der LSP 500 PRO ist mit den Mikrofonen der evolution wireless- Serien 100, 300 und 500 kompatibel. Zu jedem LSP 500 PRO wird ein Staubschutz mitgeliefert. Als Zubehör bietet Sennheiser überdies eine Husse, eine gepolsterte Schutzhülle und eine Transporttasche mit Rollen an.
www.grothusen.pro
Vision blue3 mit blueBridge
Foto: Vinten
Vinten Vision blue3

Mit dem neuen Vision blue3 Fluid-Stativkopf für mittelschwere Kameras und DSLRs (3 - 6,6 Kilogramm) komplettiert Vinten die Vision blue-Familie. Das neue Leichtgewicht-Stativ selbst wiegt 2,4 Kilogramm und ist zwischen dem ursprünglichen Vision blue (für 2,1 - 5 Kilogramm) und dem für große Kameras ausgelegten Vision blue5 (für 5,5 - 12 Kilogramm) angesiedelt. Der stufenlos einstellbare Gewichtsausgleich, die Vinten Perfect Balance, steht nun für den Bereich von 2,1 bis 12 Kilogramm zur Verfügung. Die Neigung sowie der Bewegungs-Widerstand (Friktion) des Schwenk-Neige-Stativkopfs sind frei einstellbar. Alle Modelle der Vision blue-Familie verfügen über die Vinten LF-Dämpfung die kontrolliert sanfte Schwenks, aber auch schnelle Reaktionen mit Reißschwenks ermöglicht.
Alle Vision blue-Köpfe gibt es in preiswerten Sets mit einem zwei-stufigen ENG-Stativ mit Mittel- oder Bodenspinne sowie einer robusten Transporttasche.
Die ebenfalls im Februar neu vorgestellte blueBridge ermöglicht durch Schwerpunkterhöhung eine präzise Handhabung von Kameras mit einem Gewicht ab 1,5 Kilogramm.
Die AVISYS Electronics GmbH in 1140 Wien, Österreich-Distributor für Vinten, hat die komplette Vision blue-Familie zum Testen vorrätig.
www.avisys.at
Foto: Bose
Bose Entero Voice Alarm System

Konzipiert für den Einsatz in professionellen Umgebungen mit hoher Beanspruchung, erfüllt das neue Komplettsystem für hochwertige Musikwiedergabe sowie Ruf- und Evakuierungs-Durchsagefunktionen natürlich die Vorgaben der Europäischen Norm EN 54.
Das Entero Voice Alarm System übernimmt die permanente Überwachung aller Lautsprecherleitungen, Verstärker und Kabelverbindungen, die für die Sprachalarmierung genutzt werden, und prüft gleichzeitig die Anbindung an die Brandmeldeanlage. Nach Auslösung eines Alarms unterbricht das System das über die Beschallungsanlage laufende Programm und gibt automatisch klar verständliche Evakuierungsdurchsagen in der entsprechenden Lautstärke aus.
Zudem ist das neue System mit nahezu jedem Produkt, das zum Mischen und Verteilen von Audiosignalen eingesetzt wird ohne Beeinträchtigung der Klangwiedergabe kombinierbar.
Das mit einer übertragbaren 5-Jahres-Garantie ausgestattete Bose Entero Voice Alarm System ist europaweit ab Mai 2013 im autorisierten Bose ProPartner Fachhandel erhältlich.
www.bose.de
www.bose.at
Foto: Georg Burdicek
Nuage

Das flexible, modulare System vereint Software von Steinberg und Hardware von Yamaha und bietet Profis in der Postproduktion von Werbung, Film, Rundfunk und Gaming neue Entfaltungsmöglichkeiten. Softwareseitig basiert Nuage auf der neuesten Version von Steinbergs Produktionssystem Nuendo 6. Neben der integrierten Unterstützung der neuen Nuage Hardware-Controller bietet Nuendo 6 unter anderem eine komplette ADR-Suite, die ein ausgereiftes System zur Sprach-Synchronaufnahme darstellt. Bis zu vier Audioworkstations können miteinander verbunden werden.
Das Audionetzwerk Dante bildet das Rückgrat des kompletten Produktionssystems und verbindet alle Komponenten miteinander: Audiointerfaces, Bedienoberflächen und Rechner.
Das gesamte Konzept der Master-Sektion ist auf größtmögliche Übersicht bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Eine Mastersektion lässt sich mit bis zu drei Nuage Fader Einheiten verbinden, so dass „Mischpulte“ mit bis zu 48 Fadern realisierbar sind. Zusätzlich bietet Yamaha noch zwei leere Konsolen an, um externe Steuerelemente im Design der Nuage-Controller unauffällig integrieren zu können.
Den dritten Kernbestandteil des Nuage Systems bilden die Audio Interfaces. Nuage I/O ist in drei unterschiedlichen I/O Konfigurationen mit jeweils 16 Ein- und Ausgängen verfügbar, die über Dante an Nuage angebunden sind. Insgesamt lassen sich bis zu 128 Ein- und Ausgänge verwalten. Als Ein/Ausgangskonfiguration stehen 16 analoge, 16 digitale oder acht analoge und acht digitale Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Jedes Nuage I/O Interface unterstützt alle gängigen Samplingraten von bis zu 192 Kilohertz bei 24 Bit Auflösung.
Mit dem Nuage I/O bekommt der Anwender zudem ein latenzfreies Monitoring-System, das DSP-basiert direkt im Audiointerface arbeitet. Als „True Integrated Monitoring“ bezeichnet, bietet es eine 16 x 16 Kanal Monitormatrix sowie einen 32-kanaligen Monitor-Bus. Das Besondere an dieser Lösung ist, dass alle Einstellungen direkt aus Nuendo übernommen werden, inklusive der standardmäßigen Nuendo Plug-ins. Damit ist kein weiterer Benutzereingriff erforderlich, ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit bleibt auch in komplexen Situationen gewährleistet.
Weitere Details zu dem neuen Produktionssystem finden Sie ab Seite 36 der Dezemberausgabe (MB 183) von MEDIA BIZ.
www.yamahacommercialaudio.com
Foto: Anton/Bauer
QRC-BMD Gold Mount

Die EFT und MFT Blackmagic Cinema Cameras sind mit Batterien für den Betrieb von bis zu 90 Minuten ausgestattet. Mit seinem eigens dafür entwickelten Batterie-Adapter QRC-BMD verspricht Anton/Bauer praktisch ungestörten Dauerbetrieb. Bei Verwendung von zum Beispiel DIONIC HC Akku Packs von Anton/Bauer stehen 91 Wh für rund vier Stunden Batteriebetrieb zur Verfügung. Die Hot-Swap-Lösung des Adapters ermöglicht den Austausch des Anton/Bauer Akkus im laufenden Betrieb, wobei die interne Batterie zur Überbrückung dient.
www.antonbauer.com, www.avisys.at
Foto: Bose
L1 Model 1S System

Das neue tragbare Line Array Bose L1 Model 1S System passt in jeden Kofferraum, ist völlig unkompliziert aufzubauen und der ideale Begleiter für Musiker, DJs und Präsentatoren, die ihr Publikum (bis zu 300 Personen) mit unvergleichbarem Live-Sound beindrucken und auf der Bühne das Gleiche hören möchten. Künstler und Publikum hören damit sowohl direkt vor dem L1 Model S1 System als auch weit von der Mittelachse entfernt stets einen unverzerrten, detailreichen und ausgewogenen Klang.
Wie bei den L1 Model II und L1 Compact Systemen sorgen auch beim L1 Model 1S System US-patentierte Technologien für klaren und kraftvollen Klang im gesamten Hörbereich. Das Line Array mit zwölf Lautsprechern und Articulated Array Speaker Technologie liefert ein horizontales Schallfeld von 180 Grad, mit deutlich weniger abfallender Lautstärke als bei herkömmlichen Systemen. Egal, ob bei einem Live-Konzert, im Theater oder bei einer Hochzeit - Künstler und Publikum hören sowohl direkt vor dem L1 Model S1 System als auch weit von der Mittelachse entfernt stets einen unverzerrten, detailreichen und ausgewogenen Klang.  
Das L1 Model 1S System besteht aus vier leichten Komponenten, die binnen weniger Minuten auf- und abgebaut und im Kofferraum verstaut werden können. Lautsprecher-Stative oder Kabel werden nicht benötigt. Das System in kompakter und robuster Bauweise lässt sich bequem in den drei im Lieferumfang enthaltenen Transporttaschen verstauen.
Über einen integrierten ToneMatch Port kann die optional erhältlichen T1 ToneMatch Audio Engine, eine Mehrkanaleinheit mit vier Eingangskanälen, die eine unabhängige Auswahl von bis zu 100 ToneMatch Presets und Effekten ermöglicht, einfach mit einem Kabel am Digital-Eingang und mit dem Netzkabel angeschlossen werden. Damit haben Musiker nicht nur Zugriff auf Tools für Tone Shaping Technologien, sondern auch auf die gesamte Palette von Effekten in Studioqualität sowie zusätzliche Kanäle für Instrumente oder Mikrofone für den Einsatz mit Bose L1 Portable Line Array Systemen.
Das  für den Einsatz mit den L1 Model 1S und Model II Systemen entwickelte, vielseitig einsetzbare B2 Bassmodul für eine kraftvollere Basswiedergabe verfügt über zwei 10-Zoll-Woofer mit hoher Auslenkung in einem robusten Gehäuse. 
Ein Schalter auf der Rückseite des B2 Moduls ermöglicht die Auswahl von drei Einstellungen für das Ausgangssignal, die automatisch erkannt und für eine optimale Klangwiedergabe mit dem L1 System abgeglichen werden. Dank der ineinander greifenden Seitenteile können bis zu zwei B2 Bassmodule aufeinander platziert werden.
Zur L1 Familie gehört auch das L1 Model II System, das fortschrittlichste L1 System mit einem Articulated Line Array mit 24 Lautsprechern für ein Publikum von bis zu 500 Personen. Das L1 Compact System, das leichteste und am einfachsten aufzubauende L1 System, verfügt über ein Curved Articulated Line Array und bietet nahezu alle Vorteile der L1 Systeme auch für Künstler wie DJs oder Musiker und Referenten, die ein Publikum von bis zu 100 Personen erreichen wollen.
Das L1 Model 1S System und das B2 Bassmodul sind bei Bose und über autorisierte Bose Händler zum UVP von 1799 Euro inkl. MwSt. erhältlich.
www.bose.de/DE/de/musicians/products/, www.bose.at/AT/de/musicians/products/
Foto: DoP Philippe Brelot
KFLECT RLS

Das neue KACZEK VISUALS KFLECT Reflect Lighting System (KFLECT RLS) lenkt das Licht nicht direkt, sondern mittels Reflektionsmedien auf die Szenen um. Ein innovatives Beleuchtungssystem für Fotografie, Film, Fernsehen Bühne und Event. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lichtsystemen basiert das KFLECT RLS auf Reflexion und nicht auf Reduktion des Lichtes. Der parallele Lichtstrahl von speziell entwickelten Scheinwerfern (K-Beam) oder der Lichtschein anderer Quellen werden auf K-Flectors gerichtet, die diese zerteilen, modulieren und nahezu verlustfrei weiterleiten. Kameramann Frédéric-Gérard Kaczek, aac hat hierfür 17 definierte Oberflächen auf ultraleichten, jedoch sehr stabilen Trägerplatten zu RLS-Reflektoren konfektionieren lassen. Da jede Größe und Oberfläche dem Licht einen anderen Charakter gibt, können durch adäquate Auswahl fein modulierte Lichtstimmungen schnell und mit wenig Aufwand kreiert werden.
Die farbigen Schutzecken sind zudem einfache aber sehr effiziente Helfer für eine übersichtliche Ordnung der K-Flectors in den K-Bags (Taschen). Das K-GRIP Sortiment – zum Beispiel Magnecks Schwanenhälse mit Magnethalterungen, Magballs oder Vacuflect – begünstigt die rasche und präzise Einrichtung. Ohne Zeitdruck kann damit ein sehr breites Spektrum an Lichteffekten erzielt werden.
www.kflect.com
Foto: Miller
Skyline 70

Der neue, vielseitige 150 Millimeter Fluid-Kopf aus dem Hause Miller eignet sich aufgrund seines geringen Gewichtes von nur 5,8 Kilogramm optimal für Einsätze in den Bereichen Sport, Studio oder EFP. Mit einer Tragkraft von 4,5 bis 37,5 Kilogramm unterstützt das Skyline 70 Stativsystem unterschiedlichste Kamerakonfigurationen.
Zu den zahlreichen Features zählen sieben Stufen fürs Schwenken und Neigen und acht Stufen Counterbalance.
Das Stativsystem ist in drei Versionen verfügbar: das Alustativsystem Heavy Duty Single Stage, das Kohlefaserstativsystem Heavy Duty 2-Stage und das Alustativsystem mit Dolly Heavy Duty Studio.
www.avpro.at
Foto: Riedel
Riedel Communications

Die neue MediorNet MN-GV-2 Karte ermöglicht den Betrieb aller 3G basierten Grass Valley Kameras mit Basisstation – inklusive der LDK-Serie und der neu vorgestellten LDX-Reihe – direkt über das MediorNet-Netzwerk. Dies ermöglicht den bidirektionalen Transport der Kamerasignale, inklusive der eingebetteten Audio und Telemetrie-Kontrolldaten, über das glasfaserbasierte Echtzeitnetzwerk. Über die MediorNet Netzwerkstruktur kann jede Kamera jeder Basisstation und jeder CCU im Netzwerk frei zugewiesen und somit der Aufwand und auch Fehlerquellen bei Konfigurationsänderungen minimiert werden.
Mit Hilfe von MediorNets Point-to-Multipoint-Funktionalität lassen sich die Signale einer Kamera gleichzeitig zu unterschiedlichen Ausgängen routen. Die  Grass Valley Kamera wird damit zu einem integrierten Bestandteil der MediorNet Backbone-Lösung. Produktions-Setups, Sport-Übertragungen oder Festinstallationen können so wesentlich flexibler und einfacher gestaltet werden
Die MediorNet MN-GV-2 Karte verfügt über zwei Grass Valley 3G-Ports, an die sich Kameras oder Basisstationen anschließen lassen. Die Grass Valley Karte unterstützt alle Video und Sync-Formate von 3G basierten Grass Valley Kamera-Systemen.
www.riedel.net
Foto: RTW
TouchMonitor TM3 von RTW

Dieses kleine und kompakte System kostet wenig mehr als „normale“ RTW Pegelanzeigen, kann aber viel mehr. Der kompakte, auf der NAB 2012 mit einem Pick Hit Award ausgezeichnete, TouchMonitor TM3 kombiniert mit seinem kapazitiven 4,3 Zoll Touch Screen im massiven Aluminium-Gehäuse professionelles Loudness-, True Peak- und PPM-Metering mit einer einfachen und intuitiven Preset-Steuerung. Das Gerät besteht aus einer Display-Einheit für vertikalen oder horizontalen Betrieb und einer abgesetzten Interface-Box, die Audio-Schnittstellen in den Formaten Analog (symmetrisch und unsymmetrisch), AES3 und S/PDIF bereitstellt. Das voraussetzungsfreie Bedienkonzept des TM3 ermöglicht die schnelle und einfache Anwahl von Presets, die über die Software Devicer DC1 für Mac und Windows konfiguriert werden können.
Im Gegensatz zu den größeren Modellen TM7 und TM9 wird beispielsweise auf die Radar-Darstellung des Lautheitsverlaufes verzichtet. Dennoch ermöglicht auch die Darstellung des TM3 ein problemloses Arbeiten – wenn man sich einmal an das Konzept „Lautheit“ gewöhnt hat.
In Österreich erweiterte RTW im Zuge der Einführung des TM3 sein Händlernetz. Seit Mai 2012 betreut Beast Concepts ergänzend zum langjährigen Partner Acousta aus Salzburg den österreichischen Markt.  
www.rtw.de, www.acousta.at, http://concepts.beast.at
Foto: UTAH-100/UDS Serie
UTAH-100/UDS Serie

Utah Scientific, der US-amerikanische Hersteller von Kreuzschienen und Master-Control-Switchern setzt im Bereich Signalverteilung mit der neuen UTAH-100/UDS Serie neue Maßstäbe und wurde dafür im Rahmen der NAB 2012 auch gleich mit zwei Auszeichnungen führender US-amerikanischer Fachzeitschriften geehrt: dem Pick Hit Award von BroadcastEngineering und dem Star von TVTechnology.
Die kostensparende UTAH-100/UDS Serie verbindet die Flexibilität eines digitalen Multi-Rate-Routing-Switchers mit der Effizienz eines einfachen Verteilverstärkers. Das modulare, SD/HD kompatible System mit routbaren Eingängen basiert auf I/O Modulen und ermöglicht, dass jedes Eingangssignal eine beliebige Anzahl von Ausgängen speisen kann. Die Konfiguration und Steuerung kann völlig unkompliziert und wahlweise auch über einen Webbrowser erfolgen.
Preislich liegt die Serie ebenfalls in einem sehr attraktiven Bereich:
UTAH-100/UDS-32 32x32 3G/HD/SD/ASI 1RU 6.250 Euro
UTAH-100/UDS-64 64x64 3G/HD/SD/ASI 2RU 16.300 Euro
UTAH-100/UDS-144 144x144 3G/HD/SD/ASI 4RU 38.500 Euro
(alle Preise zzgl. MWSt.)
http://utahscientific.com, www.tv-connect.at
Foto: AJA
Aja

Die neue Firmware in der Version 3.0 für Ki Pro oder Ki Pro Mini steht seit Mitte Februar bei Aja Video Systems auf den entsprechenden Produktseiten zum kostenlosen Download bereit. Die wichtigsten neuen Features auf einen Blick:
·      RS-422-Funktionen als Vorbereitung für die Postproduktion
·      HDMI Timecode für die Sony NEX-FS100 und andere NXCAMs
·      Datenübertragung via FireWire 800 und LAN
·      Anlegung der Playlists mittels Webinterface
·      Einbettung von Timecode und Transportstatus in das Videosignal
·      LANC-Unterstützung, die die Verwendung von LANC-Controllern ermöglicht
·      1080 variable Bildraten-Unterstützung für einige Canon-Kameras
·      Erstellung und Verwaltung von Presets
www.aja.com, www.avpro.at, www.LB-electronics.at, www.pro-media.at, www.ToolsAtWork.com
Foto: Barco
HDX-W18 von Barco

Der große Erfolg der Modellreihen SLM und FLM hat wesentlich zur Konstruktion des HDX-W18 Projektors beigetragen - weltweit der erste Veranstaltungsprojektor, der in einem Gerät aktives 3D und drahtgestützte und drahtlose Fernsteuerungsmöglichkeiten vereint. Zudem ist eine rasche Steuerung über Smartphones und Tablet-Computer möglich. 18.000 Lumen Lichtstrom und drei DLP Chips sorgen für hohe Farbqualität und gestochen scharfe Bilder. Der integrierte Farb-LCD-Bildschirm ermöglicht eine Vorschau der Bilder. Diese Vorschauanzeige wird in Abhängigkeit von der Position des Projektors laufend automatisch ausgerichtet und liefert sämtliche erforderlichen Informationen über den aktuellen Status des Geräts sowie Warn- und Wartungshinweise - sogar durch Textmeldungen. Der HDX-W18 ist mit einem nativen 3G-HDSDI/SDI-Eingang ausgerüstet und somit kompatibel mit zukünftigen Normen für die Bild- und Videoübertragung.
www.barco.com, www.grothusen.pro
Foto: Gerriets
G-Quick: Kleines Befestigungssystem mit großer Wirkung

G-Quick, nennt sich das schlichte, aber äußerst effiziente Befestigungssystem für Bühnenaushänge und Vorhänge aus dem Hause Gerriets.  Dieses neue, patentierte Vorhangbefestigungssystem ermöglicht im Vergleich zum herkömmlichen Bindeband ein drei bis vier Mal schnelleres Auf- und Abhängen von Vorhängen und Horizonten.
Ein G-Ouick besteht aus einem Kunststoffclip, einer Haltekugel, einem Gummiseil und einer Gurtbandschlaufe. Zudem kann das Gummiseil mit der Haltekugel gesondert als Befestigungstool eingesetzt werden. Alle verarbeiteten Materialien sind selbstverständlich schwer entflammbar. Erhältlich ist der G-Quick in zwei verschiedenen Größen für 50 bis 60 Millimeter oder für 70 bis 80 Millimeter Rohrdurchmesser.
Sein großes Potenzial zur Minimierung des Arbeitsaufwandes beim Auf- und Abhängen von Bühnenvorhängen, Gassen und Aushängen überzeugte und begeisterte die Jury in London so sehr, dafür einen der begehrten Plasa Awards zu vergeben. Endlich gibt es eine Alternative zur traditionellen Methode, bei der Textilien mittels eines durch eine Öse gezogenen Bindebandes, welches um ein Rohr gebunden wird, befestigt werden.
www.gerriets.at
Foto: Barco
Barco CLM-HD6 Projektor

Der auf einer völlig neuen Plattform konzipierte Projektor mit 6.000 ANSI Lumen eignet sich aufgrund seiner Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln optimal zur Visualisierung und Präsentation im mittleren Bereich.
Der mit einem Chip ausgestattete DLP-Projektor ist bezüglich Bedienung und Features bewusst einfach gehalten und überzeugt durch einen niedrigen Geräuschpegel. Besonders für Tagungsräume, mittlere Auditorien, Foyers und Museen konzipiert, ist der neue Barco CLM-HD6 eine attraktive Option für Kunden, die einen hellen, langlebigen HD Projektor mit niedrigen Betriebskosten zu einem wettbewerbsfähigen Preis suchen.
www.barco.com, www.grothusenAV.com
Foto: Riedel
Global Fiber Service RiLink

Nachdem RiLink bei der Live-Übertragung der Formel 1 Saison 2011 von RTL und der Live-Übertragung des Eurovision Song Contests 2011 durch die EBU seine Feuertaufe bestanden hatte, stellte Riedel Communications seine neu entwickelte Alternative zum Satelliten-Uplink für den weltweiten Transport von Live HD-Video, Audio und Daten auf der IBC in Amsterdam und der Plasa in London vor.
RiLink basiert auf Riedels eigenem weltweiten MPLS (Multi Protocol Label Switching) Backbone. RiLink bietet bi-direktionale Verbindungen zwischen Standorten weltweit und transportiert nicht nur live 3G/HD/SD-SDI Sendesignale, sondern ermöglicht auch Return-Video-Feeds, Voll-Duplex Kommunikation, VoIP Telefonie oder die Einbindung von IP-Daten.
Darüber hinaus verfügt RiLink über wesentlich kürzere Latenzzeiten und eine höhere Bandbreite als reguläre Satelliten-Links und liefert eine deutlich bessere Bildqualität. Von Wettereinflüssen, die bei Satellitenverbindungen zu Problemen führen können, ist RiLink völlig unabhängig. Zahlreiche Redundanzebenen innerhalb des Netzwerks garantieren maximale Zuverlässigkeit und Dienstgüte (QoS).
Mit der für den gesamten Einsatz berechneten Flatrate lassen sich zusätzliche Live-Schaltungen in der Vor- und Nachberichtserstattung ohne zusätzliche Kosten realisieren. RiLinks garantierte Signalbandbreite lässt sich dynamisch verwalten, so dass sich der Link außerhalb der Live-Übertragung auch für Datentransfers mit hoher Bandbreite nutzen lässt, beispielsweise für den Zugang auf digitale Archive.
Riedel RiLink ist eine End-to-End Full-Service-Lösung. Der Kunde entscheidet, welche Orte mit welchen Signalen versorgt werden sollen. Von Riedel erhält er dann ein entsprechendes Plug-and-Play System. Optional bietet Riedel über seine Vermietabteilung weitere Dienstleistungen wie etwa Infrastruktur für den glasfaserbasierten oder drahtlosen Signaltransport am Veranstaltungsort an.
www.riedel.net
Foto: Lightware
DVI-I Universalmatrix
UMX-4x4-Pro
von Lightware

Die neue Universalmatrix des ungarischen Herstellers verbindet analoge und digitale Welten miteinander. Die Besonderheit: Audio- und Videosignale lassen sich separat schalten, und beliebige Audiosignale können in die digitalen Videoausgänge eingebettet und auch aus dem Signal ausgebettet werden. Die UMX-4x4-Pro akzeptiert VGA, YUV, DVI und HDMI 1.3 Signale auf jedem Eingang. Alle Video Signale werden ausgangsseitig auf HDMI 1.3 konvertiert, die ideale Basis um via CAT oder Lichtwellenleiter Audio und Video gemeinsam über ein einziges Extender-System zu schicken. HDCP pro Eingang, fortgeschrittenes EDID Management und ein mächtiger Kabel EQ gehören bei Lightware zu der Pro Grundausstattung. Die UMX 4x4-Pro steht in Österreich ab sofort bei Grothusen AV zum Testen zur Verfügung bereit (Infos: andreas.hammerschmid@grothusenav.com).
www.lightware.com, www.grothusenAV.com
Foto: Rohde & Schwarz
R&S SFC Compact Modulator

Die neue universelle Signalquelle für Tests an Rundfunkempfängern und –komponenten von Rohde & Schwarz  unterstützt alle weltweit gängigen digitalen und analogen Rundfunkstandards mit Echtzeitkodierung einschließlich DVB-T2, ab Ende 2011 auch DVB-C2. Für den Preis eines einfachen Modulators erhält der Anwender einen hochwertigen, für den Einbau in Testsysteme konzipierten Signalgenerator, der platzsparend und energieeffizient ausgelegt ist. Der Frequenzbereich reicht bis zu drei Gigahertz bei hoher Signalgüte, wie typischerweise einer Modulation Error Ratio (MER) von über 40 Dezibel. Eine Rauschquelle ist als Option verfügbar.
Der Generator kommt in Testsystemen für die Produktion von TV- und Radioempfängern zum Einsatz sowie bei der Entwicklung von Soft- und Firmware für Rundfunk­empfänger. In der Automobilindustrie ist er ideal geeignet für die Entwicklung von Infotainmentsystemen und bei der Systemintegration in der Qualitätssicherung.
Ein für jeden Übertragungsstandard passender Transportstrom-Player ist bereits integriert. Umfangreiche Transportstrom-Bibliotheken sind als Option erhältlich. Neben der Fernsteuerung über LAN ist dank des integrierten PCs zudem ein Stand-Alone-Betrieb möglich.
www.rohde-schwarz.at
Foto: Sennheiser
Richtrohrmikrofone MKH 8060 und MKH 8070

Die neuen Sennheiser Richtrohrmikrofone MKH 8060 und MKH 8070 für den Broadcastbereich können analog oder mit dem Digitalmodul MZD 8000 als digitale Mikrofone eingesetzt werden. Das kompakte MKH 8060 empfiehlt sich als Kameramikrofon und das lange Richtrohrmikrofon MKH 8070 als Spezialist für weit entfernte Schallquellen zum Beispiel in der Sportberichterstattung oder der Naturdokumentation.
Möglichen Klangverfärbungen durch Reflexionen von Wänden oder in Interviewsituationen, einem bekannten Problem von Richtrohrmikrofonen, wurde mit einer speziellen Konstruktion entgegengewirkt. So wird bei beiden Modellen das Tonsignal nur leiser, wenn die Schallquelle nicht auf der Achse des Mikrofons liegt, um so einen gleichbleibend natürlichen Klang zu ermöglichen.
Zudem bieten das Hochfrequenzprinzip und der symmetrische Kapselaufbau der MKH-Mikrofone den Vorteil eines extrem niedrigen Eigenrauschens, so dass auch sehr feine Klangstrukturen erhalten bleiben, einer hohen Klimafestigkeit, geringer Verzerrung, hoher Transparenz und relativ hoher Ausgangssignalspannungen. Da der Mikrofonausgang von HF-Kondensatormikrofonen symmetrisch erdfrei ist, bleiben Störsignale ausgekoppelt. 
www.grothusenAV.com, www.sennheiser.de
Foto: Cineroid
Cineroid EVF4

Der koreanische Produzent von LED Lights und Accessoires für Kamerarigs bietet mit dem Viewfinder eine echte Alternative zu Vergrößerungsgläsern, welche zwecks Simulierung eines Suchers am Rücken von Fotoapparaten montiert werden. Professionelle Kameraleute werden die Möglichkeit einer ergonomischen Platzierung sehr schätzen, abhängig von der Aufnahmesituation. 
Der 3.2 Zoll große LCD Monitor bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln und kann mittels HDMI Kabel die Auflösungen 480i, 480p, 576p, 720p, 1080i darstellen.
Im Lieferumfang enthalten sind: EVF inklusive Bildschirmlupe, ein Akku, Mini HDMI Kabel, Ladegerät inklusive Adapterkabel, Ballhead-Adapter und eine Transporttasche.
Eine Version aus Metall, die auch über eine Anschlussmöglichkeit über SDI verfügen wird, wird ebenfalls in Kürze erhältlich sein.
Die Produkte von Cineroid sind in Österreich ab sofort bei pro.media erhältlich.
www.pro-media.at, www.cineroid.com
Foto: Roland
Videokonverter VC-30HD

Der neue, multifunktionale Videokonverter VC-30HD aus dem Hause Roland wurde für paralleles Webstreaming und parallele Aufnahme entwickelt wurde. Der VC-30HD kann in DV, HDV oder MPEG-2 Formate wandeln und gibt parallel beispielsweise ein Firewire-Signal und via USB ein Audio/Video-Signal an einen Rechner aus.
Videosignale nimmt das System über HDMI, Component, Composite, S-Video und Firewire entgegen, Audio über die RCA, XLR und AES-EBU Buchsen sowie über die HDMI- und Firewireschnittstellen. Der VC-30HD arbeitet als externes Gerät an Mac und PC-Plattformen und kann dort für die Zuspielung von Quellenmaterial von fast jedem Gerät genutzt werden.
Da der VC-30HD zwei voneinander unabhängige Firewire-Schnittstellen bietet, funktioniert er problemlos als Verbindung zwischen zwei Computern oder einer Kamera und einem Blu-ray/DVD Rekorder. Zum Lieferumfang des voraussichtlich um rund 2000 Euro erhältlichen VC-30HD gehört weiters eine Software, die Zugriff auf einzelne Parameter wie Audio Delay, Datenrate oder Timecodes ermöglicht.
www.rolandsystemsgroup.eu, www.LB-electronics.at, www.klangfarbe.com, www.pro-media.at
Foto: DPA
Modulares Mikrofonsystem von DPA

Der dänische Mikrofonhersteller baut kräftig seine Produktpalette um und erweitert sein Sortiment um ein Modulares Mikrofonsystem. Die verwendete Technik bleibt dieselbe, nur sind nun Kapseln und Vorverstärker frei untereinander kombinierbar. Zur Verfügung stehen die bekannten Mikrofonkapseln MMC4006 (Kugel), MMC4011 (Niere), MMC4015 (breite Niere) sowie MMC4017 (Richtrohr), die frei mit drei unterschiedlichen Preamps kombinierbar sind: dem MMP-A, der weitgehend der bekannten trafolosen Ausführung entspricht, dem MMP-B mit schaltbarem Low-Cut und High-Boost sowie dem kompakten MMP-C.
Die nicht-modularen Mikrofone der Standard- und Kompaktserie sind bis auf weiteres erhältlich.
Zusätzlich kommen zwei neue Modelle, nämlich DPA 2006 (Kugel) und DPA 2011 (Niere) auf den Markt, die das Segment zwischen den günstigen Miniaturmikrofonen und den Standard-Mikrofonen der gehobenen Preisklasse erschließen sollen.
Georg Burdicek hat sich den Klang angehört. Die Ergebnisse des Tests sind in der Aprilausgabe von MEDIA BIZ nachzulesen.
www.dpamicrophones.com, www.studer.at
Foto: AJA
Die Büchse der ProRes

AJA Video Systems, bekannt durch feine Umwandler, Breakout Boxen und Hardwarebeschleuniger im Bereich Postproduktion, hat bereits mit dem Ki Pro aktiv in die Produktion eingegriffen: Jetzt kommt eine weiter entwickelte Version, der Ki Pro Mini, auf den Markt, mit dem der 10 Bit dateibasierte Workflow mobil gemacht wird. Was die Ki Pro Modelle besonders auszeichnet, ist eine einfache Bedienphilosophie: Einstecken, zusammenstecken und spielen.
Konzipiert als kompakter Fieldrekorder, beschleunigt der Ki Pro Mini den Workflow enorm, indem er Apple ProRes 422 (auch HQ, LT und Proxy) direkt von der SDI- oder HDMI-Kamera aufnimmt. Während die Kamera aufnimmt, zeichnet der Ki Pro Mini gleichzeitig ProRes auf Compact Flash Karte zum sofortigen Schnitt auf. Das Modell beherrscht sowohl SD als auch HD-Auflösung. Weiters ist der  Ki Pro Mini mit einer Aluminiumplatte ausgestattet, die Bohrungen und Schächte für fast alle Anschlüsse bereithält. Der Rekorder lässt sich so problemlos mit unterschiedlichstem Produktionsequipment verbinden. Durch den ProRes Codec ist Ki Pro Mini vor allem für Apple Final Cut Anwender interessant, da der Import von diversen nativen Formaten meistens mit einer zeitraubenden Konvertierung verbunden ist. Der UVP liegt bei 1.914 Euro netto.
www.aja.com
Foto: SSL
Nucleus von SSL

Mit dem Nucleus zeigte SSL seinen neuesten DAW-Controller im Kleinformat. Zwar dient er primär der Steuerung von Software, doch wurden auch hier hochwertige analoge Komponenten wie zwei SuperAnalogue Vorverstärker sowie eine umfangreiche analoge Monitorsektion eingebaut. Eine integrierte USB-Soundkarte übernimmt die notwendigen Ein- und Ausgänge für Audio, zusätzliche Peripherie wird somit nicht benötigt. Mitgeliefert wird auch das Duende Essentials Software Bundle für RTAS, AU und VST, das einen Channelstrip mit EQ, Dynamikbearbeitung und Bus-Kompressor beinhaltet.
Der mobile DAW-Controller benötigt nur USB und Ethernet als Verbindung zum Computer und ist zum Preis von 3590 Euro netto verfügbar.
www.tsamm.com
Foto: Drobilitsch
Skalierbare Linie statt Line Array

Mit der mit magnetostatischen Höchtönern ausgestatteten Pro-32 von Radiapro bestimmen Sie selbst, wie weit Sie beschallen möchten. Als einzelne Box ist sie als Monitor in Projektstudios, für Multimedia-Anwendungen und kleine, anspruchsvolle Beschallungen einsetzbar. Mehrere Pro-32 Lautsprecher können kosteneffizient zu einer beliebig langen Linie miteinander kombiniert werden. Je mehr Boxen übereinander gestellt werden, desto  weiter erstreckt sich die Zylinderwelle. Reichweite wird so nicht nur in den Höhen, sondern im gesamten Vokalbereich erzielt. Die horizontale Abstrahlung von 120 Grad ist breit genug, um von links und rechts auch alle Zuhörerplätze in der Mitte zu erreichen.
www.drobilitsch.at
Foto: Roland systems
VR-5: Neuer A/V-Mischer und Rekorder von Roland

Auf der InterBee Show präsentierte die Roland Systems Group erstmals den neuen A/V-Mischer und Rekorder VR-5, konzipiert für den Einsatz bei kleineren bis mittleren Live-Produktionen, der auch Live Streaming (MPEG4) von Audio und Video ermöglicht.
Die All-in-one Lösung beinhaltet einen vierkanaligen Video Switcher (drei Videoquellen, PC Input, Video Playback), pegel- und mischbare Audiokanäle (zwei Mono und fünf Stereokanäle), einen integrierten Scan Konverter für PC Input, eingebaute duale LCD Monitore mit Touchcontrol für einfache Videoquellenauswahl, drei Video Layer für zwei Videoquellen plus DSK (Downstream Keyer), MPEG-4 Player/Rekorder und USB Video/Audio für Webstreaming.
www.rolandsystemsgroup.eu
Foto: Barco
RLM-W8: Absolut leise und sparsam

Der neue RLM-W8 Projektor, der die RLM Linie von Barco erweitert, ist extrem geräuscharm und energiesparend und punktet zudem seit seiner Markteinführung im Herbst dieses Jahres mit Kontraststärke (2200:1) und einer Helligkeit von 8000 Lumen. Der RLM-W8 unterstützt eine WUXGA Auflösung von 1920 mal 1200 Pixeln. Konzipiert für mittlere bis große Events und für Fixinstallationen liefert der leistungsstarke Projektor satte Farben eines 3-Chip DLP Projektors zum Preis eines 1-Chip DLP Projektors. Zudem beherrscht er Überblendung und Warping.
www.grothusenAV.com
Foto: kdg
kdg launcht Wrap Pack

Good news für alle, die schon längst nach Portokostenoptimierenden, flexiblen und gleichzeitig imageträchtigen Mailinglösungen für Image- und Produktfilme oder für Software-Upgrades suchen. Das Disc-Mailing-Produkt Wrap Pack verfügt über diese Eigenschaften und wird in zwei Varianten angeboten: als original.six (mit fünf Parts und einem Flap) und als portofreundliches smart.five (mit vier Parts und einem Flap). Denn als smart.five bleibt das Mailing in seinem Gesamtgewicht inklusive Scheibe und einem zusätzlich in der Mitte eingelegten personalisierten Brief unter den kritischen 50 Gramm. „Mit dem Wrap Pack smart.five bieten wir allen Unternehmen, die Bewegtinhalte oder auch Software auf Discs in größeren Stückzahlen verschicken möchten, eine sprichwörtlich smarte Lösung“, so Michael Hosp, Vorstand von kdg.
Der in Tirol ansässige Entertainment-Media-Dienstleister hat das Wrap Pack entwickelt und vertreibt es gemeinsam mit einer Handvoll ausgewählter Vertriebspartner in ganz Europa. In Österreich wird das Wrap Pack über kdgs exklusiven Vertriebs- und Servicepartner CSM Production in Wien vertrieben. Für CSM-Geschäftsführer Christian Matula ist das Wrap Pack in seiner neuen portofreundlichen Variante vor allem für jene Branchen und Unternehmen eine attraktive Option, die im Vorjahr aufgrund der Krise ihre Mailingaktionen eingeschränkt hatten. Die meisten Betriebe seien nun wieder gefordert, verstärkt aktiv zu werden, so Matula. Das Wrap Pack biete zudem den einzigartigen Vorzug, gleichzeitig Image- und Datenträger zu sein. Anders als andere Mailingvarianten bleibt der Umschlag beim Wrap Pack nämlich auch nach dem Öffnen in seiner Form bestehen und kann daher geradezu ideal für Panoramaansichten verwendet werden. Und als reines Kartonprodukt ist das Wrap Pack darüber hinaus auch eine besonders umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Disc-Verpackungen.
www.csmproduction.at
Foto: Schoeps
Digitales Richtrohr SuperCMIT von Schoeps

Das innovative Funktionsprinzip des für Broadcast-, Sport-, und Filmtonanwendungen konzipierten SuperCMIT ermöglicht bei geringer Länge eine höhere Richtwirkung im Vergleich zu konventionellen Richtrohren sowie eine außergewöhnliche Unterdrückung von Diffusschall. Im SuperCMIT wird das gleiche Interferenzrohr verwendet wie im bekannten CMIT 5. Darüber hinaus verfügt es jedoch über eine weitere Mikrofonkapsel. Die Signale dieser beiden Schallwandler werden in einem digitalen Signalprozessor von einem neuartigen, zum Patent angemeldeten Algorithmus der Schweizer Firma Illusonic verarbeitet. Diskrete Schallquellen werden dabei von diffusem Schall getrennt. So können Störsignale wie Straßenlärm, Blätterrauschen, Windgeräusche, Zuschauerlärm oder Raumhall deutlich unterdrückt werden. Außerdem entsteht eine Richtwirkung höherer Ordnung. Die Keule des Mikrofons wird hierdurch schmaler, jedoch nicht nur bei hohen, sondern auch bei tiefen bis mittleren Frequenzen.

Der digitale Ausgang nach AES42 (AES3 mit digitaler Phantomspeisung) hat zwei Kanäle, die beide genutzt werden: auf Kanal 1 liegt das mit DSP bearbeitete Signal des SuperCMIT und auf Kanal 2 das des Interferenzrohrs. Das eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, nach der Aufnahme das passende Signal auszuwählen.

Mit dem optional erhältlichen Speiseteil PSD 2U kann das SuperCMIT auch an digitalen Eingängen ohne Phantomspeisung (nach AES3-Standard) betrieben werden.


www.schoeps.de, www.kainaudio.at
Fotos: Fostex
Riedel MediorNet

gilt schon jetzt als die nächste Generation glasfaserbasierter Lösungen, da es Signaltransport, -routing, -bearbeitung und –konvertierung in einem einzigen integrierten Echtzeit Netzwerk kombiniert. Dabei unterstützt es eine hohe Bandbreite an Signalen wie Multi-Channel HD/SD Video, Audio, Intercom und Datentransport. Eine echte Netzwerklösung, bei der jedes ankommende Signal zu jedem beliebigem Ausgang oder  gar mehreren Übergabepunkten gesendet werden kann. Dies geschieht durch einen simplen Mausklick oder durch ein vorkonfiguriertes Routerkontrollsystem. Jedes Mainframe des MediorNet beinhaltet dabei einen Router für 32 mal 32 HD-Signale, 184 mal 184 SD/SDI-Signale, 27.000 mal 27.000 AES-Signale oder jede beliebige Kombination dieser Signale.
Die Topologie des Netzwerks ist offen, die Anordnung der Ein- bzw. Ausgänge kann als Stern, Ring, Daisy-Chain oder beliebige Mischung aller Formen gestaltet werden. Zum ersten Mal kann ein Anwender sein System exakt nach seinen Bedürfnissen und ohne Kompromisse gestalten. MediorNet bietet dabei „link cards" mit oder ohne integriertem CWDM Multiplexing zu den MediorNet-Mainframes mit einer Bandbreite von bis zu 153 Gigabyte pro Sekunde auf einem einzelnen Fiberlink.
Ein MediorNet Fiberlink besteht immer aus einem Duplex, das einen bidirektionalen Signaltransport erlaubt. Bedingt durch ein Minimum von 18 Dezibel sind Übertragungsdistanzen von 25 Meilen/40 Kilometer möglich, für längere Distanzen sind optionale Transceiver erhältlich. Die Routing Algorhythmen des MediorNet suchen immer den kürzesten Weg, um ein Signal zu transportieren, und optimieren gleichzeitig die Bandbreite aller verfügbaren Fiberlinks. Dies beinhaltet Sprünge über andere MediorNet Wege, wenn kein direkter Weg verfügbar ist.
Die offene Struktur der Software erlaubt eine einfache Integration von künftigen Lösungen sowohl von Riedel als auch von Drittherstellern, die den Riedel-Standard unterstützen, und dieses ohne den Austausch von Hardware-Komponenten. Dadurch erübrigt sich jedenfalls die Anschaffung externer Geräte.
Die vorhandene Software enthält HD/SD Up-, Down- und Cross-Converter mit Interlacing und De-interlacing, Up- und Down-Skalierung, Frame-Synchronisation und Bildformatkonversion. Weiters stellt MediorNet einen Multi-Viewer und einen Testgenerator bereit.  Bereits als Update angekündigt wurden Text- und Grafikinsertion und ein Audio- und Daten Embedder bzw. De-Embedder.
MediorNet wird konfiguriert, gesteuert und überwacht von der  MediorWorks Software, die sich vom MediorNet Mainframe über den Konfigurationsport der verarbeitenden Karte herunterladen lässt. So hat der Anwender immer Zugriff auf die korrekte Version für die jeweilige Installation. MediorWorks ist eine Java-basierte Applikation, die es jedem Computer mit Java–Laufzeit erlaubt, als Host für die Anwendung zu fungieren.
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Foto: Nagra
Nagra VI

Wenn man beim Beruferaten nach einer typischen Handbewegung eines Filmtonmeisters fragt, wäre es wohl das Drehen des Nagra-typischen Betriebswahlschalters. Dieser altbewährte und robuste, große Schalter findet sich auch im jüngsten Kind des Schweizer Herstellers und ermöglicht ein problemloses blindes Bedienen, gibt auf einen Blick Auskunft über den derzeitigen Betriebsstatus der Maschine und verhindert Fehlbedienungen wie beispielsweise das versehentliche Stoppen der Aufnahme durch einen ungewollten Tastendruck.
Die auffallend große Bautiefe bietet allen Anschlüsse an den Seiten genügend Platz, um sie auch in der Kälte mit klammen Fingern oder Handschuhen bequem und sicher verbinden zu können. Sechs Eingänge stehen als XLR-Armaturen zur Verfügung, wobei vier als trafo-symmetrierte Mikrofoneingänge ausgelegt sind, die zwei übrigen Eingänge wahlweise als Line-Eingang oder AES Input verwendet werden können. Da am Filmset häufig auch Funkmikrofonsysteme zum Einsatz kommen, stehen zwei Hirose-Buchsen mit 12 Volt Ausgangsspannung zur Verfügung, um diese mit Energie versorgen zu können. Ein Timecode-Anschluss, ausgeführt als kompakte LEMO-Buchse, ist selbstverständlich.
Auf der anderen Geräteseite stehen ein AES sowie zwei analoge Ausgänge zur Verfügung, ebenso ein CF-Slot, USB-Anschlüsse und ein zweiter Kopfhörerausgang.
Trotz der relativ großen Maße und des allgegenwärtigen Metalls ist das Gerät mit einem Gewicht von unter 4 Kilogramm inklusive Akku nicht allzu schwer und hängt gut und angenehm an der Schulter.
Mit der Nagra VI hat der Schweizer Hersteller eine optimale Kombination aus Akku und Gerät geschaffen: Bereits das mitgelieferte Standardpack lieferte ausreichend Strom für mehr als sechs Stunden intensives Aufnehmen auf die interne Festplatte, mit aktiver Phantomspeisung und Spannungsentnahme an den Hirose-Steckern. Das leistungsfähigere Akkupack, das gleich groß und gleich schwer ist, soll bis zu zwölf Stunden netzunabhängigen Betrieb erlauben. Auch die eingebaute Festplatte mit einer Kapazität von 120 Gigabyte erlaubt rund 20 Stunden Aufnahme bei einer Auflösung von 24 Bit und 96 Kilohertz. Bei kritischen Missionen ist es auch möglich, zeitgleich sowohl auf die eingebaute Festplatte als auch gespiegelt auf die Compact-Flash Card aufzunehmen. Es werden Broadcast Wave Files (bwf) mit eingebettetem Timecode aufgezeichnet, zusätzliche Metadaten können im iXML Format gespeichert werden. Damit ist ein rascher Import der Daten in jedes bessere Schnittsystem garantiert. Der Datenaustausch findet über eine flotte USB2 Schnittstelle statt, so dass nach langen Drehtagen der Transfer nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt.
Die Nagra VI überzeugt auch durch ihr einfaches, schnelles und schlüssiges Bedienkonzept. Es gibt keine doppelt belegten Tasten, und die klassische Abhörmatrix ermöglicht es, schnell mit einem Tastendruck in jeden der sechs Kanäle  hineinzuhören.
Das Display nimmt einen großen Teil der Vorderseite des Gerätes ein und erfreut durch die hervorragende Lesbarkeit der Anzeige auch im prallen Sonnenlicht.         
Aufgrund der individuell konfigurierbaren Anzeige lässt sich der Rekorder optimal auf die eigenen Arbeitsgewohnheiten und Erfordernisse anpassen.
Gut gelöst ist die Anzeige der Kanalverstärkung: Einerseits ist sie direkt am Poti ablesbar, andererseits wird sie auch beim Einstellen groß auf dem Display angezeigt. So ist schnell ein exaktes Abgleichen mehrerer Eingangskanäle sicher gestellt, beispielsweise für Soundfield-Anwendungen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass auf den Einsatz von Endlos-Drehgebern verzichtet wurde, denn dadurch hat man die Pegeländerung tatsächlich „im Handgelenk“.
Der Boot-Prozess dauert weniger als vier Sekunden, selbst bei voller Festplatte.
Sauber verarbeitete Platinen, auch intern eine klare Struktur und Trafosymmetrierte Mikrofoneingänge - geringes Rauschen selbst bei einer maximalen Verstärkung von 50 dB sowie ein Frequenzgang, der bis 48.000 Hertz reicht, zeichnen diesen Eingang aus. Da die Gain-Potis auf der Frontseite digital ausgelesen werden, ist ein genaues Ganging, also das Synchronschalten mehrerer Potis, problemlos und genau möglich.
Durch das klare Design im Inneren des Gerätes kommt es nur zu einer sehr geringen Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb, und auch hohe Außentemperaturen und pralle Sonne konnten der Maschine nichts anhaben.
Mit einem Preis von unter 6.000 Euro ist die Nagra VI durchaus konkurrenzfähig.
www.analogonline.de
www.nagraaudio.com/pro