Pete Hoven
„Matchless“
Der gebürtige Wiener und Ex-Short People-Sänger Pete Hoven bringt sich als Singer, Songwriter und Produzent mit einem Unplugged-Statement vom Feinsten endlich wieder auf Scheibe und Bühne.
Seine markante Stimme wird bei den zehn rhythmischen Eigenkompositionen auf der neuen CD ausschließlich von akustischen, zum Teil exotischen Instrumenten wie Didgeridoo oder Tjembe, aber auch Mundharmonika, Slide-Gitarre, Banjo und Maultrommel begleitet. Den Schlagzeugpart übernahm sein langjähriger Freund und Bandkollege Martin Wagner. Am Kontrabass Josef Wagner, außerdem sind noch Rene Nesyba (Posaune) und Maria Düchler (Akkordeon) zu hören.
All songs written and produced
by Pete Hoven
co-produced & engineered by Gregor Streng & Andreas Koch
mixed by Gregor Streng
mastered by Horst Pfaffelmayer, Christoph Wimmer, www.goldchamber.at
recorded 2008 at Soundbakery Studios Vienna
www.petehoven.com
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Sigi Finkel & Mamadou Diabaté:
"Yala - The Journey"
Fünf Jahre nach "Folikelaw" präsentieren der aus Günzburg stammende Sigi Finkel und Mamadou Diabaté aus Burkina Faso auf ihrer Konzerttour ihre zweite DUO-CD "Yala The Journey". Die elf Titel spannen einen Bogen von einer Afrikareise zur Mutter Mamadous ("Mama") über den Senegal, wo Sigi sich die Tambinflöte gekauft ("Tres special") hat bis zu imaginären Reisen in arabische Gefilde ("Habibi"). Rasante Balafonläufe Mamadous treffen in diesen neuen Kompositionen auf Sigis jazzig eloquentes Spiel und schaffen damit eine Spannung, die den Zuhörer mitunter atemlos staunen lässt. Beide Musiker leben in Wien und zählen zu den Größen der österreichischen Jazz/World Music Szene.
Sigi Finkel hat neben seiner Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Größen des Jazz (John Abercrombie, Enrico Rava, Tomasz Stanko, Joseph Bowie, Wolfgang Puschnig) mehr als 15 CDs unter eigenem Namen veröffentlicht.
Mamadou Diabate hat auf dem Nationalinstrument seiner Heimat, dem Balafon, eine Virtuosität entwickelt, die ihn weltweit zu einem der besten Musiker auf diesem Instrument macht! Neben seiner Zusammenarbeit mit Musikern wie Andre Heller, Kurt Ostbahn, Wolfgang Puschnig, Christian Kolonovitz, Martin Grubinger, Arkady Shilkloper u.a. hat er ebenfalls zahlreiche Alben veröffentlicht.
www.sigifinkel.com, www.mamadoudiabate.com
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life is still beautiful
Mary Broadcast Band (MBB)
Dass das Leben ein Jahr nach dem Release des ersten Teils der Duologie "life is beautiful" noch immer schön sein wird, hat die österreichische Newcomerband um die Frontlady Mary Lamaro kurz vor Veröffentlichung des ersten Albums im März 2009 beschlossen. „Wir hatten einfach zuviele gute Songs und wollten keine zu "lange" CD auf den Markt bringen, aber trotzdem auf keinen Song verzichten.“
Aufgenommen wurden die Songs bei Studio-Sessions von November 2008 bis Februar 2009 zwischen Wien und Kanada. Dabei hat sich die Creme de la Creme der internationalen Funkszene zusammengefunden.
Auf „still“ beautiful finden sich also ebenfalls Gäste wie der Sänger, Gitarrist und Songwriter Leroy Emmanuel, der Weltklasse-Tubaspieler Jon Sass, Markus "Saxmax" Ecklmayr, der kanadische Ausnahmebassist "big bad" John Irvine, Captain Morgan, Sänger und Schlagzeuger Jimmy "Junebug" Jackson, Stephan Gleixner und Ausnahmepianist Geri Schuller.
Zusätzlich zu den acht neuen Songs bietet das Album vier Bonustracks: "water to water" (das etwas früher als der Rest des Albums aufgenommen worden ist), "love that makes me", "what about christmas", und einen remix von "life is beautiful".
MBB-Musik - funkig-rockige Songs, berührende Balladen, swampiger Soul schlicht ein organischer Mix aus Soul, Funk, Blues, Gospel und Rock made in Austria!
www.marybroadcastband.at
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Best of TRICKY WOMEN_5
Publikumslieblinge, Festivalperlen und alle Tricky Women 2010 Preisträgerinnenfilme, die spannendsten Arbeiten des vergangenen Tricky Women Festivals, gibt es nun auf DVD. Thematisch reichen die Arbeiten von der tragisch-komischen Auseinandersetzung mit den Ängsten einer Schwangeren umwerfend originell dargestellt in Signe Baumanes „Birth“ - über fein nuancierte Naturstudien, Geschichten von ungewöhnlichen Freundschaften bis hin zu einer ganz besonderen Hommage an den Fernsehkrimi. Außerdem ist mit der dokumentarischen Animation „Tying Your Own Shoes“ aus Kanada, der Publikumsliebling des vergangenen Festivals mit dabei. Ob gezeichnet, 2D-, 3D-Technik oder mit After Effects und Tinte bzw. Tintenkiller bearbeitet - die Filme überzeugen durch außergewöhnliche Vielfalt und Raffinesse. Seit 2007 bringt Tricky Women DVDs mit den besten Arbeiten der einzelnen Festivals heraus und lädt damit zum immer Wieder- und Neuendecken außergewöhnlicher Trickfilmkunst ein.
Die DVDs sind im ausgewählten Fachhandel, über falter.at oder direkt über die Tricky Women Homepage erhältlich.
www.trickywomen.at
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Status Quo Vadis
Perspektive internationales Nachwuchsfilmschaffen
Mit der Doppel-DVD wird ein Querschnitt der YOUKI-Festivalbeiträge erstmals auch außerhalb des jährlichen Wettbewerbsprogramms und abseits des Kinosaals im Alten Schl8hof einsehbar. Auf 240 Minuten DVD-Laufzeit sind Filme, Trailer, Interviews und Hintergrundgeschehen des umtriebigen Medienplaneten YOUKI gespeichert und zum immer wieder und wieder genießen abrufbar.
Einfach unter office@youki.at bestellen und Sie erhalten die YOUKI-DVD 2010 gegen Entrichtung der Versandkosten zugesandt.
www.youki.at
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Kult-Fernsehserie „Der Kommissar“ erstmals komplett auf DVD
Insgesamt 97 Folgen der Serie wurden im ZDF am traditionellen Freitagabend in den Jahren von 1969 bis 1976 ausgestrahlt. Pro Jahr wurden etwa 13 Folgen produziert. Erik Ode (eigentlich Fritz Erik Signy Odemar, 1910-1983) als Kommissar Herbert Keller hat mit seiner ruhigen, teils auch ironischen und humorvollen Art der Serie maßgeblich seinen Stempel aufgedrückt.
Unermüdlich schrieb der legendäre Herbert Reinecker die Drehbücher. Produzent Helmut Ringelmann ließ ihm dazu jede Freiheit. Als genauer Beobachter zeichnet Reinecker in seinen Fällen ein Spiegelbild der späten Sechziger und Siebziger Jahre, wobei auch Probleme wie Drogenkonsum oder Abtreibung thematisiert werden. Kommissar Keller klärt seine Fälle scheinbar emotionslos auf und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Er ist ein Meister des Zuhörens und lässt sich seine „Opfer“ gerne um Kopf und Kragen reden, ohne dass sie es merken. Seine väterliche Güte bekommen vor allem seine Mitarbeiter zu spüren, die ihm hohen Respekt zollen: Walter Grabert (Günther Schramm) ist ein sachlich kühler Rechner, Robert Heines (Reinhard Glemnitz) ein Spießertyp, der mit 40 Jahren noch bei seiner Mutter lebt, Harry Klein (Fritz Wepper) ist der ewige junge Wilde mit einer Vorliebe für schnelle Autos und hübsche Mädchen und schließlich die liebevoll „Rehbeinchen“ genannte perfekte Sekretärin Frau Rehbein (Helma Seitz) als gute Seele des Reviers.
Dreharbeiten ausschließlich an Originaldrehorten verleihen den Fällen Authentizität. Die Schwarz-Weiß-Technik wird aus künstlerischen Gründen auch beibehalten, als das Farbfernsehen Einzug in die Wohnzimmer gehalten hat. Bis in die kleinsten Nebenrollen werden nur hochkarätige Schauspieler verpflichtet und es ist für jeden wie ein Adelsschlag, im „Kommissar“ möglichst als Bösewicht auftreten zu dürfen. Eine kleine alphabetische Liste der Stargäste liest sich wie das „Who is Who“ der deutschen Schauspielerelite: Michael Ande, Karin Baal, Gert Baltus, Heinz Bennent, Monica Bleibtreu, Dieter Borsche, Arthur Brauss, Lina Carstens, Dirk Dautzenberg, Ruth Drexel, Peter van Eyck, Agnes Fink, Elisabeth Flickenschild, Horst Frank, Cornelia Froboess, Götz George, Uschi Glas, Vadim Glowna, Boy Gobert, Johannes Heesters, Bernd Herzsprung, Michael Hinz, Marianne Hoppe, Brigitte Horney, Harald Juhnke, Curd Jürgens, Helmut Käutner, Marianne Koch, Volker Lechtenbrink, Siegfried Lowitz, Martin Lüttge, Eva Mattes, Josef Meinrad, Fritz Muliar, Lilli Palmer, Rudolf Platte, Will Quadflieg, Fritz Rasp, Charles Regnier, Heinz Reincke, Barbara Rütting, Maria Schell, Klaus Schwarzkopf, Martin und Willy Semmelrogge, Sabine Sinjen, Horst Tappert, Margarethe von Trotta, Gisela und Susanne Uhlen, Wolfgang Völz, Bernhard Wicki, Judy Winter, Siegfried Wischnewski.
Insgesamt 19 Regisseure arbeiteten an den 97 Folgen. Dreimal durfte Erik Ode, der zuvor auch als Sänger und Tänzer Ruhm erlangt hatte, selbst Regie führen. Theodor Grädler (27 Folgen), Wolfgang Becker (18), Wolfgang Staudte (13), Dietrich Haugk (8), Michael Braun (6), Zbynêk Brynich und Jürgen Goslar (je 4), Helmut Ashley, Erik Ode und Georg Tressler (je 3), Ulrich Haupt, Helmut Käutner, Michael Kehlmann, Leopold Lindtberg, Charles Regnier, Gottfried Reinhardt, Johannes Schaaf, Michael Verhoeven, Alfred Weidenmann (je 1).
Und was wäre dieser Fernsehklassiker ohne seine Musik? Nicht nur die markante Titelmelodie von Herbert Jarczyk liegt noch gut in den Ohren. Viele neue Popsongs wurden erst durch diese Serie bekannt und kamen in die Single-Charts. Die moderne „junge“ Musik bildete somit einen Gegenpart zu den zum Teil etwas spießigen „alten“ Milieus der Handlungen.
Neben den Folgen 1 bis 24 enthält die erste DVD-Kollektion auch jede Menge Bonusmaterial. In Interviews kommen die „Macher“ und einige Darsteller zu Wort. Einige Filme porträtieren die Schauspieler Helma Seitz (Frau Rehbein), Fritz Wepper (Harry Klein), Rosemarie Fendel (Frau Keller) und lassen Alwy Becker-Hölzermann zu Wort kommen, die in der ersten Folge Gaststar war. Eine Folge der „ZDF-Werkstatt“ gibt einen Einblick in die Dreharbeiten. Was die Serienhelden noch alles spielten, zeigen Ausschnitte aus späteren TV-Serien.
Das passende Buch zur DVD-Edition ist „Der Kommissar - Eine Serie und ihre Folgen“ (ISBN 978-3-89602-577-7) von Gerald Grote. Es wird im Oktober im Berliner Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag in einer Neuauflage als preiswertes Taschenbuch erscheinen, nachdem es lange Zeit vergriffen war. Es werden alle Folgen ausführlich vorgestellt, außerdem gibt es 500 Fotos und sogar eine Skizze vom Büro der Mordkommission. In einem Interview auf der Bonus-DVD erzählt Grote, wie er zu dem Thema und an die Hintergrundinfos gekommen ist.
Die Fortsetzungen folgen: Kollektion 2 am 20. August 2010, Kollektion 3 am 5. November 2010 und Kollektion 4 am 4. Februar 2011.Von Johannes Kösegi
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Sally Beth Roe
Gerald Gradwohl Trio
Der schon vor zehn Jahren mit dem Anerkennungspreis für Musik seines Heimatlandes Niederösterreich ausgezeichnete Gitarrist Gerald Gradwohl sieht seine musikalische Erfüllung nicht im Perfektionismus. Die Vibes müssen stimmen. Aber auch das perfekte Zusammenspiel mit den Bandmitgliedern, bevorzugt im Trio. Das aktuelle Album entführt auf eine einstündige Entdeckungsreise ins Grenzland zwischen Rock, Jazz, Blues mit einem Sidestep in Richtung Country. Improvisationslandschaften seiner Kompositionen ebnen die Wege für solistische Ausflüge und führen von einem Höhepunkt zum nächsten, von mächtigen Klanggebäuden bis zu intimeren Akustik-Sounds am Ende der Reise.
Die Romanfigur „Sally Beth Roe“ (Autor: Frank Peretti) ist nicht nur Namensgeber dieses Albums, sie gibt mit ihren Fluchtabenteuern zwischen Engeln und Dämonen auch die Vorlage für den energiegeladenen Opener.
Threeo, Hallucination Company, Tangerine Dream, Christina Zurbrügg, Juci, Iris Camaa, Hubert Tubbs waren nur einige der musikalischen Stationen in Gradwohls Karriere. Zu einem der Highlights zählt seine Zusammenarbeit mit Tangerine Dream und seine 2003 auf Universal veröffentlichte Solo CD „ABQ“, die er mit dem Saxophonisten Bob Berg und der „Tribal Tech“ Rhythm Section Gary Willis/Kirk Covington aufgenommen hat.
Auf der aktuellen CD besteht das Trio neben Gradwohl an der Rockgitarre aus Jojo Lackner am Bass und Farid Al Shami an den Drums.
www.gradwohl.at
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Late Check Out Vol. 1
Sunshine Records
Die neue Compilation zur Samstag-Brunchtime-Sendung auf 98.3 Superfly.fm, die mittlerweile zweite CD des umtriebigen Senders, beherbergt ausschließlich heimische Musik. Um sich für die Compilation zu qualifizieren, mussten die Titel aber nicht nur einen österreichischen Stempel tragen, sondern auch eine sonnige Grundstimmung vermitteln.
Jedenfalls hebt die erfrischende und abwechslungsreiche Melange aus Jazz, Bossa, Hip Hop, Soul, Broken Beat und elektronischer Musik die Stimmung, nicht nur nach einer langen Samstagnacht.
www.sunshine.at
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MAX RAABE & Palast Orchester
“Heute Nacht Oder Nie - Live in Berlin”
DOPPEL DVD + CD / Digipack
Auf der neuen DVD und der begleitenden Konzerttournee präsentieren Max Raabe und sein Orchester in rund 70 Städte in Deutschland (zum Beispiel vom 1. 20. Dezember im Admiralspalast Berlin), in Österreich und der Schweiz bis Mai 2010 neben den Schlager-Klassikern der 20er/30er Jahre auch viele herrliche Neuentdeckungen und musikalische Sahnestückchen dieser Zeit in ihren Original-Arrangements. Die DVD ist ein Mitschnitt des umjubelten Auftritts im Berliner Admiralspalast im Februar 2009, unter der künstlerischen Leitung von Michael Ballhaus (arbeitete mit Martin Scorsese, Mike Nichols, Francis Ford Coppola, Rainer Werner Fassbinder, Wolfgang Petersen u.a., drei Oscar Nominierungen und unzählige Filmpreise). Ein „making of“ sowie eine Bonus CD mit zehn bisher unveröffentlichten Stücken sind ebenfalls enthalten.
Zur Musik von Max Raabe braucht man nicht viel zu sagen, die Stücke sprechen für sich. Sie entstanden zum größten Teil gegen Ende der Weimarer Republik. In dieser experimentierfreudigen, widersprüchlichen Zeit schrieben Komponisten wie Friedrich Hollaender, Theo Mackeben und Werner Richard Heymann ihre Melodien. In ihren Liedern und Schlagern verdichtete sich innerhalb weniger Takte das Lebensgefühl der Zeit. Manche ihrer Kompositionen entstanden über Nacht und wurden tags darauf in ganz Berlin gepfiffen. Viele davon, wie „Ich küsse Ihre Hand, Madame“, „Wenn die Elisabeth“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurden Evergreens, über alle Abgründe der Zeit hinweg.
Der Sänger mit der betörend sanften Stimme und sein 12-köpfiges Orchester tragen die Kompositionen mit einer derart schnörkellos präzisen und zugleich aufregend präsenten Perfektion vor, dass die 80 Jahre alten Lieder so frisch und lebendig klingen wie am ersten Tag.
www.palastorchester.de
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hot pants road club: Grand Funk Orchestra
Label: fm music
Vertrieb Österreich: Hoanzl
Digital: ORDIS
Mit dem Grand Funk Orchestra, das mit seinem opulenten Sound und seinen herausragenden Solisten Liebhaber unterschiedlichster Genres, vom Jazzfan über Rock/Soul/Funk-Musikliebhaber bis zum Tanz-Afficionado begeistert, erklimmt der HPRC (hot pants road club) künstlerische Höhen.
Der Opener „Come on“ startet mit einem synkopierten Rockriff, lässt erstmals des Orchesters Muskeln spielen und setzt die Kernbotschaft darauf: „Come on and join the party, the funky funky party, come on and shake your body, come on and join our music.“
Im balladesk stimmungsvollen „I’m a man“ verschwistert Andie Gabauer Prince-Vocals und Crooner-Timbre zu seinem ureigenen wandlungsfähigen Stimmsound, filigran und kräftig zugleich, tief gefühlter Ausdruck: „And when we were through with action in the early morning light, I got down on my knees and asked my woman to be my wife.“ Wer solche Texte schreibt, der weiß - so wie der kleine Mann aus Minneapolis - um der Liebe doppeltes Gewand.
Mit „Anywhere you wanna go feat. Vera“ (Böhnisch), kann der HPRC problemlos im Formatradio mitmischen, R&B von Hand gespielt. Und weiter von Song zu Song: die Sounds von Markus Marageter, vokale und instrumentale Höhenflüge mit großer Abwechslung, Gänsehaut durch den liebevoll und perfekt abgestimmten Gesamtsound des einzigartigen Klangkörpers, fachkundig bewerkstelligt von Produzent Thomas Rabitsch.
www.fm-music.at
www.hprc.com, www.myspace.com/hotpantsroadclub
www.hoanzl.at
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Son Of The Velvet Rat: Animals
(monkey./hoanzl)
Der Grazer Songwriter Georg Altziebler alias "Son Of The Velvet Rat" hat in Nashville und Berlin elf neue Songs aufgenommen und zu einem tierisch guten Album zusammen gefügt. Seine markante, rauchige Stimme und seine melancholischen, dunkel gefärbten Texte bilden eine ehrliche Einheit, die natürlich von der Gitarre, aber diesmal auch von weiteren Saiteninstrumenten wie einer Mandoline und von analogen Keyboards getragen wird. Der Bogen spannt sich dabei von sanften Balladen über Folk, Blues bis Rock und sogar Pop.
http://velvetrat.mur.at/, www.monkey.at, www.hoanzl.at
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10 Jahre Beckermeister
„Lieber Kollege Becker, ich ernenn Dich hiermit zum Meister“ ist wohl aus dem Munde von Willi Resetarits schon eine Aufforderung zum Hinhören für alle, die Christian Becker alias „Beckermeister“ noch nicht kennen sollten.
Christian Becker hat bereits mit 19 Jahren seine ersten Songs, ursprünglich in englischer Sprache, getextet. Vor rund zehn Jahren ist er aber zu seiner Muttersprache konvertiert. Als Österreicher Englisch zu singen ist „ein bisschen wie stille Post oder Information aus zweiter Hand. Die eigenen Geschichten, die eigene Identität und die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen, vermag man am Besten in der eigenen Sprache.“
10 Jahre Beckermeister, die DVD des Konzertmitschnitts im Wiener Orpheum vom 12. April 2008 bringt ganz ohne Showeffekte ein sehr erbauliches Konzerterlebnis mit erdigem Blues-Rock und authentischen Texten, garniert mit guten, manchmal amüsanten, jedenfalls aber leicht nachvollziehbaren Ratschlägen für mehr Lebensqualität, von Singer Songwriter Christan Becker ins heimische Patschenkino.
Die Band um Becker, „mit der man angenehmerweise nicht viel proben muss, weil sie eh mit den Ohren spielt“, setzt sich aus Sandra Lawsen (Bass, Gesang), Robert Baumgartner (Schlagzeug), Thomas Eder (Gitarre, Gesang) und Martin Mader (Keyboards, Gesang) zusammen.
Songs vom Meister Becker wie „Weiter“, „Gänsehäufel“, „Herr Minister“, „Ned Gwiss“ oder „Die Schneid“ wurden garniert mit Gustostückerln musikalischer Gäste wie Ulli Bär („Alle Lichter“), Willi Resetarits („Ka Idee“), Andy Baum, Elmar Castilio, Leo Bei & Karl Horak, Thomas Kraft und Gernot Pachernigg. Insgesamt ein Genuss für Ohren und Seele, inklusive der Hommage an Georg Danzer als Abschluss des Konzertes: Nach der gemeinsamen Intonation von „Loss mi Amoi no d´Sunn Aufgehn segn“ folgte ein wunderschöner Song von Becker für und über Georg Danzer.
Die DVD enthält zusätzlich zum zweistündigen Konzert Bonusmaterial wie Probenberichte, Interviews mit den Gästen und mit Christian Becker selbst und eine Diashow mit Eindrücken des Abends.
Erschienen bei: Xundheit Records
Vertrieb: www.hoanzl.at
www.beckermeister.at
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Siri Svegler Silent Viewer
Sie hat ein Lächeln in der Stimme! Vom ersten Ton an auf dem Debütalbum „Slient Viewer“ ist klar: Die 29-jährige Schwedin Siri Svegler hat Spaß an dem, was sie tut. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Londoner Arts Educational School hatte sie einen kurzen Auftritt in Wolfgangs Petersens Historiendrama „Troja“, um sich dann wieder ihrer „ersten Liebe“, der Musik, zuzuwenden. Nach einer Zusammenarbeit mit dem bekannten Jazzpianisten, Dirigenten und Arrangeur Christian Vaughan in London, traf sie in Berlin auf den Produzenten Frank Schellenberger (Mocky, Smudo, Samy Deluxe, Ralf Zacherl), mit der sie ihre Songs „adäquater“ umsetzen konnte. Im letzten Jahr gewann sie den Förderpreis der VW Soundfoundation in der Kategorie Pop und erhält seitdem Unterstützung von Seal, einem der Paten der Soundfoundation.
Zwölf sensible Jazzsongs, darunter auch ihre erste Single „Their Wine“, hat sie für ihr Debütalbum (Compost Records) geschrieben und komponiert. Einflüsse aus Pop, Folk und World Music sind unüberhörbar, dank traditioneller Instrumentierung (Siri Svegler/Gesang und akustische Gitarre, Frank Schellenberger/Keyboards, Patrick Frankowski/Bass, Stefan Machalitzky/Gitarre, Guiseppe „Bigfinga“ Coloppa/Schlagzeug) wirken ihre Songs vollkommen unprätentiös. Sie erzählt in ihnen kleine Geschichten, die sie mal jazzig, mal im Americana-Stil wie Joni Mitchell oder in Chanson-Manier interpretiert.
Genauso schnörkellos wirkt auch ihre klare Stimme, mit der sie mit spielerischer Leichtigkeit eine intime Stimmung zu erzeugen vermag. Wie sie die Pausen zwischen den Silben anlegt, um dann die folgenden Worte noch nachdrücklicher zu akzentuieren, wie sie die Lautstärke ihres Gesangs unauffällig variiert, all das verleiht ihrer Stimme eine stringente Authentizität.
Auch die Arrangements zeigen, dass Siri Svegler die gesamte musikalische Bandbreite beherrscht, vom einfachen akustischen bis hin zum komplex instrumentierten Jazz-, Folk- oder Popsong. Ein intimes Debütalbum, das auf weitere Alben hoffen lässt. (gaschul)
www.sirisvegler.com , www.compost-rec.com
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Die Türkei in Essen - Betin Güneş & Sinfonieorchester Köln
Der türkischstämmige, in Deutschland lebende, international renommierte Komponist, Dirigent und Pianist Betin Güneş hat in Österreich bislang bedauerlicherweise kein Konzert gegeben, obwohl seine Musik sicherlich auch hier ihre Anhänger finden würde.
Seine besondere Klangsprache vereint klassische Kompositionstechnik mit Melodien und Klängen aus seiner türkischen Heimat. Rhythmisch teils avantgardistisch, doch stets der Tonalität verbunden, schafft er mit seinen Kompositionen und Bearbeitungen Klangwelten, die den Zuhörer fesseln und auf spannende Fantasiereisen schicken.
Das klassische symphonische Instrumentarium ergänzt er dabei gerne sowohl mit traditionellen Instrumenten seiner Heimat als auch mit elektronischen Klangerzeugern, jedoch beschränkt er sich auf das Notwendige hier wird nichts Neues verwendet, nur damit es neu ist. Das Ergebnis ist Musik mit Tiefgang, die begeistert, faszinieren und berühren kann. CDs seiner Werke sind in mehreren Musikverlagen erschienen. (GB)
www.betingunes.de
Bestellung des Konzertmitschnittes auf DVD (15 Euro): management@betingunes.de
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Cover: Teenage Rockstar Entertainment GmbH,
Artwork: Ramon Rigoni |
Teenage Rockstar Number One
14 junge Musiker - die Sieger des Internet-Video- Castings „Teenage Rockstar Summercamp “ (TRS) - die nur eines wollen: auf der Bühne stehen und alles geben.
Christof Straub, Komponist („Papermoon“), Produzent und TRS- Mastermind ist von Qualität und Engagement der ambitionierten Newcomer begeistert: Es sei „wie eine Offenbarung“, mit diesen „unfassbaren Talenten arbeiten zu können“, sagt er. Von der Auffassungsgabe und der Fähigkeit der raschen Umsetzung seien sie beinahe professioneller gewesen als alle Erwachsenen, mit denen er bisher zusammengearbeitet habe.
Für die CD „Number one“ komponierte er zwölf Songs, die er den neun Sängerinnen und zwei Sängern quasi auf den Leib schneiderte. Aufgenommen wurden alle Tracks Ende August im Sommercamp am Wolfgangsee - unter enormem Zeitdruck. Dennoch hat sich kein Erwachsener dazugeschummelt: Auch die Band besteht ausschließlich aus jugendlichen Casting-Gewinnern.
Das „Wunderkind“ im Camp, der zehnjährige Leonard Pospichal, erdachte die Gitarrensoli im Track „Me, myself and I“ - und spielte sie natürlich auch höchstpersönlich ein. Im Track „Rock´n Roll is better“ stammen wiederum alle Gitarrensoli vom 16jährigen Johannes Traxler aus Linz. Das Chorende von „Living on the edge“ entstand in Zusammenarbeit mit den neun Sängerinnen und zwei Sängern.
Das alles gibt es seit 3. Oktober auf CD und es ist für alle was dabei: rockige Songs, gefühlvolle Balladen, ein R&B-Lied - Ensemble-Nummern, Soli, Duette, Trios. Im Gegensatz zu anderen Casting-Shows stehe „das Miteinander, nicht das Gegeneinander im Vordergrund“, sagt Straub.
www.teenage-rockstar.at
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ATTWENGER ADVENTURE
Seit 17 Jahren sind Markus Binder (voc., dr.) und Hans-Peter Falkner (acc., voc.) als „Attwenger“ unterwegs. Der anfängliche Hype um die Band erklärt sich aus der einzigartigen Übersetzung traditioneller Gstanzln und Melodien auf ein zeitgenössisch brisantes Level.
Das Team begleitete Attwenger ein Jahr lang, von Jänner 2006 bis Jänner 2007, beim Attwengern. Neben intensiven Konzertausschnitten zeigt der Film auch den Touralltag der Musiker abseits der Bühne. Dieser liefert oftmals die Basis der eigenwilligen Liedtexte und zeigt so einen geschlossenen Kosmos. Assoziativ geschnitten zeigt die Dokumentation die beiden auf und abseits der Bühne an Schauplätzen wie Ebensee, Hamburg, Innsbruck und Bern, bedient sich Archivmaterials und lässt auch Wegbegleiter und Attwenger-Kenner wie Fred Frith, Jochen Distelmeyer oder Josef Hader zu Wort kommen.
Attwenger Adventure:
Österreich 2007, Deutsche OF mit englischen Untertiteln, 90 Min.
Regie: Markus Kaiser-Mühlecker
Kamera: Roman Weinzettl, Markus Kaiser-Mühlecker, Markus Binder
Schnitt: Markus Kaiser-Mühlecker
Musik: Attwenger, Fred Frith, I-Wolf, 3 Falkner
Mit: Markus Binder, Hans-Peter Falkner, Alexander Jöchtl, Erich und Pauline Falkner, Agnes und Ella Fritz Falkner, Janna Meta und Juri Binder, Harald Renner, Wolfgang Schlögl, Fred Frith, Wolfgang Wasserbauer, Texta, Hans Platzgumer, Jochen Distelmeyer, Jörg Sundermeier, Josef Hader, Mollner Maultrommler, Dirk Stermann, Christoph Grissemann, Hans Söllner, Roderich Fabian, Polier Toni, Hias Schaschko, Gerald von Foris, Wilfried Petzi, Rudi Dolezal…
Produktion und Weltvertrieb: KM Film, www.kmfilm.at
Zum Download: www.filmladen.at (5,90 Euro), www.flimmit.at
Auf DVD (www.hoanzl.at) in der Standard-Edition "Der österreichische Film", gemeinsam mit Attwengerfilm um 9.90 Euro.
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LOOPING jaw harp orchestra Elephant Road
Label: LOOPING no budget productions, Wien, 2009
„Wos war ohne Gitaar? De Leid tätn se Maultrommeln kaufn.“
„Mund nicht zu weit öffnen, (...), Zähne nicht zusammenbeißen (...). Durch die Schwingung entsteht ein eigenartiger, wunderbarer Ton (Prinzip der Stimmgabel). Verschieden hohe Töne entlockt man dem Instrument durch Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Mundhöhle und durch Bewegung der Zunge (Tremolo).“, heißt es in einer Spielanleitung für Maultrommeln von Ilse Bades. Ing. LOOP bringt die Stahlzunge von über drei Dutzend dieser Instrumente auf der CD zum Schwingen und erzeugt damit „eigenartige Töne“, je nach Bedarf Stromgitarrenmäßig verzerrt oder „clean“.
LOOPING startete 2007 mit dem Album „Gitarren, nein danke!“ als Ein-Mann-Projekt von Ing. LOOP. Für die aktuelle Produktion holte sich der „Ingenieur“ alte und neue Freunde an Bord, um das Klangerlebnis abzurunden.
Die Elephant Road führt fernab ausgetretener Trampelpfade geradewegs in die Lebensräume seltener Musikinstrumente. Den Untergrund bilden was sonst - Maultrommeln (jaw harps) und Percussion. Darauf gedeihen Steeldrums, Saxophone, Marimba, Trompete und zahlreiche andere Instrumente ganz prächtig. Ist es Rock, ist es Jazz, ist es Weltmusik oder Folk-Punk? Von allem etwas, und das gut gemischt. Das LOOPING jaw harp orchestra gibt kräftig Stoff, erforscht aber auch die zarten und die skurrilen Pflänzlein des Musikdschungels.
Günther Paal (alias Gunkl) spielt mit hörbarem Vergnügen Tenor- und Baritonsaxophon.
Ernst Reitermaier, Mitglied des Gemüseorchesters, bläst Baritonsaxophon und (Bass-) Klarinette.
Peter H. Thomann sorgt für jazzige Sopran- und Altsaxophon-Klänge.
Boris Wokurka gibt mit seiner Trompete dem Album „Elephant Road“ seinen Namen.
Ing. LOOP erledigt den Rest (Maultrommeln, Steeldrums, Percussion, Marimba, Keyboard, Akkordeon, Kalimba u.a.).
Elephant Road ist ab Oktober im Musikfachhandel und über 360 Download-Shops erhältlich.
Web: www.myspace.com/ingloop
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HANS THEESSINK BIRTHDAY BASH BG 1820 /Vertrieb Sony
BLUE GROOVE, Milica & Hans Theessink
Aus ganz Europa und Nordamerika sind sie angereist, Fans und musikalische Freunde, um Hans Theessink, den Bo Diddley als "one helluva guitar player" beschreibt, zu seinem 60er zu gratulieren. Eine Reise durch Musikwelten und ein musikalisches Feuerwerk für alle, die am 5. und 6. April 2008 mit Hans Theessink die Birthday Bash Konzerte im Wiener Metropol miterleben durften. Ende Mai 2009 ist nun auf einer Doppel-CD ein einzigartiges Birthday Bash Dokument mit insgesamt 34 unwiederbringlichen Nummern erschienen.
„I´ve been on my way for such a long time, singing the blues....“, so eröffnet Hans Theessink mit „Slow Train“ das Konzert. Mit rund 200 Konzerten pro Jahr ist Theessink tatsächlich ständig „on the road“, solo oder mit Band. Die Hans Theessink Band setzt sich aus den österreichischen Top-Musikern Harry Stampfer (Schlagzeug), Erich Buchebner (Bass) Roland Guggenbichler (Keys) und Vusa, Ramadu und Blessings aus Zimbabwe zusammen. Die drei Musiker aus Afrika haben mittlerweile unter dem Bandnamen Inzingizi mit ihren harmonisch tiefen Gesängen und erfrischenden Tanzeinlagen eine echte Fangemeinde aufgebaut.
Der 5. April, Geburtsdatum von Hans Theessink und auch von Jack Clement, der von Inzingizi, und dem Publikum mit „Happy Birthday“ auf der Bühne begrüßt wird, ist hörbar ein guter Tag, um musikalische Talente hervorzubringen. Das stellt Jack auch gleich mit „Gone Girl“ und der tanzbeinstimulierenden Nummer „It´ll be me“ unter Beweis. Mit der wunderbaren Ballade „Back Home to You“ macht Allan Taylor Lust auf seine Ende März erschienene CD „Leaving At Dawn“ und gemeinsam mit Hans und dem Titelsong aus „Banjoman“ auf das gleichnamige, großartige CD-Projekt der beiden zu Ehren von Derroll Adams. Mit der Frage von Nalle „Are you ready for, well, some kind of rock’n’roll“? und dem darauf folgenden musikalischen Temperamentsausbruch von Theessink, Nalle & Møller steigt das Stimmungsbarometer weiter. Mit „Another Land“ lässt Gottfried Gfrerer das Publikum klangvoll spüren, dass er sein Leben der Gitarre verschrieben hat. Vlado Kreslin, der „slowenische Bob Dylan“, fordert Hans zum „Bourgeos Blues“-Duell, das beide mit viel Gefühl und Rhythmus bestreiten. Aus „Visions“, dem im April 2008 veröffentlichten Album von Hans Theessink und Terry Evans, das bei den Danish Music Awards 2009 zum „Besten Album International“ gewählt und für die 30. Blues Music Awards als bislang erster und einziger europäischer Beitrag nominiert war, geben die beiden die Nummer „Glory of Love“ zum Besten. Mit „Built for Comfort“ und der Gospelnummer „I shall not be moved“ folgt ein gewaltiges, gemütserhellendes Zusammenspiel der Gitarren und Stimmen von Terry und Hans, der verspielten Percussion von Alee Thelfa und dem groovenden, facettenreichen Tubaspiel von Tonmagier John Sass.
Donovan erfreut das Publikum mit seiner einzigartigen sonnigen Stimme und dem Ohrwurm „Catch The Wind“, der sich wohl aufgrund seiner Unnachahmlichkeit mehr als 50 Jahre nach seinem Entstehen noch immer nicht abgesungen hat. 5.52 berührend melancholische Minuten folgen mit „I wish I had someone to love me“, gesungen von Barney McKenna von The Dubliners. Dass die Irish-Folk-Legenden, die älteste Boygroup der Welt, noch immer „Feuer unterm A...“ haben, beweisen sie unter anderem mit ihrer feurigen Nummer „Whiskey in the Jar“, ebenfalls auf dieser CD zu hören. „Ois von mia“ geben Manfred Chromy & Oliver Grün, die sich die Texas Schrammeln nennen. „Brüder im Geiste“, so beschreibt Schiffkowitz, das S von STS, seine Beziehung zu Hans und gratuliert mit dem Song „Herzverbunden“. Mit „Take that ribbon... und leg di her do neben mir“, verschmelzen die beiden Blues und Austropop zu einer stimmig rhythmischen Konversation. Mit „Coulour“ von und mit Donovan wird die musikalische Mischung dieser drei so gleich gesinnten wie unterschiedlichen Musiker noch bunter. Das Burgenland vertritt Lukas Resetarits mit „Sail Away“ von Randy Newman. „You got to Move“, dargeboten vom Gründer der Wiener Mojo Blues Band Erik Trauner, mündet in die Folk-Hymne „Will The Circle Be Unbroken“ in der mitreissenden Version von Theessink, Terry Evans, Donovan und Sean Cannon.
Anstelle einer Aufzählung der Superlative, die sich bei jeder einzelnen Nummer und jedem einzelnen dieser herausragenden Musiker aufdrängen, gebe ich hier schlicht aber eindringlich die Empfehlung ab: Kaufen!
Alle Infos, Tourdaten und jede Menge Einblicke in die Welt des Blues finden Sie auf www.theessink.com und www.myspace.com/hanstheessink
Den aktuellen Bericht aus der Juniausgabe von MEDIA BIZ gibt es hier als PDF zum Download: Theessink Birthday Bash
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Ohne Di
ERNST MOLDEN Willi Resetarits, Walther Soyka, Hannes Wirth
Label: monkey.
Ernst Molden schafft es mehr und mehr, sich den Rock’n'Roll anzueignen, mit geduldiger Brutalität und sanfter Lässigkeit. Und ihn in eine organische Verbindung mit Wien, Wein, Weib und Gesang zu zwingen. Sein neues Album ist die Domestizierung eines Bastards. Mit im Zwinger waren die Herren Resetarits, Soyka und Wirth.
Das Album beginnt mit dem Vorstadtgeplänkel Ohne di. Ein Countryhadern, der sich an der Psychologie Floridsdorfs bereichert und die ausnahmsweise vergnügte Quetsche Walther Soykas in den Vordergrund stellt wie auch den glockenhellen Harmoniegesang von Willi Resetarits.
Abrupt folgt die schleppende, pulsierende Ballade Da Wind. Sie ist bereits der erste Höhepunkt des Albums. Molden und Resetarits singen die magische, aus der Monotonie einer heftigen Sehnsucht geborene Melodie unisono. Die beiden Stimmen werden zu einer. Sie bleiben an den Rändern sie selbst und wachsen in der Mitte, in der Substanz zusammen. An keiner Stelle dieses Albums wird so überzeugend vorgeführt, wie verwandt die beiden Sänger sind und wie sehr, wie organisch sie zusammengehören, der Alte und der Junge, die beiden.
Auf dunkelblaue, groovige Weise besingt dann der Seelenblues von De Beag die Hügel im Nordwesten Wiens. Ernst Molden informiert über gefährliche Löcher im Bisamberg und stellt die durchaus ernsthafte Frage, warum der Kahlenberg noch immer nicht von seinem hässlichen Fernsehsender befreit wurde. Er nimmt mit Heanoisa Oma Rache an Ludwig Hirsch, der seine Omama bekanntlich böse kichernd am Stammersdorfer Friedhof versenkt hat. Molden hingegen erzählt eine rührende Familiengeschichte voll unerwarteter, gewagter Wendungen und einer prekären, entschlossenen Liebeserklärung an die Oma. Sehr ergreifend.
Schbed im Summa ist aus demselben Holz geschnitzt. Das Lied könnte auch eine Geschichte von Christine Nöstlinger sein, so wie Willi Resetarits sie in dem elektrisch aufgeladenen Song vom Stapel lässt. Eine Kindheits-, eine Bubengeschichte, ein böser Held, und die Gerüche vom anderen Ufer, an die man sich einmal als Duft der Jugend erinnern wird.
Die Kunst, Liebeslieder zu schreiben, beherrscht Ernst Molden seit jeher, aber Sog wos d wüsd, die Ballade, deren Strophen Willi Resetarits mit brüchiger, rollenhafter Stimme singt, ist ein Meilenstein. Eine kleine Story nur, die Skizze einer Liebe, wie sie vielleicht beginnt oder auch nicht, einer Flamme, die flackert, und von der noch keiner sagen kann, ob sie ausgehen oder hell und ruhig leuchten wird; ein Refrain, der die ohnehin schon wunderschöne Melodie der Strophe noch einmal durch eine ungeahnte Wendung frei stellt und glänzen lässt, im seelenvollen Unisono der beiden Sänger; ein Ringen um die ganz großen Fragen, das sich nun ausgerechnet darin manifestiert, ob es schon Zeit ist, die Schuhe auszuziehen. Ein ganz großer Moment auf diesem Album.
Hansldeich ist ein alter Song, Ernst Molden hat den ein wenig von H.C. Artmanns „Blaubart“ inspirierten Text 1992 geschrieben, ein schauriges Ringelspiellied. Als Gast an der schaurigen Zither taucht Karl Stirner auf, der seinerzeit die Melodie beigesteuert hat, damals, als Stirner ein Nobody war, der Ernst Molden in der Kantine des „Schauspielhaus“ in die Arme lief. Heute bewirtschaftet Stirner zahlreiche Gassen und Geheimgänge des Wiener Musikgeschehens und hat die Rolle des geheimnisvollen Zampanos übernommen, ein veritables Charakterfach.
Hansldeich, rumpelnd ungekämmt, lässt ermessen, welchen langen Weg Ernst Molden zurückgelegt hat und an wie vielen Stationen noch immer ein paar alte Fotos von ihm auf staubigen Kommoden stehen, weil man sich gern an ihn erinnert.
Die elektrische Gitarre weist den Weg zurück in die Gegenwart von Wien Mitte, zum Bahnhof, der gerade eine große Baustelle ist, zu den streng riechenden Kebapstandeln und den Straßensängern mit ihrem merkwürdigen Englisch. Jugendlich verspielt, nämlich über einer tanzenden akustischen Gitarre, verhandeln die beiden Sänger auf Stagl ma d Schui enorm musikantisch das Thema, was man neben der Schule alles schwänzen könnte, bevor sie mit Woid aus Rauchfeng eine solide, mächtige Hymne auf die Existenzfrage anstimmen. Auch wenn der Reim „und eigndlech warads schod waun i mi aufheng“ ein wenig kokett scheint, so löst die Apotheose des Songs doch alles ein, was eine volle, sentimentale Melodie versprechen darf: „i leg mi en an weingoatn und traam i bin a klaana bua und es lem gibt bis auf weitares a rua.“
Bis auf Weiteres, wohlgemerkt.
Die Frage Is a dod da Mau, die der Molden-Resetarits-Soyka-Wirth-Chor mit kräftiger Stimme stellt, ist auf dem Mist von Moldens Sohn Leopold gewachsen, der das wissen wollte, als er im Kritzendorfer Donaustrandbad einen reglosen Herren beim Sonnenbaden beobachtete. Der Refrain bricht einen merkwürdig verhatschten Blues vom Zaun, und auch die Auflösung der Frage durch eine Gegenfrage ist alles andere als tröstlich: "oda schdiabd a easchd muagn?"
De Blia ist das schmalste Lied auf diesem Album, und dennoch das verschwenderischste. Es pflückt nur mit einer Gitarre die Erlösung des Frühjahrs von den Bäumen. Es erzählt im Duft der Blüten eine Liebesgeschichte, die von inniger Selbstverständlichkeit ist. Dafür braucht das Lied nicht mehr als die Andeutungen von Melodien, die auch einem großen Chor die Gänsehaut über den Rücken jagen würden. Ein paar sparsame Akkorde, ein paar Sätze, die ins Pathos führen könnten, denen aber ein ehrliches Lachen die Richtung weist. Was für eine Kraft. Was für ein Schlusslied. (Christian Seiler)
www.ernstmolden.at
www.monkeymusic.at
www.hoanzl.at
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Kurz davor ist es passiert
Der mehrfach preisgekrönte Film von Anja Salomonowitz ist bei der Filmgalerie451 auf DVD erschienen.
Kurz davor ist es passiert ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem globalen Phänomen des Frauenhandels. Anja Salomonowitz wählt einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema: ihr Film basiert auf realen Erzählungen gehandelter Frauen, aus denen die Regisseurin ein dokumentarisches Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichten werden nicht von SchauspielerInnen, sondern von Menschen nacherzählt, die mit den Ereignissen und Orten des Films in einer Beziehung stehen könnten: ein Zöllner, eine Dorfbewohnerin, ein Bordell-Kellner, eine Diplomatin und ein Taxi-Chauffeur.
Drehbuch & Regie: Anja Salomonowitz
DarstellerInnen: Rainer Halbauer, Otto Pikal, Anna Sparer, Leopold Sobotka, Gertrud Tauchhammer
Kamera: Jo Molitoris
Licht: Vladimir Bilic
Ton: Eric Spitzer
Musik: Florian Richling & David Salomonowitz
Produktionsleitung: Karin Berghammer
Produzenten: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Produktion: Amour Fou Filmproduktion
Auszeichnungen:
Wiener Filmpreis - Viennale 2006
Caligari Filmpreis - Berlinale 2007
Special Mention - Cinéma du Réel 2007
Preis für die beste Bildgestaltung - Diagonale 2007
Artistic Innovation Award - Mar del Plata 2007
New Vision Best Director Award - Alba IFF 2007
Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück 2007
Special Mention - Jihlava Int'l Documentary Filmfestival 2007
Preis der Wiener Filmjournalisten 2007
DVD
Dolby Digital 2.0, 16:9, All Regions
Untertitel: Englisch, Französisch
Extras: Interview mit Anja Salomonowitz (A 2009, 15 min), Fotogalerie, Unterrichtsmaterial, Trailer
www.kurzdavor.at, www.filmgalerie451.de
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BAUCHKLANG - Live In Mumbai
MONCD056
Bauchklang ist kumulatives Zwerchfellvibrieren. Christian Birawsky (Mouthpercussion), Andreas Fraenzl (Lead vocals), Gerald Huber (Human Beatbox), Alex Boeck (Bass), Philipp Sageder (Vocal Sounds) tragen ihre Instrumente immer bei sich und übertragen den damit generierten Sound, von Clubmusik über Reggae, HipHop bis World Music, auf das Publikum. Mit Live-Auftritten in Europa hat sich die St. Pöltner Formation eine ständig wachsende Fangemeinde und zwei „Amadeus Awards“ eingespielt. Die mittlerweile zweite Bewährungsprobe im Blue Frog, dem Club der oberen Zehntausend in Mumbay (dem früheren Bombay) und Plattform und Bühne für Musiker, Bands und DJs, haben die niederösterreichischen Beatboxer mit großem Erfolg bestanden.
Ihr bereits drittes (allerdings erstes Live-) Album präsentiert eine Auswahl von bekannten und neuen Titeln, begeleitet vom Jubel der neuen, indischen Fans und spontane Sessions mit indischen Größen wie der Sängerin Shilpa Rao oder dem Percussionisten Vivek Rajagopalan. Die Bonus-DVD der limitierten Erstauflage liefert die Bilder dazu.
Vertrieb: Hoanzl (A), Broken Silence (D/CH), finetunes (digital)
www.bauchklang.at
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Superfly Vol. 1
Soulful Tunes From The Past, Present and Future.
Am 3. Juli 2009 präsentierten Sunshine Enterprises & 98.3 Superfly.fm die erste Superfly Compilation.
Benannt nach einem der größten Hits des Soul Musikers Curtis Mayfield, versorgt Vienna‘s Soulful Radiostation seit mehr als einem Jahr die Welt mit Funk, Jazz, Disco, House und vor allem mit viel Soul. Superfly 1 enthält einen kleinen Auszug daraus, mit Old School Helden wie Rodney Franklin oder Lee McDonald, Pop Größen wie Prince oder Robin Thicke, Trendsetter wie Jazzanova oder The Dynamics und Geheimtipps wie Stee Downes oder Tuomo finden sich vereint auf dem schimmernden Silber.
Der junge Wiener Radio Sender steht für Black Music und bietet zugleich eine Plattform für beseelte heimische Musik. Was wäre also eine erste Compilation ohne einige der lokalen Größen? Madrid De Los Austrias, Cut Ex und Rodney Hunter zeigen dass auch hierzulande Soul zuhause ist.
15 Tracks für alle Soulsüchtigen und die es noch werden wollen.
01 JAZZANOVA feat. CAPITOL A. - Rendezvous
02 ROBIN THICKE - Magic
03 TUOMO - Sweet With Me
04 THE FORT KNOX FIVE - Uptown Tricks feat. Mustafa Akbar (Rodney Hunter Remake)
05 CUT EX Circles
06 BLOOD - Just Say It
07 THE DYNAMICS - Miss You
08 STEE DOWNES Disciples
09 LEE McDONALD - We’ve Only Just Begun (TM Juke Remix)
10 RODNEY FRANKLIN - Windy City
11 D’INFLUENCE - Good Life
12 PRINCE - I Wanna Be Your Lover
13 MR. DAY - Get Your Point Over (Patchworks Remix)
14 WAHOO - Don’t Take It Personal (George Levins Edit)
15 MADRID DE LOS AUSTRIAS - Buscando (Karuan vs. Circus Remix)
Distribution: www.hoanzl.at
www.superfly.fm
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Dzihan & Kamien: Music Matters
Couch Records
„Nur“ sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Gran Riserva“ gibt das Wiener Duo wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Könnte man beim treibenden Opener noch glauben, dass musikalisch alles beim Alten bleibt, wird man bei den darauf folgenden Musikstücken bald hellhörig: Die ehemaligen Wegbereiter und tonangebenden Begleiter der elektronischen Musikszene in Wien schlagen einen völlig neuen Weg ein sie spielen Songs mit durchaus gewollten Reminiszenzen an die 60er oder 70er Jahre und die goldene Zeit der Albenproduktionen. Das elektronische Grundrauschen, mit Vintage-Klangästhetik nicht vereinbar, wird weitestgehend auf Null reduziert. Das Album stellt mit seinen insgesamt 13 Songs die Antithese zur fast allgegenwärtigen Fahrstuhlmusik dar: Der Albumtitel „Music Matters“ will das bewusste (!) Hören in den Mittelpunkt rücken ein Unterfangen, das auf offene Ohren stoßen wird! (DJ The Big Kaminsky)
www.couchrecords.com
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I got rhythm - wosbrauchimea
...so heißt das neue, gemeinsame CD-Projekt des unkonventionellen Streichquartetts StringFizz und der beiden Ausnahmekünstler Tini Kainrath und Willi Resetarits, Die CD ist Ergebnis ihrer intensiven Auseinandersetzung mit George und Ira Gershwin, zwei Giganten der Musikgeschichte. Entstanden ist ein Album, das mit dem Untertitel „Gershwin in Wien“ vielleicht am treffendsten beschrieben werden kann. Es bewegt sich im Spannungsfeld von Klassik, Pop und Wienerlied und eröffnet somit einen völlig neuen Zugang zum Werk der Gershwinbrüder. Aber vor allem ist „I got rhythm - wosbrauchimea“ eine Verbeugung vor den Gershwin-Brüdern, die heute noch genauso zeitgemäß sind wie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts.
Willi Resetarits über das Projekt: „Ein Wiener und eine Wienerin singen Opernarien in einer von Weißen erfundenen amerikanisch-englischen Mundart der schwarzen Slumbewohner von Charlotte, N.C. der zwanziger Jahre. Weil warum? Lasst uns die Szenerie in die Wiener Vorstadt verlagern und im Wiener Dialekt singen! Damit dienen wir den Intentionen der Gershwins besser und auch das Publikum versteht besser, worum es geht.“
Für StringFizz bestand die besondere Herausforderung darin, Pop und Klassik miteinander zu verbinden: „Sänger aus der Rock- und Pop-Szene sind den ‚Beat’ gewohnt, über den improvisiert wird. Dagegen wollen klassische Sänger von klassischen Musikern optimal begleitet werden. Da prallten also zwei völlig unterschiedliche musikalische Welten aufeinander!“
Beginnend mit einer fulminanten Ouvertüre des Streichquartetts werden 20 Songs von ihrem ursprünglichen Swingcharakter befreit und in ein Klangbild verwandelt, das dem Empfinden des beginnenden 21. Jahrhunderts entspricht.
Die Arrangements von Michael Radanovics „entschmalzen“ und erfrischen Hits wie „Summertime“ oder „I Got Rhythm“ und machen diese zu einem aufregenden Hörerlebnis. Auch textlich wurde das Programm adaptiert und von Willi Resetarits, Tini Kainrath und der Cellistin von StringFizz, Marianne Bruckner zum Großteil in Mundart übertragen.
StringFizz:
Veronika Gottfried - 1.Violine
Sophie Gansch - 2.Violine
Ines Miklin - Viola
Marianne Bruckner - Violoncello
Tini Kainrath & Willi Resetarits Gesang
CD-Präsentation: 8. Juni im Wiener Jazz-Club Porgy & Bess
www.williresetarits.at, www.stringfizz.at
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BEST OF YODEL 99 09
Wer meint, Jodelmusik gehöre nicht unbedingt zu seinen Lieblingsgenres, sollte dieses Meinung über Board werfen. Das facettenreiche Album von Christina Zurbrügg begeistert wohl auch Nicht-Jodelfans.
Auf der brandneuen Compilation mit ausgewählten Jodlern aus den letzten zehn Jahren spielt ein Streichtrio der Wiener Symphoniker mit luftigen Drums und elektronischen Keyboards, der Jodler erklingt als Madrigalchor. Es folgen eigenwillig groovige Traditionals wie „Vo Luzern gäge Weggis zue“ und der Alt-Wiener Dudler „d’Schindergruabm“ eine Verbeugung vor der Dudlerin Trude Mally in denen sich schneller Beat und Jazz-Gitarre treffen.
Bejodelt wird der Pinguin eine Hommage an das „Penguin Cafe Orchestra“ befreit werden die Gemsen in „Gams libre“ und es erklingen archaische Klänge vom Dobratsch.
Die Ziehharmonika in Slowmotion hebt die Zeit auf, lustvoll rhythmische Jodelchöre grooven mit, und natürlich greift Zurbrügg bei einigen Jodlern selbst in die Tasten ihres Akkordeons.
Weiters finden sich bisher unveröffentlichte Jodler aus dem Soundtrack „Bleiben oder Gehen“ auf dem Album, und als special track der Remix des Dudlers „Fuhrleut“ von „Sober Killer“.
LABEL: GAMSrecords www.gams.cc
Hörbeispiele gibt es auf www.zurbruegg.cc
VERTRIEB: HOANZL www.hoanzl.at
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HALBZEIT
Ein Film von Christina Zurbrügg und Michael Hudecek, ein schweizerisch-österreichisches Tandem, das mit seinen heimatbezogenen Kultur-Dokumentationen einen Blick frei von Klischees und Verklärungen findet.
Die Sängerin und Filmemacherin Christina Zurbrügg verbrachte eine Hälfte ihres bisherigen Lebens in der Schweiz, die andere in Österreich. Sie zeichnet anhand ihrer eigenen Geschichte, begleitet von Begegnungen mit anderen Menschen, einer gehörigen Portion Humor und ihrer Musik ein ganz persönliches Portrait dieser beiden Nachbarstaaten. Sie selbst steht in der Lebensmitte. HALBZEIT eben. Grund genug, um leichtfüßig über das eigene Leben und das Leben überhaupt nachzudenken.
Bunt, vielschichtig, abenteuerlich eine ganz persönliche Betrachtung zweier Nachbarländer: Schweiz Österreich.
Produktion: GAMSfilm
Jetzt auf DVD erhältlich:
www.zurbruegg.cc, www.gams.cc
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Stubnblues
aus sun und aus reg´n (2007)
Bereits 1994 hatte Willi Resetarits mit befreundeten Musikern, die sich teils auch in der Xtra Combo wieder fanden, gemeinsam mit dem Schriftsteller H. C. Artmann eine Advent-Lesung mit Musik in Salzburg veranstaltet. Dieser Auftritt kann als früher Vorläufer des Stubnblues betrachtet werden, denn Vertonungen von Dialekt-Gedichten Artmanns, ob gelesen oder gesungen und mit Musik, wurden zu einem festen Bestandteil im Programm der Gruppe. Auf „aus sun und aus reg“n, dem zweiten Album aus dem Jahr 2007, stehen diese Stücke neben „Pflückt ein Mädel Ribisel“ des Kabarettisten Karl Farkas (Musik: Ralph Benatzky), Liedern von Tom Waits und Van Morrison, österreichischer Künstler wie Peter Blaikner und Verena Göltl sowie Eigenkompositionen der Stubnblues-Musiker Peter Angerer, Herbert Berger, Roland Guggenbichler, Chris Haitzmann, Klaus Kircher, Willi Resetarits, Stefan Schubert. Musik aus aller Welt, vom Wienerlied über Jazz, Soul und Latin bis zum Stinatzer Lied.
Die erste Stubnblues-CD (2005) ist bei gemeinsamen Wander- und Skitouren von Peter Angerer, Stefan Schubert, Klaus Kircher, Roland Guggenbichler und Willi Resetarits entstanden.
Stubnblues I und II können im Online-Shop auf www.williresetarits.at bestellt werden. Stubnblues III ist bereits in Produktion und wird im Frühjahr nächsten Jahres herauskommen.
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Zeit zu gehen
Rund 28.000 Menschen besuchten bis März 2008 den Hospizfilm Zeit zu gehen in den österreichischen Kinos. Der Dokumentarfilm über das große Tabu unserer Zeit, das Sterben, ist jetzt auch auf DVD im gut sortieren Fachhandel und bei Polyfilm direkt erhältlich. Zwei Euro pro DVD werden als Spende an das CS Hospiz Rennweg überwiesen.
Anita Natmeßnig und ihr Team nahmen drei Monate am Alltag im CS Hospiz Rennweg teil, einer 12-Betten-Station, wo das Sterben als natürlicher Teil des Lebens akzeptiert wird.
Der Film zeigt, wie sechs unheilbar krebskranke Menschen die letzten Monate, Wochen und Tage ihres Lebens verbringen. Er macht Sterbende sichtbar und hörbar dabei wird deutlich: Im Angesicht des Todes geht es um das Leben.
Der Film von Anita Natmeßnig zeigt eine Gegenwelt: hier geht es nicht darum festzuhalten, sondern loszulassen; nicht darum, schneller und stärker zu sein, sondern darum, schwächer zu werden: Lauter Tabus in einer auf Effizienz und Produktivität versessenen Gesellschaft. Das Sterben wird mit großem Respekt gezeigt, und mit Einwilligung aller Protagonisten. Dass es überhaupt eine Dreherlaubnis von der Hospiz Leitung gab um die schon viele vergeblich angesucht hatten lag an dem Vertrauen, das die Leitung der Filmemacherin entgegenbrachte. Denn Anita Natmeßnig hatte im Rahmen ihrer Psychotherapieausbildung ein mehrmonatiges Praktikum im Hospiz absolviert.
Nicht Sterben als Sensation, sondern Sterben als Alltag und als Geheimnis, als geheimnisvoller Übergang wohin? Das zeigt der Film Zeit zu gehen und nicht ohne Witz, denn auch im Angesicht des eigenen Sterbens bleibt echten Wienern wie Herrn Moser oder der Frau Reisinger der Humor erhalten.
www.polyvideo.at
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MoZuluArt
Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu, die drei Musiker aus Zimbabwe, sind Musikliebhabern schon seit einigen Jahren unter dem Namen Inzingizi ein Begriff. Mit ihren wunderbaren Stimmen und ihren charmanten Bühnenauftritten und bei gemeinsamen Projekten mit österreichischen Musikern wie zum Beispiel Hans Theessink begeistern sie das Publikum immer wieder von neuem.
Ihre neue CD "MoZuluArt - Zulu music meets Mozart" ist in Zusammenarbeit mit Roland Guggenbichler, der sie auch auf ihrer Tournee am Klavier begleitet, entstanden. Das Ergnis ist eine wunderbare Verschmelzung traditioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik, wobei besonderer Wert auf die Erhaltung der Originalmelodien und rhythmen gelegt wurde. Für einen der Titel konnte die zwei Kontinente umspannende Band Prof. Wolfgang Puschnig - Österreichs Saxophonstar diesmal an der Flöte - gewinnen. Als Bonus Track befindet sich auch eine überarbeitete Version ihres Auftritts mit den Wiener Symphonikern auf der CD.
Aufgenommen wurde die CD in der Arena und im Radio Kulturhaus.
www.mozuluart.at
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