
Frizzey bei Sadu Bohla Baba, dem Hüter des Himalaya, der am Ursprung des Ganges lebt.
Foto: Christine Jarosch |
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Frizzey im Weltenrausch
In Prutz unter der Anschrift Tirolywood 1 geht ein Licht auf. Mal leuchtet es stärker, mal weniger stark. Derjenige, der es angezündet hat und in die Welt trägt, heißt Frizzey Greif. Ein Spinner sei er, sagen die einen. Ein Weltverbesserer, Prophet, Tausendsassa und multimediales Gesamtkunstwerk, sagen die anderen.
Text: Marie-Theres Stremnitzer
Davon abgesehen ist Frizzey auch noch Tischler, Musiker, Fotograf, Komponist, Arrangeur, Regisseur, Werbeproduzent, Entdecker, Philosoph und Weltenbummler. Wie so viele Leben in eines passen, wird dem Besucher von Frizzeys Homepage nicht leicht klar, schwindelt ihm schon allein beim Anblick der vielen Fotos und Statements, die Frizzey aus der ganzen Welt zusammengetragen hat. Aber das hat die Welt eben so an sich: Man kann sie nicht überblicken. Wenn man aber genauer hinschaut, dann fügt sie sich doch zu einem Großen und Ganzen zusammen.
Und genau das versucht Frizzey seit 1997 mit seinem weltumspannenden Projekt „Frizzey Lights“: Die Welt zu erhellen und sie den Menschen in ihrer harmonischen Ganzheit begreiflich zu machen. Er trägt die Welt in die Welt. Berauscht von ihr fliegt er wie ein staunendes Kind um den Erdball und versteht sich als visueller und akustischer Botschafter. Er musiziert mit den Kindern indischer Slums, initiiert Percussion-Sessions mit Bewohnern der Favelas in Rio oder Salvador, fängt Geräusche des Eifelturms ebenso ein wie das Plätschern des Nilwassers.
Er hat fünfzig Länder auf allen Kontinenten bereist. Die Musik ermöglicht ihm Zugang zu Gegenden, die nicht nur für Medienvertreter als sehr gefährlich gelten. „Ich habe aber niemals Probleme gehabt, obwohl ich immer meine Kamera dabei habe“, so Frizzey.
In seinen Kompositionen kombiniert er Klänge und Geräusche verschiedener Kulturen und fügt diese zu seiner klanglichen Vorstellung von Weltmusik zusammen. Über 8.000 Fotos und 30 Stunden Filmmaterial und Klänge hat er allein auf seiner letzten Reise im Frühjahr in Indien gesammelt, die er sich großteils privat und über Kleinsponsoren finanziert hat, die wie er daran glauben, dass man sich nicht geschlagen geben darf. Um den Leuten zu erklären, wie einfach es eigentlich wäre, harmonisch miteinander zu leben, brauche er 115 Minuten, sagt er. Und sein gewinnendes Wesen lässt da keinen Zweifel aufkommen.
Mehr über Frizzey Greif und sein Projekt für den Weltfrieden erfahren Sie auf Seite 52 der Juniausgabe von MEDIA BIZ und auf www.frizzey.com.
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