
Aristokrat Nikki (Erich von Stroheim) und Wiener Mädel Mizzi (Fay Wray) beim Heurigen: „The Wedding March“ (1928).
Foto: Filmarchiv Austria |
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Stadt mit Vergangenheit
Das Wien Museum zeigt in seiner Ausstellung „Wien im Film“ Stadtbilder aus hundert Jahren Filmgeschichte. Dass gerade die Nachkriegsjahre das Bild Wiens bis heute maßgeblich prägen, hat gute Gründe: Anmerkungen über die Selbstvergewisserung einer Stadt mit falschen und wahren Bildern.
Text: Michael Pekler
„Diese Baumblüte, wie ein Reigen weiß gekleideter Balldamen, die sich im Tanze wiegen.“ Der begleitende Offizier ist begeistert, die Kaiserliche Hoheit hingegen kann der Frühlingsschönheit des Praters wenig abgewinnen: „Es blüht umsonst, wenn man nicht verliebt ist“, erwidert der Erzherzog melancholisch abgeklärt. Doch das kann er nur, weil er das Wiener Mädel noch nicht kennen gelernt hat. Ein flüchtiger Blickkontakt auf der Terrasse beim Lusthaus macht den Anfang, und schon bald werden sich Johanna Matz als Lixie Härtl und Gerhard Riedmann als Erzherzog Ferdinand im Separée des Hotel Sacher ineinander verlieben.
„Im Prater blüh’n wieder die Bäume“, von Hans Wolff 1958 für die Paula-Wessely-Filmproduktion inszeniert, wäre längst vergessen und ohne jede Bedeutung, wenn ihn nicht sein Schauplatz retten würde: Wien.
Den vollständigen Text von Michael Pekler finden Sie auf Seite 54 der Juniausgabe von MEDIA BIZ.
„Wien im Film - Stadtbilder aus 100 Jahren“: Bis 19. September im Wien Museum, www.wienmuseum.at
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