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Peter Kern: Hofer Filmpreis und „Mörderschwestern“

Als Mainstream-Typ kann man ihn sicher nicht bezeichnen. In Österreich eilt dem 1949 in Wien geborenen Schauspieler, Autor und Regisseur der Ruf des Trash- und Low-Budget-Regisseurs voraus. Doch Peter Kern blickt auf viele Jahre künstlerische Arbeit in renommiertem internationalem Umfeld zurück. In Deutschland arbeitete er unter anderem mit den Regisseuren Rainer Werner Fassbinder und Wim Wenders, bevor er 2001 für eine Burgtheater-Inszenierung unter Peter Zadek nach Wien zurückkehrte.
Seit 1981 drehte Kern rund 30 Spiel- und Dokumentarfilme, darunter die beiden aktuellsten Kinofilme "Blutsfreundschaft" und "Mörderschwestern" mit Helmut Berger.
Bei den Internationalen Hofer Filmtagen (www.hofer-filmtage.de) war Peter Kern erstmals 1992 mit „Ein fetter Film“, 1993 mit „Domenica“ und in den Folgejahren mit zahlreichen weiteren Filmen vertreten. Am 27. Oktober 2011 wurde er mit dem Hofer Filmpreis geehrt. Der undotierte Filmpreis, der erstmals 1986 verliehen wurde, geht an Filmschaffende, die eng mit dem traditionsreichen Festival verbunden sind. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Christoph Schlingensief, Wim Wenders und Caroline Link.

2011 ist im verlag filmarchiv austria (www.filmarchiv.at) das Buch "Peter Kern - Taschenkino Nr. 4" von Christoph Huber und Olaf Möller erschienen.
Buch mit DVD, 208 Seiten, Wien 2011
ISBN-10: 3902781033 
ISBN-13: 978-3902781031 
Preis: 14,90 Euro

Zudem bietet die Filmgalerie 451 ab Dezember 2011 die vier Peter Kern Filme „Haider lebt“, „Domenica“, „Hamlet - This is your Family“ und „Blutsfreundschaft“ als DVD Box oder zum Download an: www.filmgalerie451.de/dvd/neu/

Susanne Wüst, "Mörderschwestern"
Foto:  Jessica Williams
MÖRDERSCHWESTERN

Peter Kern
Foto:
Heribert Corn
Frei nach den Presseberichten über die Verbrechen der Schwestern im Lainzer Krankenhaus in Wien präsentiert Peter Kern „den ersten wirklich interaktiven Film“. Per Knopfdruck obliegt es dem Publikum, über Tod und Überleben auf der Leinwand zu bestimmen.
Die von Susanne Wuest hervorragend gespielte todbringende Protagonistin setzt dem Publikum mit wüsten Beschimpfungen heftig zu und beteiligt es gleichzeitig am Geschehen. Die Interaktion via „Mörderama“ lässt wohl so manchen Kinobesucher bislang unentdeckte Züge bei sich selbst erkennen

Kinostart:
Österreich: 17. November,
Deutschland: 2. Dezember
  („Bambi“, Klosterstraße 78, Düsseldorf)
Welturaufführung am 24. März 2011 bei der Diagonale in Graz.
Regie: Peter Kern
Unter anderen mit Susanne Wuest, Kathrin Beck, Cornelia Albrecht, Helmut Berger, Marc Bischoff
Kamera: Peter Roehsler
Schnitt: Thomas Hangweyrer
„Lange wurde einem nicht mehr so kreativ der Kopf gewaschen“. (schnitt.de)
Der Trailer zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=_2EYkwNN5DE

www.peterkern.net