
Andreas Glantschnig und Marco Zimprich (rechts)
Foto: Zimprich/Glantschnig |
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Mehr als nur eine Nische
Aus TW1 und dem Sportkanal wurde im Herbst ORF III. Auffallend sind die zum Teil schon für TW1 produzierten Signations und Trenner und die Arbeit eines Chefkameramanns. Wolfgang Ritzberger sprach mit Marco Zimprich, aac und Andreas Glantschnig, verantwortlich für Entwicklung und Design.
„Lüften wir das Geheimnis?“ „Na gut, lüften wir es.“ „Du musst wissen, das haben uns schon viele gefragt, aber gut, wir lüften es.“
Wortwechsel zwischen Zimprich und Glantschnig im Kaffeehaus, als Antwort auf die Frage, mit welcher Kamera sie denn diese sensationellen Signations gedreht hätten.
Schneller Rücklauf: Vor dem Sendestart von ORF III war eine Dokumentation zu bewundern (Gestaltung: Andreas Glantschnig), in der dem Zuseher klar gemacht wurde, dass ORF III analog gefilmte Signations produziert habe und auch noch ganz besonders stolz darauf sei. Nach und nach wurden in dieser Dokumentation dann Ausschnitte gezeigt. Erster Eindruck: ganz großes Kino. Satte, wunderschöne Bilder ganz gleich, ob der Pferdeschlitten durch den Schnee gleitet (Werbetrenner), oder wir einen noch nie gesehenen Blick auf das Parlament und die davor stehende Pallas Athene werfen. Dieses „look and feel“ haut einen um.
Sprung in die Gegenwart: Marco Zimprich, verantwortlich für Kameraoptik ORF III, eröffnet feierlich: „Also gedreht haben wir mit der AJ-HPX3000 von Panasonic, PRO35 Bildkonverter von P+S und mit MovieCam Linsen.“ Andreas Glantschnig feixt vergnügt. Wird wohl doch hauptsächlich am Können des Kameramanns und den Ideen gelegen sein.
Weitere Rückläufe und Gegenwartssprünge bis zur Abblende beschreibt Wolfgang Ritzberger auf Seite 28 der Dezemberausgabe von MEDIA BIZ. |